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Exkursion zu Europas größtem Textilforschungszentrum:
zu den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung Denkendorf

9. März 2010

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Am 9. März besuchten wir das Institut für Textil-und Verfahrenstechnik und das Institut für Textilchemie und Chemiefasern in Denkendorf.

Nach einem kurzen Vortrag zur Geschichte und zu den Arbeiten, Aufgaben und Projekten der Institute wurde in einem Rundgang eine Werkshalle und verschiedene Labore gezeigt.

Zu Beginn erfuhren wir viel über Natur- und Kunstfasern und die Unterschiede bei der Verarbeitung und dem Spinnen am Beispiel von Baumwolle und Polyester. Dabei konnten wir die Unterschiede zwischen dem Naturprodukt (Baumwolle "frisch" gepflückt) und Endprodukt (Baumwolle gewaschen und gekämmt) erfühlen.

Anschließend ging es zur Spinnerei weiter, in der aus dem Rohstoff Fäden gesponnen werden. Im Prüflabor werden die fertigen Textilien z. B. auf Abnutzung getestet. Bei Jeans beispielsweise auf die Festigkeit und bei Strickwaren auf die Bildung von Knötchen.

Danach kamen wir zum interessantesten Teil der Führung. In einem Chemielabor wurde die Hautverträglichkeit von fertigen Produkten anhand einer hautähnlichen Substanz und der Reaktion von Bakterien auf die gelösten Stoffe getestet.

Zum Abschluss besuchten wird die Forschungsabteilung für Kunststofffasern wie zum Beispiel Carbonfasern, die in der Flug- und Raumfahrtechnik eingesetzt werden. Hier wurden uns Informationen über die neusten vor Ort stattfindenden Forschungen und Entwicklungen mitgeteilt. Auch zur Herstellung von Fasern aus polymerisierten, organischen Verbindungen und dass nicht alle Verbindungen geeignet sind Fasern herzustellen.

Diese Besichtigung war sehr interessant und spannend. Wir möchten uns für die Möglichkeit dieses Besuches noch bei allen Mitwirkenden bedanken.

Madeleine Müller und Marina Schmid, LG 59

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