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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.
Stuttgarter Köpfe: Wolfgang Flad   (11/2000)

Wolfgang Flad Wolfgang Flad, Leiter des Instituts Dr. Flad (CHF) in der Breitscheidstraße im Stuttgarter Westen, erzielt mit seiner Schule, Deutschlands größter privater Chemieausbildungsstätte für Schülerinnen und Schüler mit mindestens Realschulabschluß, immer wieder internationale Erfolge, wie zuletzt, als sieben Schülerinnen und Schüler des Instituts mit dem "International Award for Young People" in Silber und Bronze ausgezeichnet wurden. In den über 50 Jahren seit Gründung durch Wolfgang Flads Vater, dem Chemiker und Hochschullehrer Dr. Manfred Flad, besuchten Schülerinnen und Schüler aus 52 Ländern der Welt das Fladsche Berufskolleg und sind als "Fladianer" weitgehend angesehene Fachleute. Flad-Stipendien, die über die Deutschen Botschaften vermittelt werden, ermöglichen Ausländern ein Studium in Deutschland. Das CHF war 1980 die Geburtsstätte der ersten internationalen Berufsabschlußprüfungen weltweit. Wolfgang Flad ist Vorsitzender der Europakommission Chemie, die offiziellen Beraterstatus beim Europarat in Schulfragen hat.

Das CHF in Stuttgart war als Modellschule Koordinator des "Ostsee-Projektes" der Unesco und veranstaltete 1991 eine internationale "Ostsee-Konferenz". Zuletzt koordinierte das CHF das Unesco-Projekt "Schöne blaue Donau". Wolfgang Flad erhielt unter vielen ehrenvollen Auszeichnungen für seine Aktivitäten 1991 die "Medaille für Verdienste um Europa" in Silber und 1992 von der Regierung der Tschechischen Republik die "Comenius"-Medaille. Das CHF veranstaltet regelmäßig die "Internationalen Stuttgarter Chemietage" und war beim "Earth Day", einer weltweiten Aktion zum Schutz unserer Umwelt, die Koordinationsstelle.

Die besondere Wertschätzung, die Flad in der Fachwelt erfährt, geht auch daraus hervor, dass die Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. an hervorragende Chemiker jährlich einen "Manfred und Wolfgang, Flad-Preis" verleiht.

Ein "'Markenzeichen" zu sein, Maßstäbe zu setzen und als Inbegriff von Qualität zu gelten, kennzeichnen die Bemühungen des Fladschen Instituts. Wolfgang Flad: "Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Bereitschaft zur Mithilfe. Wir wollen bei bestehenden Projekten helfen und neue Projekte nur dann initiieren, wenn diese nach unserer Überzeugung notwendig sind und ohne unsere Initiative nicht oder nicht demnächst stattfänden. Haben wir ein solches Projekt dann entsprechend weit entwickelt, so geben wir es gerne in andere Hände, um uns neuen Aufgaben zu widmen."

Wolfgang Flad wurde 1942 in Stuttgart geboren und machte im Karls-Gymnasium das Abitur, um anschließend in Stuttgart Chemie zu studieren. Danach trat er als Chemielehrer ins väterliche Institut ein.
Verheiratet ist er mit Frau Inge, geborene Hübner, aus Heidenheim, die als Grund- und Hauptschullehrerin in Zuffenhausen tätig war. Beruflich etwas andere Wege gehen die Kinder Stephan (Betriebswirtschaft), Ulrike (Agrarbiologie) und Sabine (Literatur und Medien).

Dem hohen internationalen Ansehen des Instituts angemessen, fühlt sich Wolfgang Flad "zu Toleranz und Achtung der Menschenwürde" verpflichtet. Nach seinem Verständnis entspricht dies auch den unverzichtbaren Grundlagen und der Botschaft des Christentums, nach denen er lebt: "Neben einer fundierten und qualifizierten Ausbildung waren und sind wir stets um Bildung und Erziehung im Geiste des Humanismus bemüht."