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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

Schüleraustausch mit der Gewerblichen Schule Brno/Tschechien

Sonntag: Ankunft und Ausflug nach Maulbronn
Der erste Tag ...
Montag
Die tschechischen Gäste
V utery ... / Am Dienstag ...
Mit den Tschechen im Labor
Was bleibt ...?
Die deutschen Gastgeber

 

Sonntag: Ankunft und Ausflug nach Maulbronn

größer Am Sonntag, den 05.10.03 haben wir um 8:50 Uhr unsere tschechischen Austauschschüler in der Bahnhofshalle empfangen. Leider mussten diese, ca. 2 Stunden auf uns warten da sie um 6:45 bereits angekommen sind. Um 10:10 sind wir mit dem Zug nach Maulbronn in das Zisterzienser-Kloster gefahren. Am Ziel angekommen, waren wir auch schon in ein paar Minuten da. Nachdem wir uns den gesamten Komplex von außen angesehen haben, fand um 13:00 Uhr die Besichtigung des Klosters statt. So wurden uns einige interessante Details der Anlage erzählt. Gegründet wurde das Kloster im 12. Jahrhundert, wurde aber im Laufe der Zeit mehrmals umgebaut. Grundlegend war das Kloster nur für männliche Mönche gedacht, die sich an strikte Anordnungen und Regeln halten mussten. Das Kloster war in zwei Hälften aufgeteilt. Auf der einen Seite lebten die Laienbrüder und die andere Seite wurde von den Mönchen bewohnt. Wir haben uns die Kirche, die Speiseräume sogar ein Raum der als Ofen diente und natürlich den bekannten Brunnen angeschaut. Nach der informativen Besichtigung haben wir in einem nicht weit entfernten Restaurant zu Mittag gegessen. Mit Bus und Bahn waren wir auch schon in nicht ganz einer Stunde wieder zurück in Stuttgart. Jeder Schüler fuhr danach mit seinem tschechischen Austauschschüler zu sich nach Hause und gestalteten den restlichen Abend nach freiem Interessen.
(Rainer Harter)

 

Der erste Tag ...

Sonntag der 5.10.2003, irgendwo in Stuttgart. Es ist halb acht in der früh, ein Wecker klingelt durch die Stille eines Sonntagmorgens. größer Irgendwie ein komisches Gefühl am Wochenende mal nicht auszuschlafen, aber mich erwartet eine Woche voller neuer Eindrücke und deshalb fällt es mir auch nicht schwer aufzustehen. Ich freue mich sehr auf fünf gastfreundliche Schüler aus Brno die unseren Aufenthalt letztes Jahr in Brno/Czechien unvergessen gemacht haben.

Je näher ich mich dem Hauptbahnhof Stuttgart, unserem Treffpunkt, nähere werde ich nachdenklich und gespannter. „Haben sich Jitka, Michaela, Markéta, Martin, Lukas oder Herr Zelinka verändert? “fragte ich mich,“ Wird es Ihnen bei mir gefallen. Gefällt ihnen unsere Schule?“ Verändert haben sie sich nicht, sie sind immer noch sehr freundlich. Das stellte ich schon nach wenigen Minuten fest, und das es ihnen gefallen wird denke ich auch bei einem solch guten Programm das wir mit einer Bahnfahrt und anschließendem kleinen Fußmarsch in das Kloster Maulbronn gemeinsam begannen.

Dort angekommen hatten wir ein bißchen Zeit uns umzuschauen worauf sich unsere neugierigen Augen auf einem Souvenirladen im Klosterhof fixierten.

“So etwas mußte ja ausgerechnet mir passieren!“ ertönte es mit einem labortypischen Glasbruch Geräusch aus dem hinteren Zimmer des Ladens. Christian Mäder erleichterte seinen Geldbeutel indem er ein Glasteelicht aus Versehen auf den Boden warf, worauf es zerbrach! Danach wärmten wir uns, und aßen in dem Schwäbisch- Griechischen Restaurant „Klosterblick“ zu Mittag. Gut gestärkt traten wir die Besichtigung der Zisterzienser Klosteranlage an die 1147 in Maulbronn gebaut wurde. größer Das Kloster ist als UNESCO-Weltkulturdenkmal seit 1993 in die Liste des "Weltkulturerbes" aufgenommen. Wir erfuhren die Herkunft viel gebrauchter Sprichworte und ihrer ursprünglichen Bedeutung.

