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Herbstferien in Danzig   (11/2002)

vergrößerte Abbildung Am 25. Oktober machten sich sechs Schüler auf zu einer Reise ins Nachbarland Polen, um dort etwas über das Land, die Leute und ihre Gewohnheiten zu lernen. Gegen Ende der 16-stündigen Anreise hatten wir bereits die Möglichkeit, uns die Landschaft aus dem Zug über eine weite Strecke anzusehen. Neben teils verfallenen Industrieanlagen fällt auf, dass Polen stark landwirtschaftlich geprägt ist; überall weidet Vieh, liegen Äcker und Mühlen.

Am Bahnhof in Danzig angekommen, wurden wir vom Cousin der reiseleitenden Mitschülerin Magdalena Motyl in das Hotel von Stella Maris gebracht, dessen luxuriöse Ausstattung alle Vorstellungen übertraf und dessen Beschreibung den Rahmen sprengen würde, nur die vorzügliche Bewirtung sollte erwähnt werden.

vergrößerte Abbildung Am nächsten Morgen waren Wahlen in Polen und wir fuhren nach Danzig, wo wir von fünf polnischen Schülerinnen und ihrer Deutschlehrerin herzlich empfangen wurden. Von einer Fremdenführerin wurden wir durch die Stadt geführt, wo wir die Gelegenheit hatten, die Altstadt und diverse Museen zu besichtigen. Den Nachmittag verbrachten wir mit unseren Gastgeberinnen. Am nächsten Tag besuchten wir deren Schule und nahmen an einer Deutschstunde teil. Trotz weniger Monate Unterricht konnten die SchülerInnen schon recht gut deutsch sprechen. Nach einem Empfang bei der Konrektorin führte uns die Lehrerin durch den Hafen und in die Stadt. Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung.

Am 4. Tag besichtigten wir die wieder aufgebaute Marienburg. Mittlerweile hatten uns unsere Gastgeberinnen auch die ersten Sätze Polnisch beigebracht.

Und schon kam der Tag der Abreise. Unsere Gastgeberinnen und wir waren erstaunt, wie schnell die Zeit vergangen war. Beim Abschied gab es auch ein paar Tränen und wir beschlossen spontan, dass es bald einen Gegenbesuch geben soll.

Bastian Hauptstein (LG 52)

 

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