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« 14. Stuttgarter Chemietage - zurück zur Übersicht

Mittwoch, 30. September 2009, 16.30 Uhr
Vortrag am Institut Dr. Flad, Großer Hörsaal

Prof. Dr. Thomas A. Vilgis
Max-Planck-Institut für Polymerforschung, Mainz

Physikalische Chemie zwischen Herd und Labor: Forschung mit Genuss

» Bilder zum Vortrag
» Bericht zum Vortrag

Physikalische Chemie zwischen Herd und Labor: Forschung mit Genuss

Physikalische Chemie zwischen Herd und Labor: Forschung mit Genuss

In der Küche emulgieren wir Fett und Wasser, kochen Proteine, backen Kohlenhydrate und genießen die Resultate. Ist das etwa Physik? Keine Frage, denn wie dabei Moleküle am Herd und zu Tisch für hohen Genuss sorgen, werden wir mit dem Blick des Physikers genauer unter die Lupe nehmen. Dazu kochen wir uns - theoretisch - durch ein typisches Menü und verfolgen, wie die Wissenschaft den Kochlöffel lenkt. Schnell kristallisieren sich elementare Prinzipien heraus. Der Gegensatz zwischen Fett und Wasser erhebt die Küche zu einem Labor. Das Braten oder Kochen eines Fleischstücks eröffnet die Vielfalt der Welt der Proteine. Dies führt uns aber nicht nur zu profanen Küchenanwendungen, sondern ebenso zu aktuellen Forschungsthemen. Die Physik der Proteinfaltung oder das Stabilisieren von Grenzflächen mit sequenzierten Copolymeren sind nur zwei Beispiele aus dem breiten Themenkomplex.

 
Prof. Dr. Thomas A. Vilgis

Prof. Dr. Thomas A. Vilgis

Studium in Ulm, Post-doc am Cavendish Laboratory in Cam-bridge und am Imperial College London. Danach am Laboratoire Européen Associé in Straßburg und am MPI für Polymerforschung, Mainz.
Forschungsgebiete: Statistische Physik von Polymeren und anderer weicher Materie, Gläser und amorphe Materialien.

 

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