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Bundesweites Treffen "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"
Freitag, 12. Juni 2009 Am Freitag reisten wir, Sascha Bubeck und David Böhnke, zum bundesweiten Treffen des Projekts Schule ohne Rassismus. Nachdem wir in der Mittagspause im Institut aufgebrochen waren, benötigten wir ca. 3 Stunden mit Zug und Straßenbahn bis zur Jugendbildungsstätte Unterfranken in Würzburg. Dort erfuhren wir, dass die Jugendbildungsstätte überbelegt sei und wir deshalb "leider" in einem nahe gelegenen Hotel untergebracht werden. So bezogen wir unser Zweierzimmer und gingen anschließend wieder zurück in die Jugendbildungsstätte, wo zunächst das Abendessen und danach das Eröffnungsplenum in einer Turnhalle anstanden. Im Eröffnungsplenum stellten andere Schulen, unter Moderation von Sanem Kleff (Leiterin des Projekts Schule ohne Rassismus) und Eberhard Seidel (Leiter Jugendbildungsstätte Unterfranken) ihre Schulprojekte vor. Nach der Projektvorstellung wurden organisatorische Dinge wie Hausregeln, vegetarisches Essen, zeitliche Abläufe besprochen. Zum Abschluss wurden uns die Workshops vorgestellt. Wir hatten uns bereits schon zuvor für das Projekt Stolpersteine in Würzburg entschieden und trugen uns auch für dieses Projekt ein.
Samstag 13. Juni 2009 Nach dem Frühstück erfuhren wir, dass der Workshop "Stolpersteine" wegen der geringen Teilnehmerzahl mit dem Workshop "Antisemitismus"zusammengelegt worden war. Da beide Workshops uns interessierten, störte uns die Zusammenlegung nicht. Vormittags gingen wir auf eine Rundtour durch die sehr schöne Innenstadt Würzburgs, besuchten verschiedene Stolpersteine und erfuhren dabei mehr über die Schicksale der Juden, die dort gelebt hatten. Nach der Mittagspause begann der Antisemitismus-Workshop, in dem die Leiterin des Anne-Frank-Zentrums mit uns Fragen der Gedenkkultur bearbeitete. Dabei ging es beispielsweise um die Frage wie die Geschichte der eigenen Familie im dritten Reich verlief: ob z. B. die eigenen Verwandten wohl eher Täter oder Helfer waren. Am Abend folgte ein neues Plenum in dem von allen Workshops die Ergebnisse vorgestellt wurden.
Sonntag 14. Juni 2009 Am Sonntagmorgen fand nach dem Frühstück noch ein sogenannter Open Space statt: jeder konnte Themen für kurze Workshops vorschlagen, die dann in Gruppen bearbeitet wurden. In unseren Workshops ging es um den Zusammenhalt zwischen den Schülern und Lehrern der Schule und um den Bildungsstreik. Nach dem Mittagessen fuhren wir wieder zurück nach Stuttgart. Ein interessantes Wochenende ging zu Ende.
Sascha Bubeck, David Böhnke
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