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Exkursion zur Stuttgarter Hofbräu-Brauerei
am 3. März 2004

Exkursion zur Stuttgarter Hofbräu-Brauerei Schon vor vielen tausend Jahren wurde in Afrika Bier hergestellt... Aber wenn man bedenkt, dass damals die Frauen das Getreide, das zur Herstellung verwendet wurde, kauen mussten und dann in den Krug spuckten, da der Speichel wichtige Enzyme enthält, die zur Herstellung unentbehrlich sind, dann kann einem das erfrischende Bier schon vergehen! Gut dass wir am Mittwoch den 3. März mit rund 20 Schülern aus dem Lehrgang 54 gesehen haben, dass es heute nicht mehr so gemacht wird. Wir haben den Nachmittag in der Brauerei Stuttgarter Hofbräu verbracht und fanden es sehr interessant zu sehen, wie das Bier hergestellt wird und später in Flaschen abgefüllt wird.

Zur Herstellung benützt das "Stuttgarter Hofbräu" fast nur Produkte aus Baden-Württemberg und das Wasser, das zum Brauen benötigt wird, bezieht man aus dem Bodensee und dem Grundwasser. Überhaupt ist die Bierherstellung sehr umweltfreundlich: Das Einzige was in die Luft entweicht ist Dihydrogenoxid was bekanntlich nicht giftig ist. Der Abfall der an pflanzlichen Stoffen anfällt, wird mit LKWs sogar bis nach Holland gefahren und dort an die Landwirtschaft zur Fütterung verkauft.

Das Gelände von "Stuttgarter Hofbräu" ist größer, als es einem von außen erscheint und ohne jemand, der sich dort auskennt, würde man sich in den vielen, schmalen Kellerräumen leicht verlaufen. Natürlich gibt es auch dort ein Labor, das bei den verschiedensten Produktionsschritten Proben entnimmt und diese analysiert. Sie verwenden übrigens ähnliche Analysenkolben wie wir! Das Bier wird schließlich nach dem "Deutschen Reinheitsgebot" gebraut. Die Produktion beträgt 800.000 Hektoliter pro Jahr - bis vor ein paar Jahren, sogar noch 1200.000 Hektoliter. Also: Nur Bier von "Stuttgarter Hofbräu" trinken! Schmeckt ja auch sehr gut, wie wir am Ende unser Führung in der Kantine erfahren durften.

Stefan Leswal und Vanessa Waldon, LG 54

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