Institut Dr. Flad - Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt - CTA, UTA, PTA

 
 
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Es ist nicht richtig, dass ein Beruf im chemischen Bereich ein Hochschul- oder Universitätsstudium voraussetzt, wie das viele annehmen. Vielmehr arbeitet überall neben den akademisch ausgebildeten Chemikern ein weit größere Zahl in einer Chemieschule ausgebildeter Chemisch-technischer Assistentinnen und Assistenten sowie betrieblich ausgebildeter Chemielaboranten.

Die Ausbildung zum Chemisch-technischen Assistenten ist für naturwissenschaftlich Interessierte, die nicht studieren wollen, eine aussichtsreiche Sache. Denn einmal ist ein selbständiger Beruf mit sehr vielen Arbeitsmöglichkeiten, zum anderen aber ist diese Ausbildung eine hervorragende Voraussetzung für den späteren Besuch einer Fachhochschule. Auch wer sich schließlich doch noch zu einem Universitätsstudium entschließt, hat seine Zeit nicht vertan: Die zum Unterrichtsstoff gehörenden Praktika werden angerechnet (Voraussetzung ist allerdings das Abitur).

Selbst diejenigen, die noch keine genaue Vorstellung von ihrem Berufsweg haben, sondern nur so ungefähr wissen, dass sie "gerne etwas mit Chemie machen würden", begeben sich also in keine Sackgasse, wenn sie sich für diese Ausbildung entscheiden. Dass die mittlere Reife genügt, macht die Sache besonders attraktiv; kaum ein anderer Beruf bietet damit so viele Möglichkeiten wie dieser.

Chemisch-technische Assistentinnen und Assistenten werden in sämtlichen Sparten der chemischen Industrie beschäftigt, und in den weitverzweigten Nachbargebieten, wie zum Beispiel der Pharmazie, der Metallverarbeitung oder der Lebensmittelindustrie sowie an Hochschulen , bei Materialprüfungsanstalten und Untersuchungsämtern, in den Forschungsinstituten der Max-Planck-Gesellschaft usw. sind sie unentbehrliche Mitarbeiter. Auch für eine kaufmännische Tätigkeit im Chemikalienhandel oder für die Arbeit in einer Fachbibliothek ist diese Ausbildung ein gutes Sprungbrett.

 
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