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Führung durch den Science Express
7. Juli 2009

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Science Express macht halt in Stuttgart
Eine Reise durch die Zeit.

Am 7. Juli begann unsere einstündige (Zug-)Reise durch die Zeit. Der Wissenschaftszug "Science Express" zeigt in 12 Waggons den Ursprung der Forschung, deren Entwicklung, Gegenwart und Zukunft.

Direkt zu Beginn wurden wir konfrontiert mit den Fragen, die die Gesellschaft bewegen. "Droht uns eine Pandemie?" oder "Can we stop climate change?", waren nur zwei der Fragen. Im ersten Waggon wurden wir von einer Geologin vor einen besonderen Spiegel geführt. Dieser zeigte abwechselnd das Universum und unser Spiegelbild:

Der Mensch steht im Mittelpunkt und forscht

Die Entstehung der Elemente wurde uns im nächsten Wagen nahe gebracht. Wir lernten die Grundaussage der String-Theorie kennen. Des Weiteren wurde uns klar gemacht, dass nur 4 % von allem, was man messen und sehen kann, erforscht ist.

Die Zusammenarbeit von Biowissenschaft und Nanotechnologie wurde uns anhand von verschiedenen Geräten, z.B. an einem Modell eines Rasterelektronenmikroskops, einem 3D-Kiosk (bewegbares DNA-Molekül) und synthetischen Nachbildungen von synaptischen Vesikeln, gezeigt.

Im vierten Waggon wurde die Gehirnforschung thematisiert. Die Anfänge des MRT bis hin zur Darstellung des menschlichen Gehirns durch Computerchips, so wie der Versuch, künstliche Intelligenz messbar zu machen.

Kommunikation im Allgemeinen und Internet waren Bestandteil des fünften Waggons. Projekte, wie "one laptop per child" oder eine touch-screen-Monitor-Kombination als zukünftigen Arbeitsplatz begeisterten uns. Von dort führte uns unsere Reise zu den Anwendungsbereichen der Forschung. 3D-Drucker, Elektronik aus Kunststoff und Supraleiter waren nur einige der vielen Möglichkeiten, die dem Menschen hilfreich sein können.

Natürlich war der medizinischen Forschung auch ein eigener Waggon gewidmet. Uns wurden theoretische Wege aufgezeigt, AIDS heilbar und Gendefekte für den Menschen nutzbar zu machen.

In Zeiten des Fast Foods darf das Thema "Ernährung" selbstverständlich nicht fehlen. Folgendes Problem wurde erörtert: "Weltbevölkerung steigt, Nahrung wird knapper". "Grüne Hochhäuser" und aufs Erbgut abgestimmte Ernährungspläne könnten zukünftige Lösungen sein.

Im zehnten Wagen holte uns ein bekanntes Thema ein: Der Klimawandel. Hier wurden nicht nur die allgemein bekannte regenerative Energieerzeugung gezeigt, sondern auch die Kernfusion, die aber noch in den Kinderschuhen steckt.

Im nächsten Waggon stellte uns die Referentin Dinge vor, die es schon in naher Zukunft geben soll: Autolack auf Wasserbasis, der sich selbst repariert, Textilbeton und Lärmdämmung durch Strom.

Reflexion war das Thema des letzten Bereichs. Hier liefen wir durch einen verschiedenfarbig gestalteten Raum und konnten uns Interviews mit Philosophen, Priestern, Medizinern, usw. anhören.

Zum Abschluss lässt sich sagen, dass wir diese spezielle Reise sehr spannend und lehrreich fanden und dadurch zuversichtlicher in die Zukunft der Menschheit blicken.

Anja Joseph undJuliane Spretz
LG 59

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