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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.
Sternlauf nach Leipzig   (05/2000)

UNESCO Projektschulen

3. weltweiter Projekttag der Solidarität

Präambel der Agenda 21
Nachhaltige Entwicklung
Wege zu einer Kultur des Friedens
Stationen des Sternlaufs in Baden-Württemberg
Was sind eigentlich unesco-projekt-schulen?
Die fünfte Etappe: von Stuttgart nach Esslingen

weitere Bilder des Sternlaufs

Sternlauf: Start der Etappe Stuttgart - Esslingen
 
Präambel der Agenda 21 zurück zur Übersicht

"Die Menschheit steht an einem entscheidenden Punkt ihrer Geschichte. Wir erleben eine zunehmende Ungleichheit ... , immer größere Armut, immer mehr Hunger, Krankheit und Analphabetentum, eine fortschreitende Schädigung der Umwelt und der Ökosysteme ... Durch eine Vereinigung von Umwelt- und Entwicklungsinteressen und ihre stärkere Beachtung kann es ... gelingen, die Deckung der Grundbedürfnisse, die Verbesserung des Lebensstandards aller Menschen, einen größeren Schutz ... der Ökosysteme und eine gesicherte ... Zukunft zu gewährleisten ... in einer globalen Partnerschaft, die auf eine nachhaltige Entwicklung ausgerichtet ist."

Die Agenda 21 wurde auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro von 179 Staaten verabschiedet. Sie sieht in der "Nachhaltigen Entwicklung" das Leitbild für die Zukunft und den Ansatz zur Lösung wichtiger Probleme unserer Zeit:

Ökologische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Dimensionen von Entwicklung werden dabei verbunden.

Ein zentrales Ziel ist Gerechtigkeit: Gleiche Lebenschancen und -qualitäten an Ressourcen und an intakter Umwelt.

 

Nachhaltige Entwicklung zurück zur Übersicht

Nachhaltige Entwicklung wirft viele Fragen auf: Kann eine gerechte Verteilung der Ressourcen wirklich erreicht werden? Wie kann sichergestellt werden, dass Naturressourcen auch noch künftigen Generationen zur Verfügung stehen? Wie können "nachhaltige Entwicklungswege" für verschiedene Länder aussehen? Wie kann soziale Ungleichheit in den Ländern und zwischen ihnen abgebaut werden? Wie also können soziale, kulturelle, wirtschaftliche und ökologische Faktoren in Zukunft besser integriert werden?

 

Wege zu einer Kultur des Friedens zurück zur Übersicht

Das Jahr 2000 wurde von den Vereinten Nationen zum "Internat. Jahr für eine Kultur des Friedens" erklärt. Eine Kultur des Friedens beinhaltet alle Werte, Einstellungen und Verhaltensformen, die durch Respekt für das Leben, für Menschen und ihre Würde und für alle Menschenrechte, durch die Ablehnung von Gewalt in all ihren Formen und durch das Engagement für Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz und Verständigung unter den Menschen, zwischen Gruppen und Einzelnen geprägt sind.

Ebenso wie in der Agenda 21 wird in der Deklaration für eine Kultur des Friedens u.a. "partizipatorische, nachhaltige ... Entwicklung" ausdrücklich gefordert. Auch Kinder und Jugendliche können durch Engagement für Frieden und nachhaltige Entwicklung einen eigenen Beitrag leisten.

 

Sternlauf zurück zur Übersicht

Am Montag, den 5. Juni 2000, dem "Dritten weltweiten Projekttag der Solidarität" treffen von überall her aus Deutschland Läufer des Sternlaufes der deutschen unesco-projekt-schulen um 15.00 Uhr auf dem Marktplatz in Leipzig zu einer zentralen Veranstaltung ein. Das Leitthema des diesjährigen Projekttages lautet:

"Nachhaltige Entwicklung - Wege zu einer Kultur des Friedens".

Mit den Staffelhölzern, die von Schülerinnen und Schülern der unesco-projekt-schulen nach Leipzig getragen werden, soll die Botschaft dieses Tags der Solidarität unter die Leute getragen werden.

Stationen des Sternlaufs in Baden-Württemberg:

2. Mai 2000 Start in Überlingen
4. Mai 2000 Emmendingen
8. Mai 2000 Karlsruhe
9. Mai 2000 Heidelberg
11. Mai 2000 Stuttgart
12. Mai 2000 Esslingen
17. Mai 2000 Tübingen
19. Mai 2000 Neu-Ulm
Übergabe an Bayern

 

Was sind eigentlich unesco-projekt-schulen? zurück zur Übersicht

In den unesco-projekt-schulen werden die Lernenden sowohl durch das Bildungsangebot als auch durch die Atmosphäre der Schule darauf vorbereitet, dass sie in dieser Welt nicht isoliert, sondern als Teil einer internationalen Gemeinschaft leben.

Im Jahr 1952 riefen die Mitgliedstaaten der UNESCO ein entsprechendes Schulprogramm ins Leben: ein Netzwerk von Schulen, die ihre Erziehung nach den Zielen der Organisation gestalten.

Leitlinien der unesco-projekt-schulen sind die Begegnung und Auseinandersetzung mit anderen Völkern, mit deren Kultur, ihren Werten und Lebensweisen; ferner die Information über die allgemeinen Menschenrechte, die Förderung des internationalen Austauschs und der weltweiten Verbreitung von Informationen über Erziehung, Wissenschaft und Kultur. Die Bereitschaft des einzelnen soll geweckt werden, zur Lösung der Probleme der Gemeinschaft, in der er lebt, seines Landes und der Welt beizutragen.

 

Die fünfte Etappe: von Stuttgart nach Esslingen zurück zur Übersicht

Am 11. Mai 2000 kommt das Staffelholz in Stuttgart an, wo es vom Institut Dr. Flad in Empfang genommen wird.

Schülerinnen und Schüler des Institutes bringen dann das Staffelholz am Freitag, den 12. Mai, zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Kanu und mit Inline Skaters nach Esslingen.

 
Was ist das Institut Dr. Flad?
Das Institut Dr. Flad gehört zu den ersten unesco-projekt-schulen im Lande. Es ist ein staatlich anerkanntes Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt, das Chemisch-technische Assistenten (CTA), Umwelttechnische Assistenten (UTA), Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) und CTAs mit Schwerpunkt Umwelt ausbildet, Berufe mit Verantwortung für die Zukunft und Berufe mit Zukunft.

 

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