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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

Wege zur Chemie außerhalb der Hochschule - Ausbildungsmöglichkeiten an einer Chemieschule Wege zur Chemie
außerhalb der Hochschule

Ausbildungsmöglichkeiten an einer Chemieschule

Sie werden bald Abitur machen oder haben es schon in der Tasche? Sie haben sich während Ihrer Schulzeit sehr für Chemie interessiert und möchten einen Chemieberuf erlernen? Gut so! Ob allerdings ein Chemiestudium an einer Universität das Richtige für Sie ist, da sind Sie sich nicht so sicher? Vielleicht wollen Sie aber auch mit der mittleren Reife Ihre Schulzeit beenden und interessieren sich für Chemie?

In beiden Fällen bietet sich eine ideale Lösung an: eine zweijährige Ausbildung zum Chemisch-technischen Assistenten (CTA) an einer Chemieschule. Während dieser zwei Jahre erhalten Sie eine fundierte Ausbildung in Theorie und Praxis, die mit einem staatlichen Examen abschließt. Danach sind Sie für einen Berufseinsatz bestens gerüstet und können Berufserfahrung sammeln. CTAs (und Leute mit vergleichbaren Ausbildungen wie der zum Umwelttechnischen Assistenten, UTA) sind überall gefragt. Viele arbeiten später in einer führenden Stellung oder übernehmen Leitungsaufgaben. Sei es in gewerblichen Betrieben wie bei Computer- oder Autoherstellern oder z.B. in der Lebensmittel-, Kosmetik-, Textil- oder Kunststoffindustrie. Auch Universitäten, Behörden, Untersuchungsämter und kommunale Einrichtungen bis hin zu wissenschaftlichen Instituten, Materialprüfungsanstalten und Umweltlabors haben für CTAs immer Verwendung. Der Frauenanteil bei den CTAs entspricht dem Bevölkerungsanteil und die Berufschancen für Frauen und Männer unterscheiden sich nicht.

Vielleicht hat eine erfolgreiche CTA-Ausbildung in Ihnen aber auch den Gedanken geweckt oder verstärkt, jetzt noch Chemie an einer Hochschule zu studieren. Wenn Sie Abitur hatten, haben Sie damit ja schon die Hochschulzugangsberechtigung.
Wenn Sie mit mittlerer Reife in die Ausbildung eingestiegen sind, können Sie an vielen Schulen neben der CTA-Ausbildung auch die Fachhochschulreife und damit die Hochschulzugangsberechtigung erwerben.

Wer mit abgeschlossener CTA-Ausbildung an eine Fachhochschule oder Universität wechselt ist bestens vorbereitet. Was Sie an Theorie bereits gelernt haben, müssen Sie nicht nochmals lernen. Etliches aus der praktischen Ausbildung wird Ihnen angerechnet Die Praktika während des Studiums bereiten Ihnen weniger Mühe – was Sie schon einmal geübt haben, geht Ihnen besser von der Hand. Es gibt sogar Hochschulen, insbesondere Fachhochschulen, die Ihnen bei entsprechend guten Leistungen Quereinstiege in ein höheres Semester, meist das dritte, anbieten. Und wer rascher sein Studium abschließt und früher verdient, hat Zeit und Geld gespart.

Auch nach einigen Jahren Berufspraxis ist ein Studium noch möglich, sowohl in Vollzeit als auch als berufsbegleitendes Studium. Immer wieder gibt es auch Firmen, die CTAs nach dem Examen einstellen und ihnen sofort oder auch später ein Studium finanzieren, wenn sie sich verpflichten, wieder in die Firma zurückzukehren. Auch für junge Leute, die auf der Karriereleiter eine Stufe weiterkommen wollen, ist die CTA-Ausbildung also keine Sackgasse!

Wer sich für diesen sicheren und raschen Weg zur Chemie interessiert, sollte sich auf alle Fälle die in Frage kommenden Schulen persönlich anschauen. Die Angebote unterscheiden sich wie die Höhe des Schulgeldes. Manche Schulen bieten zinslose Darlehen an; im Extremfall gibt es bei guter Leistung das Schulgeld zurück.

Aus der Broschüre "Chemie studieren":
Wege zur Chemie außerhalb der Hochschule - Ausbildungsmöglichkeiten an einer Chemieschule