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"Regenerative Energiequellen - Potentiale, Techniken, Chancen"
Dr. Heinz Schüttelkopf, FTU Karlsruhe

Gastvortrag am 7. Dezember 2004 im Institut Dr. Flad

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Zu Beginn des Vortrages stellte Dr. Schüttelkopf vom Forschungszentrum für Technik und Umwelt in Karlsruhe den "status quo", die momentane Situation der fossilen Energiequellen dar. Im Moment sind noch genügend fossile Brennstoffe vorhanden. Dr. Schüttelkopf machte jedoch deutlich, dass diese fossilen Energiequellen, aufgrund des anwachsenden Bevölkerungswachstums und des dadurch stark ansteigenden Energiebedarfs, in nicht allzu ferner Zukunft zu Neige gehen werden. Aus diesem Grund müssen in den nächsten vier bis fünf Jahrzehnten Alternativen für diese fossilen Energiequellen gefunden werden. Diese Alternativen sind die regenerativen Energiequellen, wie zum Beispiel Solarenergie, Windkraft, Erdwärme usw.

Herr Dr. Schüttelkopf informierte uns über die Vor- und Nachteile, sowie die Technik, das Potential und die Chancen dieser regenerativen Energiequellen. So war es auch interessant zu erfahren, dass weltweit nur ca. ein Zehntel des Potentials der Wasserkraft tatsächlich genutzt wird.

Herr Dr. Schüttelkopf verdeutlichte in seinem Vortrag auch, dass seiner Meinung nach die Photovoltaik-Technologie im Vergleich mit anderen regenerativen Energiequellen die besten Einsatzchancen hat, sofern man die Technologie in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten weiterentwickeln wird. In diesem Zusammenhang äußerte Dr. Schüttelkopf Kritik an den Subventionen der Photovoltaik-Technologie für die jährlich immense Summen an Subventionen gezahlt werden. Es wäre jedoch sehr viel sinnvoller diese Geldsummen in die Forschung zu stecken, um diese Technologie weiterzuentwickeln und wirtschaftlicher zu machen. Hier wäre dann noch ein allgemeines Problem der Sonnenenergie zu erwähnen, das es noch zu lösen gilt: Die Speicherung der gewonnenen Energie. Auch hier gibt es einen immensen Forschungsbedarf.

Der Vortrag von Herrn Dr. Schüttelkopf hat die Potentiale, die Techniken und die Chancen der regenerativen Energiequellen eindrucksvoll, interessant und informativ dargestellt.

Miriam Rentschler
LG 55

 

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