Besonders interessant fand ich die Stilepochen Mischung aus Gotik, Frühgotik und Romantik.
Aus der Frühgotik stammte der südliche Kreuzgangflügel, der Speisesaal der Laienbrüder, das sogenannte Laienrefektorium. Der Baumeister dieser außergewöhnlichen Bauten, der über Burgund nach Maulbronn kam, ist leider unbekannt aber seine Signatur hat er überlassen, die zwei Halbmonde.

Das Kloster wurde schon im Jahre 1559 als Schule für zukünftige Pfarrer und Gelehrte genutzt. Berühmte Schüler waren zum Beispiel Johannes Kepler, Friedrich Hölderlin, Georg Herwegh und Hermann Hesse.

Nach der Besichtigung fuhren wir mit dem Bus zum Mühlacker Bahnhof und traten unsere Kurze Reise, die übrigens zu Mönchszeiten noch ein Tagesmarsch war, an.

Der Abend wurde uns zur freien Verfügung gestellt und ein paar von uns nutzten ihn um zu reden, zu erzählen und zu lachen. Alles in allem war dies ein sehr gelungener Tag, der mir und allen die dabei waren länger in Erinnerung bleiben wird.
(Christian Oliveri)

 

Montag

Am Montag morgen um 8.15 Uhr haben wir uns hier am Institut getroffen. Während wir im Labor tätig waren und unserer Arbeit nachgingen , besuchten unsere tschechischen Gäste die Stuttgarter Kläranlage. größer Danach fand eine Schulbesichtigung mit der fachkundigen Betreuung unter Herrn Ruf für unsere Austauschschüler statt.

Anschließend trafen sich viele Schüler mit den tschechischen Gästen und dem Institutsleiter Herrn Flad, der die Delegation aus Brno bei einer gemütlichen Kaffeerunde herzlich in Stuttgart willkommen hieß. Hier erfuhren wir, dass über den Grand Prix Chimique schon langjährige Kontakte zur Schule in Brno bestanden.

Abends erwartete uns ein Highlight des Tages, auf die wir uns selbstverständlich alle freuten, das Varieté. Während der Aufführung eines Artisten wurde Martin, unser tschechischer Gast, sowie einige andere auf die Bühne geholt. Er musste durch ein imaginäres Seil springen, während der Artist als Soldat verkleidet ihn mit der Trillerpfeife Kommandos zuteilte. Es wurden alle möglichen Attraktionen vorgeführt, angefangen von kleinen Zauberkunststückchen, über die Darbietung komplizierte Figuren an drei Hochseilen oder einfach nur verblüffende Clownerien. Es waren zwei Stunden voller Spannung, Spaß und Unterhaltung - und lachen ist eben immer noch international!
(Rainer Harter)

 

Die tschechischen Gäste

Lukas Kubis
Ein lustiger Jäger, auf den man sich verlassen kann (nicht nur beim jagen).Verschont werden nur seine Katze und sein Papagei. Immer zum scherzen aufgelegt, macht eigentlich alles mit, außer beim Absinth trinken... Wenn er mit Rainer nach Hause fährt, geht ihm das immer ein bisschen zu schnell! Ein genügsamer Mensch, außer beim Kaffee. Gast bei Rainer.

Martin Kvaiser
Raver auf den zweiten Blick, auch sehr dem House angetan. Ein Weiberheld, der korrekt zu seinen Freunden ist. Trotz vieler Frauengeschichten, ein ruhiger und umgänglicher Mensch. Tequila forever! Hüpft von einer Party auf die nächste und ist immer und überall ganz vorne mit dabei. Partner von Chris M.

Jitka Nevimova
Eine ausgezeichnete Schülerin, die es hasst, fotografiert zu werden (man musste schon viel Glück haben, damit man sie in einem unbeobachteten Moment erwischte). Gegen ein Gläschen Wein hat sie nie etwas einzuwenden und schmeißt im Ackermanns Tequilarunden. Umsorgt von Chris O.

Michaela Matouskova
In der Ruhe liegt die Kraft! Der ruhende Pol, hat aber noch eine andere Seite. Im Ackermanns blühte sie auf. Arbeitet im Labor sehr gewissenhaft. Blondine, die es zu verstecken versucht (färbt sich die Haare). Da Simon uns leider verlassen hat, wurde sie tagsüber von Jenny betreut.

Marketa Houserova
Ein lieber und netter Mensch. Hat es aber faustdick hinter den Ohren! Fand Gefallen an schwäbischen Jungs ... und das Planetarium war für sie besonders interessant. Auch im Ackermanns machte sie eine gute Figur, ganz im Gegensatz zu den deutschen Mädels! Sie hätte es sich eigentlich aussuchen können, wo sie wohnen möchte, aber da Alice nicht mehr da ist, durfte sie bei Babsi wohnen.

