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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

Deutschland braucht Chemie.

Und die Chemie braucht CTAs

größer In seinem Buch "Deutschland braucht Chemie" entwickelt Karl-Ludwig Kley die künftige Erfolgsformel für die deutsche Industrie. Er beschreibt, warum Wachstum und Wohlstand nur mit Chemie machbar sind und verdeutlicht, warum Fachkräfte wie CTAs dringend gebraucht werden.

"Alles ist Chemie", stellt Karl-Ludwig Kley fest, "ohne Chemie ist alles nichts". Als Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck und ehemaliger Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) weiß er, dass manche Kreise der Öffentlichkeit für diese Sichtweise noch nicht bereit sind. Chemische Zusätze gelten als negativ - dabei liegt allen Stoffen auf der Welt eine chemische Basis zugrunde.

Deutschland braucht Chemie

Effiziente LED-Lampen, hochwertige Medikamente, leistungsstarke Elektroautos - ohne Chemie wäre das alles nicht denkbar. Kleys Botschaft: Nur mit einer starken chemischen Industrie ist eine positive Zukunft möglich. Nur mit ihr können die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigt werden. Nur mit der Chemie lässt sich der Lebensstandard in Deutschland bewahren und steigern, nur mit ihr können neue Arbeitsplätze und Zukunftstechnologien entstehen.

Karl-Ludwig Kley tritt für ein Umdenken in der Gesellschaft ein und legt mit seinem Buch die Basis für ein positives Bild der Chemie, als Schlüsselfaktor für Wohlstand und die Verbesserung unserer weltweiten Lebensbedingungen. Kley legt dar, warum Nano-, Bio- und Gentechnologie mehr Chancen bieten, als allgemein angenommen wird. Warum eine saubere Umwelt und die Chemie untrennbar zusammengehören. Warum Innovationen der Schlüssel zum Fortschritt sind und die Politik die Voraussetzungen für mehr Forschung und Entwicklung schaffen muss.

Die Chemie braucht CTAs

Deutschland braucht die Chemie. Und die Chemie braucht nicht nur Akzeptanz in der Öffentlichkeit, sondern auch professionell ausgebildete Fachkräfte. Die deutsche Industrie braucht CTAs, nur so kann sie ihre Erfolgsgeschichte fortsetzen und die globalen Herausforderungen bewältigen. Und das betrifft nicht allein die chemische Industrie, denn praktisch jedes produzierende Unternehmen verfügt über ein Labor für Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung.

15.000 Fachkräfte fehlen

In den nächsten Jahren wird es in der heimischen Chemieindustrie einen Fachkräftemangel geben. Laut einer Studie der BWA Akademie werden in den nächsten 6 Jahren bis zu 15.000 Fachkräfte fehlen. 79 % der Personalverantwortlichen rechnen mit erheblichem Schwund und damit, dass Stellen nicht mehr richtig besetzt werden können.

Zwei Drittel aller Chemiebetriebe melden schon heute sinkende Bewerberzahlen und eine sinkende fachliche Qualifikation ihrer Bewerber.

Betriebe wollen einstellen

Die Unternehmen haben positive Geschäftserwartungen und müssen Personal einstellen. Besonders begehrt sind laut der Zeitschrift "Nachrichten aus der Chemie" Chemiefachkräfte wie CTAs. Die sinkenden Bewerberzahlen wirken sich positiv auf die Gehaltsentwicklung aus. Schon jetzt stehen die Gehälter in der Chemie im Branchenvergleich stets weit oben und bei vielen Berufen gar auf Platz Eins.

CTA als große Chance

Der Fachkräftemangel in der Chemie ist für viele Jugendliche die große Chance für eine tolle berufliche Zukunft. Als CTA kann man in einem gut bezahlten Berufsfeld die Zukunft mitgestalten und Karriere machen.

Kley beginnt sein Buch bei der Erfindung des Zündholzes. Obwohl die ersten Streichhölzer durchaus funktionierten, entflammten sie sich doch des Öfteren von selbst und steckten ihre Besitzer in Brand. Bis Rudolf Boettger das Sicherheitsstreichholz erfand. So wie damals steht auch heute die Chemie im Zentrum, wenn es darum geht, bessere Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Ob organisch oder anorganisch - und als CTA ist man ein wichtiger Teil dieser Entwicklung.

» zum Gratis-Download des Buchs (auch für mobile Endgeräte)

Das Buch und sein Autor

Karl-Ludwig Kley: Deutschland braucht Chemie. Warum Wachstum und Wohlstand nur mit einer starken Chemieindustrie machbar sind. München, 2014 (ISBN: 978-3-421-04660-4). Der promovierte Jurist Dr. Karl-Ludwig Kley ist seit April 2007 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Merck AG und war von 2012 bis 2014 Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI).