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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

Musik im Gespräch

Konzertreihe mit Roland Heuer

Roland Heuer
Roland Heuer

Wolfgang Amadé Mozart
Seine schönsten Streichquartette

Bilder zur Veranstaltung
Bilder zur Veranstaltung
& Rezension von Martin R. Handschuh    >>

Roland Heuer, Violine
Ikuko Nishida-Heuer, Violine
Axel Breuch, Viola
Joachim Hess, Violoncello

Freitag, 19. März 2010, 19.00 Uhr
Theaterkeller im Institut Dr. Flad

Wolfgang Amadé Mozart
(27.01.1756 - 05.11.1791)

Streichquartett (Nr. 3) G-Dur, KV 156 (134b)
für zwei Violinen, Viola und Violoncello

(entstanden 1772 in Italien)

I. Presto
II. Adagio
III. Tempo di Menuetto

 

Streichquartett in B, KV 458 ("Jagdquartett")
für zwei Violinen, Viola und Violoncello

(Datiert Wien, 9.11.1784 / Haydn gewidmet)

I. Allegro vivace assai
II. Menuetto: Moderato
III. Adagio
IV. Allegro assai

Im Anschluss an das Konzert bestand die Möglichkeit, bei einem Imbiss sich auch mit den Künstlern zu unterhalten.

 

An drei Abenden in diesem Jahr möchten wir Ihnen jeweils eines der so genannten 10 berühmten Streichquartette zusammen mit einem frühen Streichquartett von Mozart vorstellen. Den Auftakt bilden die Quartette in G KV 156 und in B KV 458.

Das dreisätzige G-Dur Quartett KV 156 entstand Ende 1772 auf der Reise nach Mailand oder in Mailand selbst. Alfred Einstein schreibt dazu (Mozart, Sein Charakter, sein Werk): "Das Quartett in G ... mag im ersten Satz vom frühen Haydn herkommen, aber im Ganzen strahlt es blauer Himmel zurück, als er bei Haydn je zu finden ist. Es ist in seiner Art vollkommen ..."

Das Streichquartett in B, KV 458 entstand 1874 in Wien und gehört zur Serie der sechs Quartette, die Mozart Haydn gewidmet hat. In seiner Widmung schreibt der Komponist, die Werke seien die "Frucht einer langen und muhsamen Arbeit." Eine Muhsamkeit hört man dem B-Dur-Quartett wahrlich nicht an. Sein Beginn – ein Thema aus Dreiklängen im 6/8 Takt hat zu dem Beinamen "Jagdquartett" geführt.

 

Asperger Kammersolisten

Ihr Debüt gaben die Asperger Kammersolisten im Jahr 2000 mit ihrer ersten CD: Eine Einspielung des Klarinettenquintetts von Mozart in einer von dem englischen Meisterklarinettisten Alan Hacker neu rekonstruierten Originalfassung mit Bassettklarinette. Eine Weltpremiere, die unter anderem bei BCC London vorgestellt wurde und internationale Beachtung gefunden hat.

Über zweihundert Werke aus allen Epochen der Musikgeschichte, aus Barock, Klassik, Romantik, sowie Werke zeitgenössischer Komponisten haben die Kammersolisten in den vergangenen Jahren erarbeitet und fast hundert Konzerten in Asperg aufgeführt. Ihr umfangreiches Repertoire reicht dabei vom Duo bis zum Oktett und größer besetzten Werken, von reiner Streichermusik über gemischte Besetzungen mit Bläsern oder Kammermusik mit Klavier. Das Ensemble konzertierte außerdem in zahlreichen anderen Städten und im Ausland.

 

Bilder und Rezension zum 19. März 2010

Konzertreihe "Musik im Gespräch" im Theaterkeller des Instituts