(Barbara Bruckner)

 

V utery ...

... jsme se setkali pred Institutem Dr. Flada v 8:15 h. Pote jsme byli zbaveni prebytecenho odevu a dostali jsme vybaveni do laboratori, vcetne bryli, ktere jsme museli nosit vzdy, na coz nejsme zvykli. Nasim ukolem v laboratorich bylo stanovit v odebranem vzorku vody obsah chloridu pomoci argentometrie, tvrdost chelatometricky, obsah kysliku a pH. Prace nebyla narocna, misty i zabavna, malym problemem bylo vyhodnoceni vysledku podle nemeckych tabulek, ale vse jsme nakonec s pomoci pana profesora Zelinky zvladli a vysledky byly srovnatelne s vypocty nemeckych studentu.

größer

Pote jsme se meli naobedvat v mense institutu, ale z duvodu nedostatku casu jsme se spokojili s rychlym obcerstvenim u Mc Donalds na hlavnim nadrazi. Po vydatnem obede jsme se presunuli k informacnimu centru, kde na nas cekala oficialni pruvodkyne mestem. Provazela nas mezi destovymi kapkami, ale presto byla prohlidka zajimava, nekdy i vtipna.

Protoze pocasi bylo stale horsi, byli jsme radi, ze se muzeme schovat do planetaria, kde jsme shledli program na tema cerna dira. Zidle byly tak pohodlne a atmosfera s hudbou tak prijemne, ze nebylo vubec tezke usnout, jen teenageri stale vyrusovali a branili tak ve spanku. Po odpocinku v planetariu jsme byli plni sil, proto jsme se vydali na kulturne-poznavaci vylet do kavarny, zbytek sil jsme si nechali na irskou hospodu nedaleko institutu. Tam jsme se trosku zdrzeli - do pristiho dne, ale vsichni byli velmi spokojeni a veseli.

größer

Rano jsme se velmi odpocati sesli ve skole, abychom si pripravili potrebne lecive caje a masti v galenicke laboratori. Cela prace byla pro nas uplnou novinkou, a proto se nam zdala velice zajimava a vonava. Na svacinu jsme dostali typicke svabske precliky abychom se posilnili na psani tohoto textu.

S pobytem ve Stuttgartu jsme velice spokojeni. Vse se nam moc libilo az na skarede pocasi, ktere nam ale nevadilo, protoze jsme cely pobyt travili ve fantastickem kolektivu. Cela skola se nam libila, i kdyz jsme ze zacatku s tezi chapali system skolstvi v Nemecku. Byli bychom radi, kdyby i nadale tato akce fungovala a mohli i jini navazovat tyto fantasticke pratelske vztahy. Bohuzel tento skolni rok jiz koncime na nasi skole a nevime co se bude dit dal. Je mozne, ze se jiz neuvidime, ale my neustale verime, ze to neni pravda a nase pratelstvi pretrva alespon pomoci e-mailu. Mnoho diku a nashledanou

(Lukas Kubis)

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Am Dienstag ...

... haben wir uns um 8:15 Uhr vor dem Institut Dr. Flad getroffen. Danach konnten wir unsere Sachen abgeben und haben die Brillen und die Mäntel für das Labor bekommen. Wir mussten die Brillen aus Sicherheitsgründen immer tragen, was für uns ein Problem war, weil wir sie bei uns nicht immer tragen müssen. Unsere Aufgaben im Labor waren, den Chloridgehalt argentometrisch, die Gesamthärte (Chelatometrie / Komplexometrie) und die Säurekapazität alkalimetrisch in einer Wasserprobe des Laboralltags des Instituts nachzuweisen. Zusätzlich haben wir den pH-Wert, den Sauerstoffgehalt und die spezifische Leitfähigkeit mit Hilfe einer Elektrode gemessen und das Ergebnis am Messgerät abgelesen. Die Arbeit war nicht sehr kompliziert und war sehr unterhaltsam, ein kleines Problem jedoch war die Auswertung der Ergebnisse nach deutschen Richtlinien. Mit Hilfe von Herrn Zelinka haben wir es aber dann doch geschafft, und die Ergebnisse waren dann schließlich die selben (!!) wie die unserer deutschen Gastgeber.

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Nach einem ausgiebigen Mittagessen bei McDonalds haben wir uns am I-Punkt vor dem Hauptbahnhof getroffen, wo uns eine Reiseleiterin erwartete, um uns durch Stuttgart zu führen und uns die Stadt zu zeigen. Leider begleitete sie uns durch Wassertropfen, trotzdem war der Stadtrundgang sehr interessant, manchmal aber auch sehr humorvoll. Weil das Wetter immer schlechter wurde, waren wir alle froh, uns im Vorraum des Planetariums etwas aufzuwärmen. Im Planetarium haben wir einen Vortrag über schwarze Löcher gesehen. Die Stühle dort waren sehr komfortabel und durch Musik ergab es eine sehr angenehme Atmosphäre, wodurch es eigentlich kein Problem war, sanft in den Schlaf zu fallen. Dies wurde uns aber durch störende Teenager leider verwehrt. Nach dem entspannenden Aufenthalt im Planetarium waren wir wieder voller Kraft, so konnten wir einen kulturellen Ausflug ins Café machen. Den Rest unserer Kräfte ließen wir in einem irischen Pub, welches nicht weit vom Institut entfernt war. Dort sind wir einige Zeit geblieben, eigentlich bis zum nächsten Tag. Alle waren recht zufrieden und wir hatten viel Spaß.

Dennoch waren wir am nächsten Tag alle sehr ausgeschlafen, als wir uns in der Schule trafen. Es ging weiter mit einem Besuch im Galeniklabor, wo wir allgemein benötigte Heiltees und -salben zubereiteten. Die Arbeit war für uns ein ganz neue Erfahrung dadurch war es für uns sehr interessant und duftend zugleich. Zum Vesper gab es dann typische schwäbische Bretzeln und Kaffee wodurch wir viele Kräfte sammeln konnten um die Texte für die Zeitung zu schreiben.

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Nach einem ausgiebigen Mittagessen in der Schulmensa mit anschließendem Gespräch über weitere Inhalte und Details zu unserer Zeitung hatten wir noch etwas Zeit uns auszuruhen für ein weiteres Highlight dieses Tages. Die musikalische Aufführung „Ein Stück Himmel auf Erden“, fand heute am Institut statt, und hat uns allen sehr gefallen. Zwei stadtbekannte Musiker haben sich Zeit genommen und ihre Tournee extra unterbrochen, um das Institut Flad mit einem Besuch zu beehren. Sie spielten und sangen im großen Hörsaal Lieder über die Bibel, welche trotz des überlieferten Inhalts dennoch sehr modisch und melodisch klangen. Der Saal bebte vor Stimmung, und es hat allen wirklich sehr gefallen. Nach einer kurzen Pause ging es dann wieder in den Computerraum um die Arbeit an der Zeitung zum Schüleraustausch zu beenden. Heute abend geht es dann auf den Wasen was für alle Besucher Stuttgarts zu dieser Jahreszeit ein Muss sein sollte. Mit welchen Details dieser Abend noch geschmückt wird, bleibt offen.

(Übersetzer: Christian Mäder und Herr Zelinka)

 

größer Mit den Tschechen im Labor

Für Dienstag, 7.10.2003, stand ursprünglich die Gewässeranalytik am Feuersee auf dem Plan. Da es aber regnete und viel zu kalt war, musste dieser Programmpunkt leider ausfallen. Also nahmen wir unsere Tschechen mit ins Labor.

Als wir das Labor betraten, rief Frau Hamm auch zugleich "In zwei Minuten mache ich Ausgabe!". Zwei Minuten können sehr kurz sein, wenn man erst noch längere Diskussionen führen muss. Teilweise aufgrund von Verständigungsproblemen, teilweise weil wir deutschen Schüler mal wieder unterschiedlicher Ansichten waren. Als dann doch alles geschafft war und auch das Analysenwasser heran geschafft war (danke Herr Zinsmeister!), konnte das eifrige Arbeiten beginnen. Na ja, mehr oder weniger ...

größer Es wurden Chloridgehalt, Säurekapazität, spezifische Leitfähigkeit, pH-Wert und Sauerstoffgehalt bestimmt. Ab und zu waren wir doch etwas erstaunt über die Arbeitstechniken der Tschechen. Auch wir haben hier einiges dazu gelernt. Es gab doch ab und zu einige Fragen, die wir unseren Austauschschülern gerne beantworteten.

Als es dann an die Auswertung vom Chloridgehalt ging, entbrannte wieder eine heftige Diskussion in Deutsch und Tschechisch im Labor. Es gab sehr voneinander abweichende Ergebnisse und für uns ganz neue Rechenwege, um an ein Analysenergebnis zu gelangen.

