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größer Exkursion zum Michelin-Werk in Karlsruhe

Am 17. Januar 2005 besuchten wir das Michelin-Werk in Karlsruhe. Morgens wurden wir freundlich empfangen und hörten in einem Seminarraum erst einige allgemeine Sachen über Michelin und die zugehörigen Konzerne. Hier sahen wir auch zum ersten mal den Gesamtaufbau eines Reifens im Profil, jedoch wollte Herr Kunz uns dies erst bei der Führung genauer erklären.

Bevor es jedoch in die Fertigung ging, stärkten wir uns erst mit Butterbrezeln und Getränken. In einem kleinen Raum erhielten wir Sicherheitsschuhe und Infoport (Infrarot-Kopfhörer um die Informationen zu verstehen), da es in der Fertigung sehr laut werden kann. Herr Kunz zeigte uns zuerst die "Rohteig" - Fertigung vor der Vulkanisierung. Danach sahen wir das Physikalische Labor, wo Proben des Rohteigs landen und auf ihre physikalischen Eigenschaften geprüft werden. Im Chemie-Labor werden die verschiedensten Prüfungen hauptsächlich mit dem Computer erledigt. Wir sahen uns die Fertigung eines Reifens an und lernten dabei die verschiedensten Modelle kennen. Qualität ist Michelins höchstes Gebot, deswegen werden auch in der Fertigung nochmals einige Prüfungen durchgeführt. Zu Mittag gingen wir alle in die Kantine von Michelin. Hier legen die Köche sehr viel Wert auf gesunde Ernährung und wir ließen es uns schmecken.

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Nun war es Zeit das Museum zu besichtigen. Hier lernten wir, dass Michelin nicht nur Reifen sondern auch Reiseführer herstellt. Auch wurde uns der erste Reifen gezeigt - kein Vergleich zu der heutigen Qualität. Die neueste Entwicklung von Michelin: wenn man mit diesem Reifen einen Platten fährt, merkt man dies nicht einmal, da eine Art Block den Reifen vor Deformation schützt. Nach dem Museumsbesuch verabschiedeten wir uns und Frau Pfiz überreichte noch einige Kalender (aus der Mikroskopie) und einen Wein. Nach all den Eindrücken die wir bei Michelin sammelten, waren wir sehr beruhigt, dass der Bus mit dem wir gefahren sind Reifen von Michelin hatte.

Tina Gruber, Vanessa Waldon, LG 54

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