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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

UNESCO-Tag der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

17. März 2010 im Rahmen der didacta 2010

Bilder, Bericht und Programm

Schüler/innen des Instituts Dr. Flad gestalteten das Rahmenprogramm des UNESCO-Tags am 17. März 2010 und zeigten Szenen aus dem aktuellen Theater-Projekt "Schein oder nicht Schein"

Auf der Bildungsmesse didacta in Köln fanden Lehrer vom 16. bis zum 20. März auf einer Sonderschau Lehrmaterialien, Praxis-Beispiele und Ansprechpartner zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). In Halle 7 präsentierte sich die UN-Dekade auf einer Sonderfläche. Am UNESCO-Tag der didacta lud sie außerdem zu einem Podiumsgespräch.

Zehn als beispielhaft ausgezeichnete Projekte der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" gaben Einblicke in ihre Arbeit und ihre Ideen zum aktuellen Jahresthema "Geld" auf der Sonderfläche in Halle 7. Lehrer fanden dort eine Lehr- und Lernmaterialien-Börse mit aktuellen Unterrichtsmaterialien rund um Finanzkompetenz, fairen Konsum und viele weitere Facetten den Themas "Geld und Nachhaltigkeit". Die ausgewählten Materialien und Projektideen unterstützen Pädagogen dabei, aktuelle Fragen wie den Umgang mit Geld oder die Finanzkrise in den Unterricht zu integrieren.

  

Beim UNESCO-Tag in Köln am 17. März wirkten Schülerinnen und Schüler des Instituts mit. Sie stellten zusammen mit dem Theaterpädagogen und Regisseur Andreas Frey ihr diesjähriges Theaterprojekt vor. Unter dem Titel "Schein oder nicht Schein" behandelt es das Jahresthema 2010 des Nationalkomitees der UN-Dekade BNE: Geld. Premiere wird dann am UN-Projekttag "Unser Handeln - unsere Zukunft" am 26. April 2010 im Theaterhaus in Stuttgart sein.

Bildung für nachhaltige Entwicklung vor Ort erleben - Aktionstage 2010

UNESCO-Tag auf der didacta am 17. März 2010 auf der Kölnmesse

größere Bildansicht - © DUK/Jakob Studnar Im Rahmen des UNESCO-Tages zum Jahresthema "Geld und Bildung für nachhaltige Entwicklung" mit Podiumsdiskussion und Auszeichnung neuer offizieller Dekade-Projekte im Europasaal der Kölnmesse hat die Projektgruppe "Theater" des Instituts Dr. Flad zwei Szenen aus ihrem aktuellen, noch in Probe befindlichen Stück "Schein oder nicht Schein" gezeigt.

Um 4 Uhr früh fuhren wir mit einem Kleinbus von Stuttgart nach Köln. Nach einer zügigen Fahrt kamen wir voller Erwartung gegen 9 Uhr auf der Messe in Köln an. Dort wurden wir von Frau Bilgram, der Projektmanagerin der Deutschen UNESCO-Kommission, empfangen. Sie führte uns in den Europasaal und zeigte uns das Podium, auf dem wir spielen sollten. Herr Frey, unser Regisseur und Projektleiter, organisierte sofort die Einrichtungsprobe. Requisiten wurden drapiert, die Beleuchtung eingerichtet und die von uns vorbereiteten Bilder für die Projektionen ausprobiert. Die zuständigen Techniker haben uns sehr freundlich und kooperativ unterstützt. Deshalb konnten wir nach einer halben Stunde schon mit der Sprechprobe anfangen. Herr Frey wies uns auf die schwierige Akustik hin und hat uns gezeigt, wie der Raum erfolgreich zu bewältigen geht: laut, deutlich und langsam sprechen, nach vorne spielen und sich nicht zu schnell bewegen!

Nach der Sprechprobe haben wir die zwei Szenen im Durchlauf mit Beleuchtung aber ohne Kostüme geprobt. Wir waren stolz, dass wir es schafften, ohne Mikrophone den Saal bespielen zu können. Anschließend führte uns Frau Klingebeil, die für uns zuständige Person der UNESCO-Kommission, in unsere Garderobe. Ein reichliches Frühstückbuffet stärkte uns für die kommenden Auftritte.

