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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.
Chinesisches Bildungszentrum vereinbart Ausbildungskooperation mit dem Stuttgarter Berufskolleg Institut Dr. Flad - Start mit vier Studenten aus Hangzhou   (09/2000)

Tausende Kilometer zwischen Hauptwohnsitz und Ausbildungsplatz sind für deutsche Verhältnisse fast undenkbar. Für vier Studenten aus Hangzhou/China spielte das keine Rolle; sie nutzten eine im Rahmen eines chinesischen Kulturabkommens mit den westlichen Ländern geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bildungszentrum Weilian in Hangzhou und dem Stuttgarter Institut Dr. Flad und begannen im September 2000 mit ihrer Berufsvorbereitung im Stuttgarter Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt. Ihr Ziel ist eine abgeschlossene Berufsausbildung mit Staatsexamen zum Chemisch-technischen Assistenten.

Der erste Impuls für diese deutsch-chinesische Ausbildungskooperation kam bereits im Frühjahr 1999 per Internet. Professor Dr. Jianzhong Lin, der Leiter des Bildungszentrums Weilian in Hangzhou, entdeckte die Webseiten des Stuttgarter Berufskollegs und forderte neben einigen anderen Chemieschulen auch vom Institut Dr. Flad umfassendes Informationsmaterial an. Im Mai kam es dann zum persönlichen Gespräch im Stuttgarter Institut. Nach eingehender Prüfung der Ausbildungsmöglichkeiten im Institut wurde wenige Wochen später eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die jetzt mit den vier chinesischen Neuankömmlingen in die Tat umgesetzt wurde. Bis zu 20 chinesische Abiturienten will das Institut Dr. Flad in Zukunft jedes Jahr aufnehmen, allerdings müssen die "Reisenden in Sachen Ausbildung" wie ihre deutschen Mitschüler die einheitlichen gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung zur Ausbildung im Berufskolleg erfüllen. Die nächsten sechs Monate werden für die vier von intensiver Berufsvorbereitung geprägt sein, neben der deutschen Sprache werden die Studenten aus Hangzhou auch im anschließenden Praktikum die Maßstäbe an der Stuttgarter Privatschule kennenlernen. Damit der deutsch-chinesische Bildungsaustausch auch ohne äußere Belastungen ablaufen kann, wurden die chinesischen "Gastschüler" beispielsweise in das lnstitutswohnheim aufgenommen. Um auch für die nachfolgenden Studenten aus China ein Optimum an Ausbildungsqualität zu erreichen, ist am Ende jedes Semesters der deutsch-chinesische Informationsaustausch über aufgetretene Sprach- und Ausbildungsprobleme vorgesehen. In enger Absprache mit dem deutschen Ausbildungspartner, dem Institut Dr. Flad, wird das Bildungszentrum Weilian in Hangzhou in den nächsten Jahren als Anlaufstelle für alle Bildungswilligen in dieser Region Chinas für die Vermittlung dieser begrenzten Ausbildungsplätze sorgen.

 

Praktikum