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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.
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Prof. Dr. Bodo Volkmann
"Auf der Suche nach der Zeit - Zwischen Armbanduhr und Ewigkeit"

Gastvortrag am 28. Januar 2004 im Institut Dr. Flad
Schülerberichte zum Vortrag

Der heutige Mensch leidet manchmal an Hektik, manchmal an Leerlauf und Langeweile. Beides beruht letztlich auf falschem Umgang mit der Zeit. Sie bleibt für uns ein Geheimnis, das keine noch so wertvolle Präzisionsuhr und kein noch so effizient geführter Terminkalender lösen kann.

Der Redner geht auf die verschiedenen Seiten der Zeit ein - die physikalische, die philosophische, die kulturgeschichtliche Seite von Kalender und Uhrzeit, die psychologische, die praktische und die geistliche. Dabei zeigt sich, dass wir oft in der Gefahr stehen, unlustbetonte Aktivitäten zu verschieben und lustbetonte zeitlich vorzuziehen, so dass ein Zeitchaos entsteht.

Die Antwort lässt sich aber nicht durch irgendeine Technik der Zeitplanung finden, sondern nur durch bewusste Setzung von Prioritäten. Dies aber ist nur möglich, wenn wir den Sinn unseres Lebens als Ganzes erkennen und bejahen. Er lässt sich jedoch nur in der Begegnung mit dem lebendigen Gott finden, die Jesus Christus uns ermöglicht.

Wo ein Mensch diese Begegnung in aller Tiefe erfährt, da wird sein Bewusstsein radikal verändert. Dies hat auf allen Lebensgebieten positive Auswirkungen, nicht zuletzt bei seinem Umgang mit der Zeit. An die Stelle von Hektik und Leerlauf tritt zielbewusste Ruhe und Geborgenheit, die dann die besten Kräfte motiviert und freisetzt. An die Stelle der offenen oder verdrängten Angst vor dem Tod tritt die konkrete, freudige Hoffnung auf die Ewigkeit, so dass das Leben mit Jesus Christus zu einem neuen Zeitbewusstsein im Alltag führt.

 

Schülerberichte zum Vortrag    >>

 

Zur Person

Bodo Volkmann, gebürtiger Berliner des Jahrgangs 1929, bestand in seiner Heimatstadt mit 17 Jahren das Abitur, in Göttingen mit 21 das Staatsexamen (Mathematik, Physik, Philosophie) und in Mainz mit 22 die Doktorprüfung in Mathematik. In diesem Fach wurde er dort nach abgeschlossener Habilitation mit 26 Jahren Privatdozent und später - 1964 - Professor an der Universität (früher TH) Stuttgart. Diesen Lehrstuhl bekleidete er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1994.

Neben seinen Erfahrungen an deutschen Universitäten haben Bodo Volkmann die fünf Jahre stark geprägt, die er mit Studien-, Forschungs- und Lehrtätigkeit an Universitäten der USA verbracht hat - in Princeton, Salt Lake City, Los Angeles und Honolulu. Längere wissenschaftliche Aufenthalte führten ihn auch wiederholt nach Frankreich (Bordeaux, Marseille). Ferner lernte er auf Vortragsreisen zahlreiche Länder Asiens und Afrikas, in letzter Zeit auch Osteuropa und Australien kennen.

Auf christlichem Gebiet hat Volkmann im Lauf seines Lebens eine Reihe von Leitungsaufgaben wahrgenommen. Er war 1949 als Student einer der Gründer der Studentenmission in Deutschland (SMD), später Jahrzehnte lang Mitglied ihrer Leitungsgremien, ebenso in der International Fellowship of Evangelical Students (IFES), deren Vorsitzender er von 1967 bis 1971 war. Von 1974 bis 2001 gehörte Volkmann zum Präsidium des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschlands (CJD).

Bekannt geworden ist er nicht nur unter mathematischen Spezialisten durch seine Forschungsarbeiten, sondern auch in christlichen Kreisen durch seine Vorträge, Aufsätze und Bücher.

Bodo Volkmann ist seit 1956 verheiratet; hat vier erwachsene Töchter und sechs Enkelkinder.

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