Nachdem wir uns geschminkt und kostümiert hatten, warteten wir mit steigender Pulsfrequenz auf unseren Einsatz.

Um 12 Uhr haben wir vor etwa 200 Zuschauern unsere erste und um 13 Uhr die zweite Szene gespielt. Die positive Resonanz der Zuschauer und des Veranstalters beflügelte unsere Stimmung. Fröhlich räumten wir unsere Garderobe auf, bepackten das Auto und verabschiedeten uns herzlich von Frau Bilgram und Frau Klingebeil. In sonniger Laune und bei milden Temperaturen besuchten wir nach einem guten Mittagessen (danke Herr Flad!) den Kölner Dom. In bester Stimmung fuhren wir dann wieder zurück nach Stuttgart. Um 21 Uhr beendeten wir diese ereignisreiche Reise.

 

Erste Szene:
Geldiges, die Personifizierung der Idee des Geldes, hält eine Rede über Verstand und Entwicklung der Menschen.
Zwei Neandertaler streiten sich um Fell und Fleisch. Eine Neandertalerfrau schlichtet.

größere Bildansicht - © DUK/Jakob Studnar größere Bildansicht - © DUK/Jakob Studnar größere Bildansicht - © DUK/Jakob Studnar größere Bildansicht - © DUK/Jakob Studnar größere Bildansicht - © DUK/Jakob Studnar größere Bildansicht - © DUK/Jakob Studnar größere Bildansicht - © DUK/Jakob Studnar größere Bildansicht - © DUK/Jakob Studnar

 

Zweite Szene:
Geldiges, die Personifizierung der Idee des Geldes, hält eine Rede über Moral und Geld. Eine Gruppe streitet sich über Macht und Geld. Das Geld verschwindet.

größere Bildansicht - © DUK/Jakob Studnar größere Bildansicht - © DUK/Jakob Studnar größere Bildansicht - © DUK/Jakob Studnar

 

Mitwirkende:

Danica Kingeter (Schauspiel)
Dorothea Siegel (Schauspiel)
Golli Jamali (Schauspiel)
Nellie Riediger (Schauspiel)
Marcus Ganske (Schauspiel)
Sascha Bubeck (Schauspiel)

Madeleine Müller (Assistenz)
Andreas Frey (Regie)

 

UNESCO-Tag am Mittwoch, 17. März 2010

Programm:


10 - 11 Uhr
Begrüßund und Netzwerkfrühstück
Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission


11 - 12 Uhr
Podiumsgespräch:
Ökonomische Bildung für mehr Nachhaltigkeit - Das Thema Geld in der Bildung für nachhaltige Entwicklung

Wie viele Staatsschulden können wir unseren Kindern und Enkeln zumuten, ohne ihre Zukunft zu gefährden? Dürfen finanzielle Hilfen für Banken die Geldquellen für Entwicklungshilfe oder Klimaschutz austrocknen? Wie schaffen wir ein globales Finanzsystem, das die nachhaltige Entwicklung aller Weltregionen sichert?

Bildung für nachhaltige Entwicklung muss solche Fragen aufgreifen und dabei vermitteln, wie der Einzelne mit seinem Handeln Einfluss auf globale Prozesse nehmen kann.

Es diskutieren:
Prof. Dr.Michael-Burkhard Piorkowsky, Universität Bonn
Dr. Nico Paech, Universität Oldenburg

Moderation: Prof. Dr. Georg Müller-Christ, Universität Bremen


Anschließend
Auszeichnung der neuen Offiziellen Dekade-Projekte "Bildung für nachhaltige Entwicklung"
durch Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission
und Prof. Dr. Gerhard de Haan,Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees für die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Rahmenprogramm gestaltet von Schülern des Instituts Dr. Flad, Stuttgart

 

Mehr zum Thema Nachhaltigkeit am Institut Dr. Flad:

 

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