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"Wem nützt der vorzeitige Abbruch einer Ausbildung? Weder die Schüler, noch wir als berufsbildende Schule sind glücklich darüber, wenn der erste Schritt in die Berufsausbildung nicht gut genug geplant ist. Im Vorfeld gehört zur Planung sowohl das systematische Hinterfragen der eigenen Begabung, der Neigungen und Ambitionen, als auch eine vielseitige, gründliche Berufsinformation durch Nutzung aller Informationsquellen, bis hin zur angebotenen Einzelberatung", so Institutsleiter Wolfgang Flad.
Transparenter Schulbetrieb auch für die Eltern
Die gründliche Berufsinformation über das ganze Schuljahr hinweg ist für die Stuttgarter UNESCO-Projektschule kein ungewöhnlicher Weg. Ohne überflüssige Verzierungen werden den Schulabgängern aus der Realschule oder vom Gymnasium, einschließlich deren Eltern, die vielseitigen Ausbildungs- und Berufsperspektiven hautnah als Zuhörer im Unterricht vorgestellt. Besser als es die farbigste Hochglanzbroschüre vermitteln kann, zeigt der öffentliche Schulbetrieb im Institut, welche Anforderungen auf künftige Chemisch-technische Assistenten (CTA), Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) oder Umwelttechnische Assistenten (UTA) zukommen.
Persönliche Eindrücke beim "Lokaltermin" sind wichtig
Während bei einer Schnupperwoche im regulären Unterricht verständlicherweise der Lehrplan absolute Priorität hat, steht bei den Experimentiersamstagen die Laborarbeit mit analytischen und präparativen Aufgaben im Vordergrund. Hier erhält man einen ersten Eindruck, ob die Berufswahl und das Umfeld stimmt, auch hier sind die Eltern gern gesehen. Die Informationsfülle ist beeindruckend, denn neben den Bereichen des Alltags, wie die Analyse von Körperpflegemittel oder Medikamenten werden ebenso Gewässerproben unterschiedlichster Herkunft aus biologischer und chemischer Sicht untersucht. Gemeinsam mit den Eltern erfahren die Berufseinsteiger auch wichtige Zahlen und Fakten zum Berufsstart und über die glänzenden Berufschancen. Bei der Synthese eines Arzneimittels, beim Isolieren verschiedener Naturstoffe oder der Identifizierung von Kunststoffen lernen die Gäste so an einem Samstagmorgen viele Seiten der Laborpraxis kennen.
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