Es war ein ereignisreicher Vormittag im Labor, der uns allen sehr viel Spaß und Freude bereitet hat! Es gab viel zu Lachen über Missverständnisse und übertitrierte Proben, die statt beige eher orange aussahen (gell, Jitka). Nach zwei Stunden mussten wir allerdings leider schon wieder aufräumen und zum Stadtrundgang aufbrechen - aber viel Spaß hat es auf jeden Fall gemacht!

(Barbara Bruckner)

 

Was bleibt ...?

Bei Wasseranalytik und im Galenik-Labor, beim gemeinsamen Essen oder auf dem Cannstatter Wasen, in Stuttgart, in Maulbronn, beim Besuch des Planetariums oder im Varieté: Schritt für Schritt ist man sich in den vergangenen 5 Tagen näher gekommen, hat Ideen und Ansichten ausgetauscht, diskutiert, gelacht und vieles gemeinsam erlebt, was lange über den 9. Oktober hinaus den Schulalltag von Brno und Stuttgart bereichern wird.

Da dies nun der erste Schüleraustausch zwischen der Gewerblichen Schule Brno und dem Institut Dr. Flad war, bleibt nun zu fragen: wie geht es weiter? Soll es ein einmaliges Erlebnis bleiben oder der Start einer langjährigen Tradition werden? Ideen für eine zukünftige Zusammenarbeit gibt es viele: Analytik von saurem Regen in Tschechien und Deutschland nach gleichen Methoden, der Bau eines Bioreaktors in Stuttgart und Brno und Vergleich von dessen Effektivität, der "Export" des SuperLab nach Tschechien und die Einführung vergleichbarer Experimente von Brno im Institut Dr. Flad, die Zusammenarbeit tschechischer und deutscher Schüler im Rahmen der Projektarbeiten ...

Hoffen wir, dass die Freude über den gelungenen Schüleraustausch Anreiz und Motivation ist und bleibt, die bestehenden Freundschaften zu vertiefen und auszubauen und auch für zukünftige Schülergenerationen zu einem Highlight in ihrer Ausbildung wird! Denn schließlich haben wir in Brno und Stuttgart eines vor allem erfahren: uns verbindet mehr als nur die Chemie!

größer

 

größer Die deutschen Gastgeber

Christian Mäder
Nach Martins Ansicht hat er zu viel Energie, vor allem ein Teil von ihm steht niemals still: sein Mund! Aber er meint es ja nur gut. Wenn man ihn braucht kann man sich auf ihn verlassen, ein guter Kumpel. Ein nachtaktives Tier... äh, Mensch! Planetarium...?! Gehört zum Chris-Martin Clan.

Rainer Harter
Pseudo-Rocker, der HipHop hört. Jagt seinen kleinen Golf irgendwann noch zu Tode! Lukas wünscht wenigstens dem nächsten Auto mehr Glück mit Rainer! Ansonsten ist er aber sehr nett und man kann mit ihm viel Spaß haben. Er hat einen Katzenhund. Kumpel von Lukas.

Christian Oliveri
Italienischer Gentleman, der zwei Ladies in seinem Zimmer wohnen ließ und selber auf dem Flur schlief. Zu seinem nächsten Geburtstag sollte er eine Flasche Absinth bekommen! Doch, er freut sich bestimmt!!! Kümmerte sich um Jitka.

Barbara Bruckner
Sie ist ein junges, schönes Mädchen. Sie hat alles fotografiert, was ihr vor die Linse kam. Sie ist etwas zurückhaltend, aber man kann trotzdem viel Spaß mit ihr haben. In ihrer Freizeit geht sie nämlich sehr gerne auf Partys, dort ist sie sehr aufgedreht und nicht mehr wieder zu erkennen. Man sieht es ihr nicht an, aber sie ist ein echtes Energiebündel. Durfte Marketa bei sich aufnehmen.

Jenny Kleist
Das Nesthäkchen unter den Austauschschülern. Anfangs war es richtig deprimierend für sie, das unsere Tschechen sie aufgrund ihres breiten Schwäbisch so schlecht verstanden. Bald kann Jenny richtiges Hochdeutsch! Tagsüber kümmerte sie sich um Michaela.

 

Programm für unseren tschechischen Gäste im Oktober 2003    >>

Bericht und Bilder vom Besuch der Fladianer in Brno (April 2003)    >>