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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

LG 58 und PTA 11 im Schullandheim

4.-7. Oktober 2007

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Schullandheim 2007

Es ist eine jährliche und gute Übung am Institut Dr. Flad, mit den Neuen ein paar Tage in das Schullandheim auf der Schwäbischen Alb zu gehen. Am 4. Oktober ging es mit rund einhundert SchülerInnen wieder auf die Sonnenmatte. Morgens ging es vom ZOB in Stuttgart los. Die erste Hürde in Form der Pünktlichkeit war nicht immer glücklich genommen worden, doch auch diejenigen, die wegen unvorhergesehener Vorkommnisse den Bus in Stuttgart verpasst hatten, stießen, wenn auch mit reichlicher Verspätung, doch irgendwann wieder zu uns hinzu. Unterwegs wurde ein Stopp beim Kaufland in Pfullingen gemacht und die noch zu erledigenden Einkäufe getätigt, bevor es wirklich ganz und gar mit Sack und Pack auf die Schwäbische Alb ging. Dort angekommen, wurden erst einmal die geräumigen 65m² großen Wohnhäuser inspiziert und für das leibliche Wohl am Mittag gesorgt, ehe sich die ganze Truppe für einen Rundgang im kleinen Örtchen Erpfingen traf und anschließend noch einen Abstecher zur nahe liegenden Sommer-Rodelbahn folgte.

Gegen Abend hatten die SchülerInnen die Möglichkeit, sich für das Abendprogramm einzutragen, welches aus Kegeln oder einem Besuch des Theaters Linderhof in Melchingen bestand. Zusammen mit Frau Frey und Herrn Dittus wurde von vielen Mitschülern das Theaterstück "Die fromme Helene" von Wilhelm Busch besucht und der Rückweg mit einer beinahe schon romantisch zu nennenden Wanderung im Fackelschein abgeschlossen. Dass sich dabei einige kleine Grüppchen doch verliefen und erst spät nach der letzten Gruppe (die den "konventionellen" Weg und nicht den über den Hügel der Rodelbahn genommen hatten) auch noch eintrafen, war der Abend schon so weit fortgeschritten, dass sich die Meisten in ihre Häuser zurück zogen und den Abend ruhig ausklingen ließen.

Am nächsten Morgen war um sieben Uhr morgens Wecken. Nach einer halben Stunde kamen die Assistenten nochmals vorbei, um kurz nach dem Rechten zu sehen und das heiß ersehnte Frühstück (bestehend aus frischer Milch, frischen Eiern und Brötchen) bis vor die Haustür zu bringen. So konnte man doch trotz der frühen Stunde den Tag mit einem Lächeln beginnen.

Während sich ein Teil aufmachte, um die Wasseruntersuchung an der Lauter in Offenhausen beim Gestütsgasthof durchzuführen, trafen sich die anderen Teilnehmer entweder bei einer Lernstunde mit Betreuung durch Frau Frey und Herrn Zinsmeister oder beim Projekt "SuperLab", dem Analysieren von Supermarktprodukten mit Supermarktprodukten. Mittags wurden die Gruppen getauscht. Abends gab es wieder die Möglichkeit, den Kegelbahnbesuch nachzuholen.

Am 6. Oktober, dem dritten Tag auf der Sonnenmatte, war dann für die Lern- und "SuperLab"-Leute vom Vortag die Wasseranalyse angesagt und in wirklich "eisiger Kälte" standen die Grüppchen dicht zusammengedrängt vor der Lauter und fischten, was das Zeug hielt, die kleinen Wassertierchen aus dem kalten Wasser, um zu sehen, was sich um diese Jahreszeit noch so alles dort tummelte.

Gegen Mittag wurde das Wetter dann doch noch wärmer und die Wasseranalytiker machten sich auf zum Grillplatz, wobei es einen ordentlichen Anstieg zu bewältigen gab. Nach einer ausgiebigen Mittagspause ging es noch zu einem kurzen Besuch ins Gestüt, bevor die Gruppe gemeinsam die Rückfahrt zur Sonnenmatte antrat.
Am letzten Abend trafen sich die Meisten in den Häusern zu Spielgruppen zusammen, die in einer (oder mehreren) lustigen Runde(n) "Uno" und "Phase 10" spielten.

Sonntagmorgen um kurz nach sieben sorgte das Weckklingeln der Assistenten für einen kleinen Adrenalinausstoß. Nun mussten die Koffer wieder gepackt und die Rucksäcke wieder geschnürt werden, denn Stuttgart rief, da es am folgenden Tag wieder zum Institut gehen sollte. Frau Frey und Frau Pfiz begannen früh mit der Inspektion der Häuser und ihren Adleraugen entging nicht das kleinste Fleckchen. Nach der Abnahme der Häuser wurden diese geschlossen und man wartete gespannt auf die Ankunft der Busse, die uns wieder zurück nach Stuttgart bringen sollten. Um die Mittagszeit ging es los und eine Stunde später waren alle wieder gesund und munter in Stuttgart.

Alles in Allem hatten wir mit dem Wetter für diese Jahreszeit wirklich Glück. Es war zwar teilweise kalt und man sah manchmal den angrenzenden Wald vor lauter Nebel nicht mehr, aber der Stimmung und dem gemütliche Beisammensein mit netten Menschen hatte dies keinen Abbruch getan.
Ein herzliches Dankeschön muss natürlich unseren Lehren und Assistenten ausgesprochen werden, die es wirklich meisterhaft in Organisation und Tatkraft verstanden haben, uns die vier Tage auf der Alb wunderschön und unvergesslich in unsere Erinnerungen an die Schulzeit hier am Institut Dr. Flad einzubrennen!

Ann-Katrin Krebs
LG 58

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