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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

Schüleraustausch Stuttgart - Brünn, 21.-25.11.2005
und
Stuttgart - Straßburg 21.-24.11.2005

Montag

Ankunft der Gäste aus Brünn und aus Straßburg. Zum ersten Mal trafen wir unsere Gäste beim Mittagessen, wo auch die ersten Kontakte geknüpft wurden. Während wir wieder in den Unterricht gingen, lernten die Gäste das Institut bei einem Rundgang kennen und mikroskopierten mit Herrn Dr. Jürgen Flad. Nach einer Begrüßung durch Herrn Wolfgang Flad gab es abends ein Kennenlernen-Essen gemeinsam mit den französischen Gästen aus Straßburg im Theaterkeller des Instituts. Zum Essen gab es Maultaschen in der Brühe und zum Nachtisch Rote Grütze mit Vanillesauce. Lange ging es an diesem Abend nicht mehr, da alle von ihrer langen Reise müde waren (sie mussten schon um 2 Uhr aufstehen, um die Reise anzutreten).

 

Dienstag

Heute ging es nach Ulm. Auf der Zugfahrt sahen wir schon den ersten Schnee und konnten uns auf einen eisigen Tag gefasst machen, der einige dazu zwang Handschuhe und Schals zu kaufen. Im Brotmuseum bekamen wir einen Einblick in die Bedeutung des Brotes in den verschiedenen Kulturen, Glaubensrichtungen und Zeitaltern unserer Geschichte. Auch die technischen Fortschritte in der Getreideernte und der Brotherstellung wurden uns näher gebracht. Unsere tschechischen Austauschschüler bekamen alles von ihrem Lehrer übersetzt, während unsere französischen Gäste eine extra Führung auf Französisch bekamen. Danach machten wir uns auf den Weg zum berühmten Ulmer Münster.

"Leider" konnten wir das Münster nur bis 70 m von 161 m besteigen, da der obere Teil vereist und damit nicht begehbar war. Doch auch hier vertrieb uns der eisige Wind schnell und so genossen wir den Blick ins "Ausland" (Bayern) hinter der Donau nur kurz. Nachdem wir den Drehwurm des Herabsteigens hinter uns hatten, besichtigten wir natürlich auch noch die Kirche, wo uns eine nette Dame den Hintergrund der teilweise sehr modernen Fenster erklärte und uns auch noch weitere Details zur Geschichte und den Skulpturen im Münster gab. Nach einem kurzen Ausflug ans Donauufer wärmten wir uns auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt mit Glühwein, Punsch und Plätzchen auf. Die Zeit bis zur Abfahrt vertrieben wir uns mit einem Stadtbummel. Gegen halb sieben kamen wir wieder zurück, da alle wieder müde und geschafft waren, beschlossen wir, an diesem Abend nichts mehr zu unternehmen.

 

Mittwoch

Heute nahmen die tschechischen Austauschschüler am Unterricht der Analytischen Chemie teil, wo sie wohl wegen mangelnder Sprachkenntnisse wenig verstanden aber höflicher Weise gesagt haben, dass es sehr interessant war. Zur gleichen Zeit nahmen die französischen Schüler am Laborunterricht ihrer Gastgeber teil. größer Nach einem gemeinsamen Vesper wurde das SuperLab angeboten, bei dem sie mit Lebensmitteln aus dem Supermarkt experimentieren durften. Zur Stadtführung gingen wir gemeinsam nach dem Mittagessen in der Mensa.

Frau Dr. Ulrike Flad gab uns viele Informationen zur Stadt, ihrer Namensgebung und wichtigen Gebäuden und Denkmälern wie Schloss, Oper, Schillerdenkmal und Landtag. Das offizielle Programm war somit für diesen Tag beendet und wir machten uns auf den Weg zur Waldau zum Eislaufen. Es dauerte einige Zeit, bis wir alle davon überzeugen konnten, sich Schlittschuhe auszuleihen, doch schließlich hat es allen Spaß gemacht. Nach dieser sportlichen Betätigung gingen wir zum Essen in die Innenstadt zurück. Den Abend ließen einige dann in einer Cocktailbar ausklingen, andere gingen ins Kino um Harry Potter anzuschauen.

 

Donnerstag

An diesem Tag stand für die tschechischen Schüler Arbeiten im Labor auf dem Programm, bei dem unsere Austauschschüler Natronlauge mit Salzsäure titrierten und diesen Versuch anschließend am Computer auswerteten.

Da die französischen Austauschschüler ja schon am Vortag am Praktikum teilgenommen hatten, besuchten sie heute den Theorieunterricht. Damit wurde der ganze Vormittag ausgefüllt. größer Den Nachmittag hatten sie zur freien Verfügung, während wir weiterhin im Labor arbeiteten oder Unterricht hatten. Wir trafen uns anschließend mit ihnen in der Stadt, um den Abend auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt bei Glühwein, Waffeln und Wurst zu verbringen. Doch auch heute trieb uns die Kälte wieder in eine Cocktailbar, um uns aufzuwärmen.

Die französischen Gäste mussten heute schon wieder abreisen, während die tschechischen Gäste noch einen Tag länger bleiben durften.

 

Freitag

Verschlafen trafen fast alle pünktlich um 8 Uhr in der Mensa ein, wo die Gäste erleichtert ihr Gepäck abstellen konnten, da der Transport sich durch den Schneefall in der Nacht als recht schwer erwies. Den Morgen bis zum Vesper verbrachten wir im Computerraum des Instituts beim e-Twinning im Forum und Chat. Nach dem gemeinsamen Mittagessen verabschiedeten wir unsere Gäste, die sich schon wieder auf dem Weg zum Flughafen machen mussten.

 

Wir hatten viel Spaß mit den Austauschschülern, auch wenn die Kommunikation sich manchmal als nicht ganz einfach erwies, doch geklappt hat es letztendlich immer.

Bei den französischen Gästen war die Verständigung kein so großes Problem, da viele der Franzosen gut Deutsch konnten und auch die meisten Gastgeber mehr oder weniger gut französisch sprachen. Alle waren aufgeschlossen und freundlich und konnten kaum akzeptieren, dass wir sie immer einluden. Besonders gefallen hat uns der Ausflug nach Ulm. Wir freuen uns schon jetzt auf unsere Reise nach Brünn im Februar und können es kaum erwarten Brünn kennen zu lernen, während der ältere Lehrgang diese Erfahrung schon machen durfte, da sie zuerst Straßburg besuchten bevor ihre Gäste nach Stuttgart kamen.

Zum Schluss wollen wir uns noch ganz herzlich bei Frau Flad bedanken, die uns diese tolle Erfahrung ermöglicht hat und ein tolles Programm auf die Beine gestellt hat.

 

Simone Heil, Simone Kirchert, Annika Abert, Kerstin Simon und Sabine Thiele, LG 56

 

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