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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

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Einstein und die Chemie - Von schweren Elementen und schnellen Elektronen

>Prof. Dr. Peter Schwerdtfeger, Institute of Fundamental Sciences, Massey University, Auckland

Freitag, 28. September 2007, 11.00 Uhr
Vortrag am Institut Dr. Flad, Großer Hörsaal     » Anfahrt

Bilder zum Vortrag

Einstein und die Chemie - Von schweren Elementen und schnellen Elektronen

Einstein und die Chemie - Von schweren Elementen und schnellen Elektronen

Was hat Albert Einstein mit der Chemie zu tun? Er war doch schließlich Physiker. Dennoch hat die berühmte Einstein-Formel E = mc2 zur Vereinigung zweier berühmter Gesetze geführt, dem Gesetz von der Erhaltung der Masse in der Chemie (A. Lavoisier und M. W. Lomonossow, 1789) und dem noch älteren Energieerhaltungssatz in der Physik (G. W. Leibniz, 1676). Das war Einstein sicherlich bekannt. Was ihm und auch berühmten Zeitgenossen wie P. A. M. Dirac, die sich Ende der dreißiger Jahre mit Vereinigung der Quanten- und der Relativitätstheorie beschäftigten, dennoch entging, war, dass die Valenzelektronen der schweren Elemente relativistisch stark beinflusst werden und sich dadurch die Chemie und Physik merklich ändert. So ist erst seit kurzem bekannt, dass die ungewöhnliche Chemie des Goldes im Vergleich zu Silber oder Kupfer auf die Relativistik zurückzuführen ist. Albert Einstein hat somit auch in der Chemie Einzug gehalten.

» Vortragsfolien (PDF, 4 MB)

 
Prof. Dr. Peter Schwerdtfeger

Prof. Dr. Peter Schwerdtfeger

Ausbildung am Institut Dr. Flad, danach Fachhochschule Aalen, Promotion an der Universität Stuttgart und Habilitation in Marburg. Seit 2003 Direktor der Theoretischen Chemie und Physik an der Massey University in Auckland, Neuseeland.

 

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