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Wir wünschen frohe Weihnachten

Wir wünschen frohe Weihnachten

Mehr als Tradition

Lebendige Traditionen sind etwas Großartiges. Bis heute erinnere ich mich an die glänzenden Augen meines Großvaters, wenn er am 2. Weihnachtsfeiertag seine geliebten Mohnkliesla (eine schlesische Süßspeise) von meiner Mutter serviert bekam. Seine kindliche Freude verbreitete eine einzigartige Stimmung, die zu den Höhepunkten an Weihnachten gehörte.

Wie gut, dass es sich bei der Weihnachtsgeschichte um weit mehr als nur eine schöne Tradition handelt. Es ist unser Glück, dass Jesus Christus, Gottes Sohn, der in der Nacht von Bethelehm geboren wurde, uns in jedem Augenblick unseres Lebens zur Seite steht. Damals hat der Himmel zum ersten Mal die Erde berührt - Gott wurde Mensch. Die Welt wurde mit einem Retter, einem Tröster, einem Heiland beschenkt. Dieses Geschenk Gottes liegt auch heute für uns bereit. Mutter Teresa hat einmal gesagt, "Kein Mensch ist weiter als ein Gebet von Gott entfernt". Sie wollte damit zum Ausdruck bringen, dass wir Gott durch Jesus Christus ganz persönlich erfahren können. Jesus will auch für uns Helfer, Tröster und Erlöser sein. Er will unser Leben in seine Fürsorge nehmen und uns täglich den Zugang zum Himmel offen halten. Wer sich in diese Lebensbeziehung zu Jesus einladen lässt und seinen Alltag mit Jesus teilt, wird im Leben und im Sterben ein tragfähiges Fundament haben. So kann die Weihnachtsgeschichte auch heute zur Geschichte Gottes mit unserem Leben werden.

In der Nacht von Bethlehem, da ist ein Kind geboren.
Gottes Liebe kam zu uns, wir sind nicht mehr verloren.
Jesus, Heiland der Welt.

Peter Strauch

 

Text und Bild mit freundlicher Genehmigung den Marburger Medien entnommen.