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« 15. Stuttgarter Chemietage - zurück zur Übersicht

Samstag, 01.10.2011, 11:00 Uhr
Vortrag am Institut Dr. Flad, Großer Hörsaal

Prof. Dr. Michael Dröscher
Evonik Degussa GmbH
Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh)

Innovationsstandort Deutschland aus Sicht der Chemie

Deutschland ist eine exportstarke Nation und die chemische Industrie ist dabei ein wichtiger Faktor. Wenn wir unsere Spitzenposition behaupten wollen, müssen wir innovationsstark sein und bleiben. Gerade die Chemie ist mit ihren Innovationen die Basis vieler Produkte anderer Branchen und deshalb besonders gefordert. Mit neuen Verfahren, Werkstoffen und Produkten bleiben wir wettbewerbsfähig. Damit das gelingt, müssen die entscheidenden Erfolgsfaktoren gestärkt werden. Das sind z. B. die Kernkompetenzen, die Organisationsstruktur der Forschung in den Unternehmen und die Cooperationen zwischen Industrie und Academia sowie entlang der Wertschöpfungskette. Es ist wichtig, dass die industrielle Forschung in Deutschland bleibt und nicht in Drittländer verlagert wird. Damit dies gelingt, brauchen wir aber auch eine optimale Infrastruktur, eine für Innovationen und Technologie offene Gesellschaft, eine bessere Allgemeinbildung in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern und auch eine gute Berufsausbildung.

» Bilder und Bericht zum Vortrag
Bilder und Bericht zum Vortrag

 

 

Prof. Dr. Michael Dröscher

Prof. Dr. Michael Dröscher

übernahm 2010 das Amt des Präsidenten der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Er ist in mehreren Fachgesellschaften der Chemie aktiv, engagiert sich regional, national und international für eine engere Verknüpfung der chemischen Wissenschaft und Industrie und bezeichnet sich selbst als Netzwerker

 

 

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