Institut Dr. Flad - Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt - CTA, UTA, PTA

 
 
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Exkursion nach Denkendorf und Tübingen
Impressionen eines Arbeitsalltages
   (07/2002)

Los ging es am Donnerstag den 11. Juli 2002 um 8.30 Uhr am Busbahnhof in Stuttgart. Herr Dr. Jürgen Flad und 18 Schüler/Innen des Institutes Dr. Flad fuhren auf eine Exkursion, um sich einen Einblick in den Berufsalltag des CTAs zu verschaffen und um zu sehen, welche Möglichkeiten nach der zweijährigen Ausbildung offen stehen.

Das erste Ziel war Denkendorf, welches nach einer kurzen Fahrt erreicht war. Dort wurden wir herzlich vom staatlichen Institut für Textil- und Verfahrenstechnik (ITV) empfangen.

 

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Nijuan Bauer, LG 47
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Simone Spranz, LG 48
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Herr Prof. Dr.-Ing. Heinrich Planck begrüßte uns mit einer Einführung ins Qualitätsmanagement. Es folgte Herr Hendrick Hauß mit einer Präsentation über "Textilforschung am ITV Denkendorf", darin erfuhren wir von Verfahrenstechniken wie z.B. Rohstoffaufarbeitung, Spinntechniken, Filamentgarnveredlung und mehr. Abschließend führte uns Herr Dr. Erhard Müller in die " Polymere für Medizin" ein. In diesem Vortrag erfuhren wir etwas über Biomedizin, z. B. resorbierbare Materialien für die Zellzüchtung oder Membrane für Brandverletzungen.

Daraufhin folgte die Führung durch den Betrieb, wo uns dort arbeitende ehemalige Fladianer von ihrer Berufstätigkeit als CTAs berichteten. Es gab viele interessante, neue und bekannte Aspekte.

Nach dieser gelungenen Einführung verwöhnte uns das Institut mit einem Essen, dann ging es auch schon weiter nach Tübingen zu den Forschungs- & Entwicklungslaboratorien der Firma CHT R. Beitlich GmbH. Hier bekamen wir einen Einblick in die moderne Analytik, welche Herr Dr. Thomas Hipp uns kompetent nahe brachte. Er erklärte uns, welche Vorarbeit ein CTA zu leisten hat, um ein Textil bearbeiten zu können.

Anschließend, nach Kaffee und Kuchen besichtigten wir die Produktion von CHT in Dußlingen, dort begegnete uns Chemie in Großformat. In der Produktion werden die in Tübingen ausgetüftelten und getesteten Verfahren in die Tat umgesetzt. Diese beeindruckend organisierten chemischen Prozesse versetzten uns ins Staunen, denn hier konnten wir sehen, was aus der Arbeit im Labor entstehen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es sehr interessant ist, wie vielfältig die Arbeit eines CTA's bei der Textilverarbeitung sein kann. Aufschlußreich war auch der Vergleich einer staatlichen Einrichtung mit der Forschungs-einrichtung und Produktion eines Industriebetriebes. Alles in allem war es ein informativer und gelungener Tag und wir Fladianer möchten uns bei allen bedanken, die uns diesen Tag ermöglicht haben.

Simone Förschle, LG 52

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Exkursionsprogramm