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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.
Beruf des Jahres 2002: Pharmazeutisch-technische(r) Assistent(in)
Arbeitsmarktforschung: PTA, ein dynamischer Beruf

Apotheken bieten tausende von Arzneimitteln an, ergänzt um ihre eigenen Produkte und all die apothekenüblichen Artikel Die Konkurrenz untereinander erfordert heute gute Beratung, weit über ein "Nehmen sie dreimal täglich 20 Tropfen" hinaus. Beruf des Jahres 2002: PTA Und hinter der Theke gibt es eine Menge zu tun. Da sind Stichproben und Lagerkontrollen bei abgepackten Arzneimitteln vorzunehmen, Laborjournale zu führen, Abgabe und Bestände an Giften und Betäubungsmitteln zu registrieren, Vorräte zu ergänzen und Rezepte mit den Kassen abzurechnen.

Die Apotheker alleine können die Arbeiten nicht mehr bewältigen. Seit den fünfziger Jahren beschäftigen sie schon Apothekenhelferinnen; seit März 1993 werden sie als Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA) in drei Lehrjahren für kaufmännisch-organisatorische Aufgaben ausgebildet. Die um ein Jahr verlängerte Ausbildung findet immer weniger Anklang: In den neuen Ländern sind im Jahr 2000 noch um 300 Auszubildende aufgenommen worden, in den alten noch knapp 2.600. Gegenüber 1992 bedeutet das im Osten einen Rückgang um 56 %, im Westen um 43 %.

Dem Beruf der Pharmazeutisch-technischen Assistentinnen und Assistenten (PTA) kommt damit wachsende Bedeutung zu. Die Ausbildung an privaten und staatlichen Schulen und Zulassung zum Beruf sind durch das Bundesgesetz vom März 1968 und die Prüfungsordnung einheitlich geregelt. Das Ansehen der PTA entspricht dem anderer anspruchsvoller paramedizinischen Berufen wie Krankengymnast(in) usw. Im Jahre 1998/99 haben bereits an die 2.700 PTA ihre Diplome erhalten, weit über die Hälfte von ihnen (58 %) an Privatschulen. Etwa gleich viele junge Leute haben mit Kammerprüfung ihren Berufsabschluss als PKA erreicht.

Beruf des Jahres 2002: PTA Von Anfang an hat sich der PTA-Beruf positiv entwickelt. Allein zwischen 1980 und 1998 ist die Zahl der Berufstätigen um mehr als das dreifache gestiegen, auf gut 28.000, darunter sind nur ganz wenige Männer. Ob der PKA -Beruf im Trend weiter an Bedeutung verliert, bleibt abzuwarten. Die Arbeitslosenrate der PTA blieb über die Jahre unter dem Durchschnitt der mittleren Ebene; 1998-2000 sank sie weiter ab, u.a. auch dank des großen Angebots an Teilzeit-Arbeitsplätzen für die jungen Frauen. Fast jede(r) fünfte PTA ist inzwischen - außerhalb der öffentlichen Apotheken - in Kliniken oder in der Pharmaforschung der Industrie und der Universitäten angestellt.

Ein weiterer Pluspunkt der PTA-Ausbildung ist, dass sie für das Pharmazie-Studium - das seit Jahren nc-Fach ist - eine solide Grundlage bietet. Jahr für Jahr kommen so nur an die 1.900 approbierte Apotheker auf den Arbeitsmarkt, also fast 30 % weniger als bei den PTA. Als Pharmazeutisch-technische Angestellte sind sie - nach Ausbildung und Einstufung - eher Kolleginnen denn Konkurrentinnen. Sind doch PTA eher Assistenten der Apotheker, bei der Abgabe von Medikamenten und deren hauseigener Herstellung. Ihre Berufschancen erscheinen auf absehbare Zeit, zumal bei rückläufiger dualer Ausbildung, als gesichert.

 
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