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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

UNESCO Welt-Jugendfestival in Stuttgart

13. - 18. Juli 2009 in Stuttgart

"Be the change you want to see"
UNESCO Welt-Jugendfestival in Stuttgart, das Institut Dr. Flad war dabei.

Unter der Schirmherrschaft der UNESCO haben sich eine Woche lang rund 500 Schüler und Studenten anlässlich eines Welt-Jugendfestivals in Stuttgart aufgehalten. Die Stadt Stuttgart hatte das Festival nach der gelungenen Premiere im Jahr 2006 anlässlich der Fußballweltmeisterschaft nun zum zweiten Mal veranstaltet. Das Ziel dieser Neuauflage war jedoch weiter gespannt als der ursprüngliche Gedanke, Jugendlichen aus aller Welt die Gelegenheit zum Kennen lernen und Feiern zu geben. Zentraler Punkt war 2009 ein Klima- und Energiekongress an den sich eine Reihe von Workshops zum Klimawandel anschloss. Die Ergebnisse dieser Workshops gingen in die "Stuttgarter Erklärung zum Klimaschutz" ein, die die Jugendlichen zum Ende des Festivals im Stuttgarter Rathaus überbrachten und eine Reihe von Selbstverpflichtungen enthielt, den eigenen Energieverbrauch um 15% zu senken.

Angesichts der Nachhaltigkeit der Veranstaltungsziele und als UNESCO-Projekt-Schule war es für das Institut Dr. Flad. also klar, dass man bei diesem Treffen der Jugend aus aller Welt nicht fehlen durfte, verschreiben sich doch die UNESCO-Projekt-Schulen in ihren Leitlinien der Förderung der Begegnung und Auseinandersetzung mit anderen Völkern, mit deren Kultur, ihren Werten und Lebensweisen.

Im Foyer des Hegelsaales der Liederhalle, dem Veranstaltungsorts des Klima- und Energiekongresses, erhielten die Besucher auf einer "Mini-Messe" eine Vielzahl von Informationen zum Thema Klima/Energie. Unter den zahlreichen Ausstellern war so auch das Institut Dr. Flad mit zwei Schülern vertreten, die den jugendlichen Besuchern den Treibhauseffekt anhand eines CO2-Modells aufzeigten. Das Modell, das von Schülern des Instituts anlässlich des Earthday 2000 entwickelt wurde, demonstriert die Folgen erhöhten CO2-Ausstoßes. In einem zweigeteilten Glaskasten wird die Sonne durch zwei Halogenstrahler simuliert. Die eine Hälfte enthält normale Luft, in der anderen Hälfte ist die Luft mit CO2 angereichert. An den innen angebrachten Thermometern lässt sich so ein deutlicher Temperaturanstieg beobachten.

Christian Renner und Alex Wittmann konnten so mit ihrer fachlichen Kompetenz den interessierten Jugendlichen erklären, warum der Mensch im "heißeren" Kasten die Flucht vor der Hitze ergreift und im anderen gemütlich auf seiner Ruhebank sitzen bleibt! Erstaunlich war allerdings, dass viele der Besucher mit der Problematik des Treibhauseffektes nur bedingt vertraut waren, so dass der Aha-Effekt bei ihnen besonders groß war.

Auf der Messe wurde allerdings nicht nur informiert und zugehört sondern von den Besuchern auch getrommelt und getanzt. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung.

Hans Peter Kübler

 

Zur Website des UNESCO-Welt-Jugendfestivals: www.unescofestival.com