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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

Christoph Zehendner zu Gast

am 8. November 2013

Von Glücksgefühlen, Pechsträhnen und sonstigen Emotionen

Eben diesen Emotionen verlieh Christoph Zehendner mit seinen Kurzgeschichten Ausdruck, als er am 8. November 2013 wieder einmal für die Schüler und Mitarbeiter des Institutes Dr. Flad auf der Bühne stand. In seinem gelungenen und abwechslungsreichen Programm, das wie gewohnt musikalisch ergänzt wurde, erzählte er Geschichten, wie sie das Leben schreibt.

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Mit karibischen Klängen gelang den beiden Musikern Ulrich und Daniel Schwenger ein mitreißender Auftakt - mit viel Rhythmusgefühl und Fingerfertigkeit sorgten der Percussionist und der Hobby-Pianist für Aufmerksamkeit und die ersten Glücksgefühle. Und genau unter diesem Titel stand auch die erste Kurzgeschichte, die von ihrem Autor Christoph Zehendner lebhaft und anschaulich vorgetragen wurde: künstliche Hormone, unter anderem entwickelt zur Beimengung in den Messwein, sollten für mehr Euphorie und Zufriedenheit der Gemeinde führen. Doch ob die durch künstliche Hormone erzeugten Glücksgefühle wohl der richtige Weg wären, daran hatte der Pfarrer zum Glück erhebliche Zweifel...

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Einen anderen Weg zu Glücksgefühlen suchte der Protagonist der zweiten Erzählung: er vertrat entschlossen die Auffassung, dass man Glücklichsein auch dadurch erreiche, seine Zeit und seine Gaben zu nutzen, und sich nicht ziellos treiben zu lassen. Doch immer wieder scheiterte er an der Überwindung seines inneren Schweinehundes!

Zehendners Erzählungen wechselten sich dabei immer wieder mit musikalischen Einlagen ab - mal leicht und beschwingt, mal meditativ - und gaben so die Möglichkeit, über das Gehörte nachzudenken und sich doch immer wieder in den Geschichten auch selbst zu erkennen. Christoph Zehendner gab auch die ein oder andere Kostprobe aus seinem Buch "Das Geheimnis der Zwölf", in dem er, wie er selbst sagt, "Kürzest-Geschichten" von jeweils zwei so unterschiedlichen Personen erzählt, dass sie sich nur durch einen großen Zufall im Leben begegnen, aber dann ganz besondere, einzigartige Erlebnisse teilen.

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Als geforderte Zugabe brachte Zehendner seine begeisterten Zuhörer noch mit einer kleinen Adventsgeschichte zum Schmunzeln, und stimmte damit auch gleich ein wenig auf die nahende Adventszeit ein. Zum Abschluss machte er seinem Publikum schließlich Mut zum Träumen, zum Spuren hinterlassen und um mit viel Phantasie die Geschichten des eigenen Lebens zu schreiben. Dies unterstrich er mit einem seiner Lieder und den darin immer wiederkehrenden Aufforderungen: Wagen! Hoffen! Beten! Mutig nach vorne sehen!

Anne-Marie Sand

 

http://www.christoph-zehendner.de Kann man dem Glück mit dem richtigen Medikamentenmix nachhelfen? Gehört zu einer Genießermahlzeit immer das Beste vom Besten? Und gibt es Geschenke, die das ganze Leben auf den Kopf stellen können? Christoph Zehendners Kurzgeschichten stellen alltägliche Fragen und versuchen ungewöhnliche Antworten. Mal heiter, mal ernst, mal total überraschend und dann wieder so, dass man meinen könnte: Da komm ich ja selbst drin vor...

Nach Veröffentlichung von mehreren Büchern mit Kurzgeschichten und Beiträgen in diversen Anthologien liest Zehendner am 8. November für die Schülerinnen und Schüler des Instituts Dr. Flad einige seiner Geschichten. Zehendner ist Journalist und Liedermacher. Er lebt und arbeitet im Kloster Triefenstein am Main.
www.christoph-zehendner.de