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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

Chancenreiche CTA-Ausbildung: Ein Erfahrungsbericht von Carmen Probst

erschienen im Benzolring 2/1992

Carmen Probst "Soeben erhielt ich die neueste Ausgabe des Benzolrings und nehme den Artikel 'Die mittlere Laufbahn ist chancenreich' zum Anlaß, Ihnen zu schreiben" - so Carmen Probst vom Lehrgang 37 im Juni dieses Jahres ans Chemische Institut Dr. Flad. Institut und Redaktion freuten sich: Die einen über den Inhalt des Briefs, die anderen, weil einer ihrer Artikel den Anstoß dafür gab. Drucken wir ihn einfach ab.

"Ich habe 1986 bis 1988 Ihr Institut besucht. Als CTA habe ich dann bei der Firma Merck im Institut für Pharmakologie und Metabolismus in Grafing bei München eine Anstellung bekommen - wie ich später erfuhr, aufgrund der umfangreichen Ausbildung in der instrumentellen Analytik, der Sprachenkenntnisse (ich hatte bei Ihnen die Internationale Prüfung mit abgelegt) und, nicht zu vergessen, der AG "Online-Recherchen". Ich habe zwei Jahre für die Firma Merck in der Arzneimittelforschung gearbeitet und mich dann, dank Motivation durch meinen Vorgesetzten und meine Kollegen, aufgrund meiner bisherigen, sehr umfangreichen Ausbildung und meines Interesses an Fortbildung zu einem Pharmaziestudium an der LMU in München entschieden. Ich studiere jetzt im 4. Semester und lege bereits im August das 1. Staatsexamen ab. Auch hier konnte ich feststellen, daß mir wieder einmal meine Ausbildung einen großen Vorteil einbrachte. Ob es nun "Qualitative Analyse" im 1. Semester, "Quantitative Analyse" im 2. Semester, "Organisch-Präparative Chemie" im 3. oder "Instrumentelle Analytik" im 4. Semester war, aufgrund meiner Vorbildung war es sehr viel leichter, diese ersten 4 Semester zu bestreiten. Außerdem ist selbst die Finanzierung des Studiums kein Problem, denn als CTA bekommt man immer einen gut bezahlten Ferienjob, sowohl in der Industrie als auch an der Universität.

Ich bin bis heute der Firma Merck treu geblieben und arbeite in den Ferien an meinem früheren Arbeitsplatz. Die Ausbildung zur CTA kann also sowohl für die mittlere Laufbahn sehr chancenreich als auch für ein eventuelles späteres Weiterstudium sehr hilfreich sein, und ich bin mir sicher, daß mir diese Ausbildung noch einmal von Vorteil sein wird, nämlich dann, wenn es um die spätere Bewerbung geht, wo sicherlich diejenigen bevorzugt werden, die nicht nur das theoretische Fachwissen, sondern auch die praktischen Erfahrungen mit einbringen können.

Ich wollte mich auf diesem Wege nochmals herzlich bedanken für die so umfassende, gute Ausbildung und wünsche Ihnen und Ihren Mitarbeitern alles Gute."

Soweit der Brief von Carmen Probst. Redaktion und Institut danken ihr für die Erlaubnis, ihn zu veröffentlichen.

 

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