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« 12. Stuttgarter Chemietage - zurück zur Übersicht

Freitag, 30. September 2005, 10.00 Uhr
Vortrag am Institut Dr. Flad, Großer Hörsaal

Dr. Angela Köhler-Krützfeldt
Romain-Rolland-Gymnasium, Berlin

Chemie unter den Pyramiden
Bericht und Bilder zum Vortrag

Neues Reich, 18. Dynastie (Amarna-Zeit), um 1350 v. Chr.
ÄGYPTISCHES MUSEUM BERLIN, Staatl. Museen Preußischer Kulturbesitz (Inv. Nr. 15000)
Kalkstein; Höhe 24 cm

Die alten Ägypter besaßen bereits weitreichende Kenntnisse über die Metallgewinnung und die Kunst des Färbens und Parfümierens.
Sie verstanden es, die Sauerteiggärung für das Brotbacken zu nutzen, Hefe aus wilder Hefe zu züchten, um damit Fruchtsäfte in Alkohol umzuwandeln und mit geeigneten Bakterien Essig aus diesem herzustellen.

Chemische Kenntnisse machten sich die Ägypter auch bei der Einbalsamierung ihrer toten Pharaonen zunutze.
Von ihren Priestern wurde zudem ein ganzer Schatz an Erfahrungen mit mineralischen und pflanzlichen Heilmitteln und Giften zusammengetragen und als elitäres Wissensgut vor Außenstehenden sorgsam gehütet.

In dem Vortrag sollen einige Hintergründe für die vielfältigen praktisch-chemischen Fertigkeiten der alten Ägypter aufgezeigt und mit Experimenten veranschaulicht werden.

» Versuchsvorschriften: "Chemie im alten Ägypten"

 

» Schülerbericht zum Vortrag

» Bilder zum Vortrag

 

Abb. links:
Ein Königspaar
  - gekennzeichnet durch die Uräusschlangen über der Stirn
  - aus der Amarna-Zeit, erkennbar an den im auffälligen Zeitstil wiedergegebenen Körperformen: den langen Hälsen, langen Händen und Füßen, den hohen engen Taillen über betonten Hängebäuchen. Aber nicht Echnaton und Nofretete dürften gemeint sein, sondern deren Kinder, die 2. Amarna-Generation: Meritaton und ihr Gatte Semenchkare.
 
Dr. Angela Köhler-Krützfeldt

Dr. Angela Köhler-Krützfeldt

Lehramtsstudium (Chemie und Geographie, TU Berlin), Lehrbefähigung (Informatik), Promotion (Chemiedidaktik, Dortmund) nach 7 Jahren Lehrerfahrung, Gastprofessur (Chemiedidaktik, HU Berlin) im SS 2004, Literaturpreis des VCÖs, Manfred und Wolfgang Flad-Preis (GDCh)

 

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