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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

Ausbildungsinhalte zertifiziert!

größerVon je her ist es ein Ziel des Instituts Dr. Flad, seinen Absolventen möglichst gute Startbedingungen für den Berufseinstieg oder ein Studium mit auf den Weg zu geben und übernimmt dabei oft eine Vorreiterrolle.

So wurde beispielsweise 1980 am Institut die erste internationale Berufsabschlussprüfung im Auftrag der International School Association (ISA), einer Unterorganisation der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) mit dem Ziel durchgeführt, einen Berufseinstieg im Ausland zu erleichtern bzw. überhaupt erst zu ermöglichen. Seit dieser Zeit hat sich in Europa viel verändert. Was damals als Pionierleistung gegolten hat, ist seit dem zu einer Selbstverständlichkeit für alle geworden. Jedem EU-Bürger steht heute das Recht zur freien Wahl des Arbeitsplatzes innerhalb der Mitgliedsstaaten zu. Eine ISA-Prüfung bringt also von daher keine Vorteile mehr.

In den Bologna-Beschlüssen haben sich die EU-Staaten dazu verpflichtet alle Berufs- und Studienabschlüsse einem von acht Niveaus zuzuordnen. In Deutschland ist dieser Einstufungsprozess noch in vollem Gange. Hier arbeitet das Institut intensiv daran, gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Berufliche Bildung in der Gesellschaft Deutscher Chemiker, eine adäquate Einstufung des CTAs in diesem Schema zu finden und festzuschreiben.

größer Seit Ende 2011 können die Absolventen des Instituts auch auf einem anderen Gebiet punkten: Gemeinsam mit drei weiteren staatlichen und privaten CTA-Schulen aus mehreren Bundesländern wurden die wesentlichen Ausbildungsinhalte auf den Prüfstand gestellt und von einer Expertenkommission der Akkreditierungsagentur ASIIN Consult begutachtet und bewertet. Dieses Zertifizierungsverfahren wurde erfolgreich abgeschlossen und berechtigt das Institut künftig dazu, neben dem Abschlusszeugnis auf Antrag auch Modulbescheinigungen auszustellen, vergleichbar denen, die von Hochschulen und Universitäten nach Abschluss bestimmter Studienleistungen erteilt werden.

Möchte also jemand nach dem CTA-Examen studieren, geben diese Bescheinigungen und die beigefügten Beschreibungen der Modulinhalte detailliert Auskunft darüber, was und in welchem Umfang während der CTA-Ausbildung bereits studiert wurde. Auch der Workload, also die erbrachte Arbeitsleistung in den einzelnen Modulen, wird in Credit-Points ausgewiesen und erlaubt so den direkten Vergleich mit dem an den Hochschulen dafür üblichen ECTS-System (European Credit Transfer System).

Mit diesen Nachweisen ist es für eine Hochschule jetzt also viel einfacher zu prüfen, welche Qualifikationen und Kompetenzen ein CTA bereits mitbringt und welche der nachgewiesenen Modulinhalte oder Module auf das beabsichtigte Studium anrechenbar sind.

Die Vorteile liegen für beide Seiten klar auf der Hand: Die Uni spart Geld und Ressourcen - und die Studenten sparen, neben dem monetären Aspekt, vor allem wertvolle Zeit.