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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

Von der Arzneimittel-Wirkstoff-Forschung zur Nanotechnologie:
Christine Kleinbauer (geb. Welker), Lehrgang 49

Oktober 2007

Die Vita von Christine Kleinbauer, geb. Welker (LG 49), zeigt in verblüffender Deutlichkeit, wie gut CTAs Familie und Beruf miteinander vereinbaren können.

Christine Kleinbauer, geb. Welker

Im Juli 2000 konnte ich direkt nach meinem Examen am Institut einen Arbeitsplatz in München bei der Fa. Morphochem antreten: eine abwechslungsreiche Tätigkeit in der Arzneimittel-Wirkstoff-Forschung in einem kleinen, jungen, motivierten Team. In beruflicher Hinsicht lernte ich sehr viel dazu. Auch privat hatte ich Glück. Ich lernte meinen Mann kennen und zog mit ihm ins Saarland. Sehr erfreut stellte ich fest, dass selbst dort, wo die Stellen nicht so dicht gesät sind, für mich in kurzer Zeit 3 Arbeitsverträge auf dem Tisch lagen. Ich entschloss mich für Fresenius Medical Care. Dort arbeitete ich am REM (Raster-Elektronen-Mikroskop). Im Juni 2002 kam unsere Tochter Shania-Marie zur Welt und direkt nach dem Mutterschutz bin ich wieder in Vollzeit ans REM zurückgekehrt.

Nach einiger Zeit musste ich dann aber erkennen, dass ein großer Arbeitgeber zwar einen sicheren Arbeitsplatz, viele Vergünstigungen, geringe Arbeitsstunden, viel Urlaub und hohe Löhne bietet - doch auch viel Routine. Ich sandte Bewerbungen aus. Mit einem Kind waren die Chancen zwar schlechter als die Jahre zuvor, dennoch bekam ich 2003 bei der Firma ItN Nanovation einen sehr interessanten Arbeitsplatz im Bereich der Nanotechnologie. Im Februar 2005 kam unser Sohn Jamie-Ben auf die Welt. Als er vier Monate alt war, bin ich wieder in Teilzeit in die Firma zurückgekehrt. Heute arbeite ich noch 15 Stunden, verteilt auf zwei Tage in der Woche. Meine Aufgaben bestehen heute im Büro hauptsächlich in der Mitarbeit für die Patentabteilung: Recherchen, Überwachungen, Datenbankpflege und -erstellung. Im Labor bin ich für die Messungen am Zetasizer zuständig, der die Oberflächenladung von Teilchen bestimmt. Ich fühle mich sehr wohl in dieser Firma.

Rückblickend muss ich sagen, dass mir die Ausbildung am Institut von sehr großem Vorteil war und ist. Sie hat mir das nötige Rüstzeug gegeben, mich in den unterschiedlichsten Firmen innerhalb kurzer Zeit einzuarbeiten. Es wurden uns sehr gute Grundlagen vermittelt, sowohl im praktischen als auch theoretischen Bereich. Was während der Ausbildung manchmal als lästig oder überflüssig erschien, hat sich jetzt als nützlich und wichtig erwiesen.

Christine Kleinbauer (geb. Welker), Lehrgang 49

 

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