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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

Schüleraustausch:
Besuch des Lycée Jean Rostand in Straßburg

2. - 5. April 2007

größer Montag, 2. April 2007

Endlich war es so weit. Wir fuhren nach Straßburg zu unseren Austauschschülern, die im Oktober schon bei uns zu Besuch waren. Da Anne und Patrick nahe bei Straßburg wohnen, haben wir (Tamina, Sabine, Jasmin, Frau Flad und ich) uns ohne die beiden am Montagmorgen um 9 Uhr am Bahnhof getroffen. Der Zug war zu unserer Verwunderung richtig leer und so hatten wir sehr viel Platz, um zu lesen oder zu schlafen. Als wir um 11 Uhr in Straßburg ankamen, wurden wir von Professor Mathis abgeholt. Als wir mit der Tram zum Lycée Jean Rostand fuhren, sahen wir schon viel von der schönen Stadt. Dann war es so weit. Wir sahen unsere Austauschschüler wieder. Nach der Begrüßung gingen wir alle zusammen in die Mensa zum Essen. Und da wir Gäste waren, durften wir außen herum gehen und mussten uns nicht in der endlos langen Schlange anstellen. Nach dem Essen haben wir unsere Zimmer im Internat bezogen. Leider waren Tamina und ich nicht mit unseren Austauschschülerinnen in einem Zimmer, sondern mit vier anderen Mädels, die aber auch sehr nett waren. Am Nachmittag sind wir zu Professor Mathis ins Labor gegangen und haben am Kosmetikpraktikum teilgenommen und ein Gel hergestellt. Unsere Austauschschüler, die nicht an dem Praktikum teilgenommen haben, haben uns anschließend zum Physik-Unterricht geholt. Danach war die Schule aus und nach dem Abendessen sind wir noch in eine Bar gegangen und haben den Tag dort schön ausklingen lassen.

(Christina Mohn)

 

größer Dienstag, 3. April 2007

Am zweiten Tag unseres Besuches in Straßburg konnten wir bei unseren Gastgebern am Chemie-Praktikum teilnehmen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, den französischen Unterricht zu verstehen, bestimmten wir den Vitamin C-Gehalt einer Orange. Interessant für uns war auch, das Arbeiten von Schülern außerhalb unseres Labors mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir kamen jedoch zu dem Ergebnis, dass sich französische und deutsche Schüler nicht allzu sehr unterscheiden, ihnen aber ein geräumigeres Labor zur Verfügung steht.

Mittags stärkten wir uns in der Schulmensa, gemeinsam mit unseren Gastgebern, die immer sehr fröhlich und aufgeschlossen waren.
Am Nachmittag sollte auch unser kulturelles Interesse nicht zu kurz kommen. Auf sehr gemütliche Art besichtigten wir die Stadt, nämlich bei einer Schiffsrundfahrt auf der Ill. Bei heiterem Wetter schipperten wir an Sehenswürdigkeiten wie der Kirche Saint-Thomas, dem Rohan-Palast, dem Europaparlament, der Universität und vielen mehr vorbei.

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Wieder zurück am Lycee Jean Rostand, führte uns Herr Mathis durch die Räumlichkeiten der Schule und informierte uns über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten.

Am Abend bot sich uns ein nahezu feierlicher Empfang im Rathaus. Stellvertretend für die Oberbürgermeisterin begrüßte uns ein Gemeinderatsmitglied und hob die Freude und Wichtigkeit der deutsch-französischen Freundschaft beider Schulen hervor.
Danach stand uns der Abend zur freien Verfügung und unsere Gastgeber schlugen vor, die neue Eishalle zu besuchen. Es war sehr schön für uns, dass die französischen Schüler sehr großes Interesse zeigten, uns kennen zu lernen und uns einen schönen Aufenthalt ermöglichten.

(Anne-Katrin Leisinger)

 

größer Mittwoch, 4. April 2007

Man musste früh aufstehen, da wir die Besichtigung des Erdölmuseums in Pechelbronn auf dem Programm hatten.

7 Uhr obligatorisches gemeinsames Frühstück in der Mensa.

7.30 Uhr man traf sich mit den Begleitlehrern, um in der Gruppe zum Bus zu laufen.

7.45 Uhr Abfahrt am Lycée mit einem Bus nach Pechelbronn

9.30 Uhr Ankunft in Pechelbronn, hier wurden wir auf deutsch und französisch in die Geschichte der Erdölförderung eingeweiht. Auch besuchten wir hier noch eine heiße Quelle, die starke Schwefelwasserstoffdämpfe an die Erdoberfläche förderte.

11.30 Uhr Rückfahrt an das Lycée in Straßburg. Dort kamen wir gegen 13 Uhr an, wo es sofort in die Mensa ging. Das Essen kam wie immer bei manchen an und bei anderen weniger, dies erkannte man daran, dass die Teller voll oder leer zurückgingen.

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13.30 bis 17 Uhr Teilnahme der Stuttgarter Schüler am Großtechnischen-Praktikum, hier lernten wir unter anderem, wie in der Industrie im großtechnischen Maßstab Dinge getrennt werden, oder wie eine Drehschieberpumpe funktioniert. Wir konnten diverse Einstellungen verändern und direkte Auswirkungen beobachten, seien sie nun positiv also Effizienz steigernd oder negativ (= Effizienz senkend).

19 Uhr ging es ins "Flam's". Hier gab es "tarte flammbée". Den Abend über wurde geredet und sehr viel gegessen; es gab viele verschiedene Sorten, und man konnte essen, so viel man wollte und konnte. Vielen Dank an Herrn Mathis für die Einladung! Der Rest des Abends wurde gemeinsam verbracht, bis es um 22.30 Uhr wieder hieß im Internat zu sein, wo man dann auch etwas k.o. ins Bett fiel.

(Patrick Gauthier)

 

Donnerstag, 5. April 2007

Leider begann schon unser letzter Tag am Lycée Jean Rostand. Um 8 Uhr hatten wir alle unser Gepäck in der Schule abgestellt. Danach stand uns der Vormittag zur freien Verfügung, während die Gastgeber Unterricht hatten. Wir nutzten die Zeit für einen Stadtbummel und Einkäufe. Gegen 12 Uhr nahmen wir unser letztes gemeinsames Mittagessen im Schulrestaurant ein. Danach hieß es "Lebewohl" sagen. Doch nicht für immer; wir hatten unsere Adressen ausgetauscht und werden so weiterhin mit dem einen oder anderen in Kontakt bleiben.

(Tamina Neumaier)

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