Home • Kontakt • FAQ • Anmeldung • Anfahrt • Impressum • 

Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

Palästina hieß das Land
Ein musikalisch-literarisches Programm zur Weihnacht

DEIN THEATER am 18.12.2008 um 11 Uhr
Bericht zum Theaterstück

DEIN THEATER gastierte für das Institut Dr. Flad mit seinem Programm Palästina hieß das Land. Jesu Geburt, die Engelsbotschaft an die Hirten, die Anbetung der Könige - das bekannte Geschehen wurde überraschend in Szene gesetzt. In den Advents- und Weihnachtsliedern aus Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, England und Chile wurde zudem deutlich, welche musikalische Vielfalt die Ereignisse um die Geburt unseres Religionsstifters auslösten. (Hans Rasch)

größer größer größer

 

Bericht über das Theaterstück zum Advent

Alle CTA- und PTA-SchülerInnen waren eingeladen, an dem Theaterstück mit dem geheimnisvollen Titel "Palästina hieß das Land. Ein musikalisch-literarisches Programm zur Weihnacht" teilzunehmen. So begaben wir uns also am Donnerstag vor den Weihnachtsferien in das Gemeindehaus St. Elisabeth, um uns das Stück der Stuttgarter Theatergruppe "DEIN Theater" anzusehen.

Zu Beginn trug eine weihnachtlich dekorierte Dame ein nachdenklich stimmendes Gedicht vor, das uns von unserer modernen, hektischen Vorweihnachtszeit in die Zeit um Jesu Geburt entführte.

Es folgte eine Art modernes Krippenspiel, das mit nur fünf Schauspielerinnen und einer Klavierbegleitung auskam. Mit überraschend wenigen Requisiten wurde auf eindrucksvolle Weise die Weihnachtsgeschichte nachgespielt und -erzählt, wobei die Akteure ihre Texte stets in Reimform vortrugen und dabei sogar des öfteren synchron sprachen. Dennoch orientierte sich das Stück sehr eng an den Originaltexten aus den Evangelien.

Mit viel Liebe zum Detail versetzten uns die Schauspieler in die Ereignisse der damaligen Zeit. Der unheimliche König Herodes beispielsweise, der aus Angst um seinen Thron alle neugeborenen Kinder der Gegend umbringen ließ, war stets umrahmt von düsterem Licht und ebensolchen Soundeffekten, während der Engel, der den Hirten auf dem Feld die frohe Botschaft verkündete, mit fröhlichen Klängen und hellem, strahlendem Licht begleitet wurde.

Zwischen den einzelnen Stationen der damaligen Ereignisse wurden Weihnachtslieder aus vielen verschiedenen Ländern vorgetragen – manchmal klassisch, manchmal modern interpretiert.

Das Stück endete mit einem letzten Gedicht, das uns wieder in die Gegenwart zurückbrachte mit der Frage, inwieweit die Botschaft des Friedens sich ausgebreitet hat im Lauf der Zeit. Es wurde festgestellt, dass mitnichten Frieden herrscht in der Welt, dass aber durch Jesus, der auch Friedefürst genannt wird, eine Zuversicht in die Welt gekommen ist, auf die zu vertrauen sich lohnt.

Nach dem Theaterstück wurden allen Schülern noch zwei schöne Geschenke überreicht: Eine CD mit der Weihnachtsgeschichte und ein Weihnachtskarte mit Tee.

Wir Fladianer bedanken uns herzlich für diese schöne Veranstaltung und wünschen den Mitarbeitern des Instituts frohe Weihnachtstage und eine erholsame unterrichtsfreie Zeit.

 

größer größer größer

größer

DEIN THEATER Stuttgart
Das Theater auf Bestellung
www.deintheater.de

Palästina hieß das Land

Ein musikalisch-literarisches Programm zur Weihnacht
Text Hans Rasch

mit Dijana Antunovic, Christina Beyer, Anja Meuschke, Gudrun Remane, Ellen Schubert
Klavier: Christina Beyer
Requisite: Ellen Schubert
Kostüme: Michaela Knepper
Regie: Friedrich Beyer
Spieldauer: ca. eine 3/4 Stunde
(Änderungen vorbehalten)

 

Palästina hieß das Land

Macht hoch die Tür aus dem Halle'schen Gesangbuch, 1704
Jedes Jahr im Advent
Alle Jahre wieder Volksweise
Palästina hieß das Land
Maria durch ein Dornwald ging um 1600
Das Dekret
O little town of Bethlehem aus England, 16. Jahrhundert
Fremde in Bethlehem
A las doce de la noche aus Chile
Die Hirten
Engel auf den Feldern singen aus Frankreich
Auf, auf, ihr Hirten aus Lothringen
Wiegenlied an der Krippe Volksweise
Die Gelehrten
Melchior und Balthasar aus Frankreich
Der König Herodes
Die heil'gen drei König' mit ihrigem Stern Sternsingerlied, 16. Jahrhundert
Dormi, dormi aus dem Tessin
Die Flucht nach Ägypten
Maria Wiegenlied aus Schlesien
Der Kindermord
Gesù Bambin l'è nato aus dem Piemont
Das ägyptische Asyl
Still, still, still aus dem Salzkammergut um 1800
Die Rückkehr
O Santissima Marienlied aus Sizilien
Jedes Jahr im Advent
Hark! The herald angels sing aus England

 

Advent

Jedes Jahr im Advent,
wenn das Volk nach Waren rennt,
jedes Jahr im Advent:
Fragen, die ein jeder kennt.
War es wirklich damals so?
Wieso war die Botschaft froh?
Gibt es Engel, Gottes Sohn?
Man kennt auch die Antwort schon:
Märchen sind das und Geschichten.
Darauf kann man heut verzichten. -
Menschen können eben dichten.

Weihnachten - da hat man frei.
Die Botschaft wurde einerlei.
Doch warum sich zum Entzücken
immer noch die Städte schmücken,
warum die Menschen mit Geschenken
ihre Mitmenschen bedenken, -
ist das alles nur Geschäft,
jedes Jahr neu nachgeäfft?
Oder sind's vielleicht die Engel,
die ausdauernden, frohen Bengel,
die uns zu der Weihnachtszeit
bis in alle Ewigkeit
zwingen, drüber nachzudenken,
warum zur Weihnacht alle schenken.
Vielleicht ist dieser schöne Rest
das eigentliche Weihnachtsfest.

Hans Rasch