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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.
Zwischen Bibel und Bunsenbrenner: Chemiker und Buchautor Dr. Helmut Klotz am 6. Dezember 2000 zu Gast Im Institut Dr. Flad   (11/2000)

Dr. Helmut Klotz, experimentierfreudiger Diplomchemiker und Buchautor von "Der Pfaffe und der Alchimist - Was Chemiker von Theologen wissen sollten und umgekehrt" ist am 6. Dezember 2000 im Institut Dr. Flad, Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt zu Gast. Vor angehenden Chemisch-technischen-, Umwelttechnischen- und Pharmazeutisch-technischen Assistenten räumt er mit alten Vorurteilen auf, knüpft ungewöhnliche, zeitgemäße Verbindungen zwischen Bibel und Bunsenbrenner und vermittelt mit exakt recherchierten Textvergleichen, dass sich die Schöpfungsgeschichte und die Chemie keinesfalls ausschließen.

Dr. Helmut Klotz, jahrelang in der Forschung tätig, ist willkommene Abwechslung und gleichzeitig Erweiterung einer langen Reihe von Gastdozenten im Institut Dr. Flad. Seit Jahren räumt die Stuttgarter Chemieschule vielen Experten aus Industrie, Forschung und angesehenen Wirtschaftsunternehmen eigenständige Unterrichtsveranstaltungen ein, um mit diesem permanenten "Außenkontakt" eine möglichst aktuelle und praxisnahe Ausbildung zu gewährleisten. Gastdozent Dr. Klotz hat für seine Zuhörer mit verschiedenen Bibelübersetzungen, Auszügen aus dem Talmud und aus dem "Duden für Chemiker" (Römpp) einen interessanten, fächerübergreifenden Ausflug geplant. Unterhaltend locker und textsicher zugleich, macht er mit dem Vorurteil "Chemiker (Alchimisten) verändern eine heile Umwelt" ein für alle Mal Schluss. Schöpfung und Urknall, Seuchen und moderne Sexualaufklärung setzt er dabei ebenso in den direkten Bezug wie Sodom und Gomorrha mit Krieg und Atombomben. Erst vor kurzem hatte Gastdozent Klotz sein Buch " Der Pfaffe und der Alchimist" der Öffentlichkeit vorgestellt. Am Ende seines Gastvortrags steht wie in seinem gründlich recherchierten Buch die Forderung: "Die Geistlichen und die Geistigen dieser Welt müssen mehr denn je zusammenarbeiten und sich ihrer Verantwortung bewusst sein".