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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

größerSeminar "Menschenrechte" der unesco-projekt-schulen

30.5. - 1.6.2005 in Bad Urach

Am Montag, den 30.05.2005 kamen wir - meine Mitschülerin Sarah Lutz und unsere Lehrerin Frau Schmitt-Bucher - gegen 11.45 Uhr im "Haus auf der Alb" in Bad Urach an. Hier sollte die nächsten drei Tage ein Seminar zum Thema "Menschenrechte" stattfinden. Teilnehmer waren Schüler und Schülerinnen von UNESCO - Projektschulen und solchen, die es werden wollten. Um 12 Uhr wurden wir mit einem leckeren Mittagessen begrüßt, welches auch zur Stärkung für die restlichen Aufgaben des Tages diente. Nach dem Mittagessen, um 13 Uhr, bezogen wir schnell unsere gemütlich eingerichteten Zimmer. größer Als nächstes stand eine kurze Hausbesichtigung mit Herrn Berger, dem Leiter des Seminars, auf dem Plan. Als diese gegen 13.45 Uhr endete, wurden wir von Herrn Gerhard Mauch, einem Comic- und Karikaturzeichner, darüber informiert wie das Thema Menschenrechte auch in Comics abgehandelt wird. Dies war für alle Teilnehmer neu, denn meistens denkt man bei dem Thema Comics an Geschichten wie "Asterix & Obelix", "Lucky Luke" und Ähnliches, aber bestimmt nicht an Menschenrechte. Nach dieser kleinen Reise durch die Welt der Comics ging es um 14.30 Uhr mit einer kurzen Kreativarbeit zum Thema "Menschenrechte" weiter. Um 15.30 Uhr gab es für alle Kaffee und Kuchen, damit man sich nochmals für den nun folgenden Vortrag über Menschenrechtsverletzungen von Uli Jäger vom Institut für Friedenspädagogik in Tübingen stärken konnte. Er behandelte in seiner Lesung Themen wie Dimensionen, Ursachen und zeigte uns Lösungsansätze auf. gegen 18 Uhr endete dieser spannende Vortrag und man ging gemeinsam zum Abendessen. Hier wurden die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Teilnehmern weiter vertieft und es wurde schon intensiv über die neuen Erfahrungen diskutiert. Nach dem Abendessen war noch eine Lesung von Kazem Hashemi, einem iranischen Journalisten, der schon seit vielen Jahren in Deutschland lebt und arbeitet, angesetzt. Er erzählte über sein Leben im Iran, die Erfahrungen die er dort gemacht hatte, und wie er mit 16 Jahren bereits in Gefängnis kam, weil er die Regierung kritisiert hatte. größer Eigentlich hätte dieses Treffen um 20 Uhr enden sollen, doch da alle Teilnehmer interessiert und fasziniert zuhörten und viele Fragen stellten und Herrn Hashemi noch baten, aus einem seiner Bücher vorzulesen, ging es bis kurz vor 21 Uhr.
Der restliche Abend stand uns Teilnehmern zur freien Verfügung und die bereits geknüpften Kontakte zu den Teilnehmern von anderen Schulen wurden vertieft.

größer Der zweite Tag begann um 8 Uhr mit einem üppigen Frühstück. Als wir uns dann um 9 Uhr alle gestärkt wieder versammelten, wurden wir in mehrere Gruppen eingeteilt um eine Kreativarbeit durchzuführen. Ich selbst schloss mich der "Schreibwerkstatt" von Herrn Kazem Hashemi an. Hier lernten wir, wie man eine Menschenrechtsverletzung in eine spannende Geschichte einarbeitet; wie man die Menschen dazu bringt sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Nicht mit einfachen, nackten Fakten, sondern in spannender Form umschrieben. Wir suchten uns daraufhin einen Verstoß gegen die Menschenrechte aus und fingen an diesen in einer Kurzgeschichte zu verarbeiten.
Diese Kreativarbeit ging bis zum Abendessen um 18 Uhr und wurde nur zum Mittagessen und für eine kurze Kaffeepause unterbrochen. Den Abend hatten wir wieder zur freien Verfügung.

größer Auch der dritte Tag begann morgens um 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend mussten wir unsere Zimmer räumen und gegen 9.30 Uhr trafen wir uns wieder alle um die in den Gruppen des gestrigen Tages erarbeiteten Themen zu präsentieren. Gegen 11 Uhr war die Präsentation abgeschlossen und es wurde noch ein kurzes Resümee über die letzten drei Tage gezogen. Noch ein letztes gemeinsames Mittagessen und anschließend fuhren wir alle mit gemischten Gefühlen nach Hause.

Einerseits waren wir froh über die vielen neuen Dinge, die wir erfahren und gelernt hatten, andererseits waren wir auch traurig darüber, dass dieses Treffen schon zu Ende ging. Man hatte sich in diesen drei Tagen doch sehr gut kennen gelernt und es waren sehr interessante Themen behandelt worden.

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Sollte sich für uns die Möglichkeit an so einem Treffen nochmals teilzunehmen wieder bieten, so werden wir bestimmt keine Sekunde zögern und diese Chance gerne wahrnehmen.

Peter Kögler, LG 55

 

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