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Musik im Gespräch Konzertreihe mit Roland Heuer
 Roland Heuer
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"Aufbruch und Rückblick ..."
Bilder zur Veranstaltung >>
Rezension von Martin R. Handschuh >>
Kammermusik von Ludwig v. Beethoven und Johannes Brahms
Alan Hacker, Klarinette Philipp Römer, Horn Philipp Sievers, Horn
Asperger Kammersolisten
Roland Heuer, Violine
Ikuko Nishida-Heuer, Violine
Axel Breuch, Viola
Jan Pas, Violoncello
Freitag, 18. März 2005, 19.00 Uhr Theaterkeller im Institut Dr. Flad
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Ludwig van Beethoven (16.12.1770 - 26.03.1827) |
Sextett Es-Dur, op. 81b für zwei Hörner zwei Violinen, Viola und Violoncello
(Komponiert 1794/95 in Wien)
I. Allegro con brio II. Adagio III. Rondo: Allegro
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Johannes Brahms (07.05.1833 - 03.04.1897) |
Quintett h-Moll, op. 115 für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello
(Komponiert im Sommer 1891 in Bad Ischl)
I. Allegro II. Adagio III. Andantino - Presto non assai, ma con sentimento IV. Con moto
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Alan Hacker, Klarinette Philipp Römer, Horn Philipp Sievers, Horn
Asperger Kammersolisten
Roland Heuer, Violine
Ikuko Nishida-Heuer, Violine
Axel Breuch, Viola
Jan Pas, Violoncello
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Im Anschluss an das Konzert bestand die Möglichkeit, sich bei einem Imbiss auch mit den Künstlern zu unterhalten.
"Aufbruch" - Beethovens Sextett op 81b
Nach dem Vorbild von Mozart und Haydn und derer unterhaltsamer Divertimenti schrieb Beethoven in seinen frühen Wiener Jahren mehrere Werke, die eine ausgiebige und intensive Auseinandersetzung mit der Unterhaltungsmusik der damaligen Zeit zeigen. Dabei setzt Beethoven konsequent fort, was Mozart schon begonnen hatte: Er unterstellt die Gattungen und Formen der Unterhaltungsmusik gehobenen kammermusikalischen und kompositorischen Ansprüchen und hebt sie damit auf die Ebene der "hohen" Musik. Zu diesem Genre gehört auch das Sextett für Streichquartett und zwei Hörner op. 81b, das in den Jahren 1794/95 entstand.
"Rückblick" - Das Klarinettenquintett von Johannes Brahms
Johannes Brahms schrieb sein Klarinettenquintett im Sommer 1891 in Bad Ischl, seinem geliebten Ferienort im Salzkammergut. Es ist das letzte größere Kammermusikwerk des Komponisten und gleichzeitig eines der Bedeutendsten und Schönsten. Ein Werk des Rückblicks und Abschieds. Bilder der Vergangenheit mit ihren Freuden und Leiden, ihrem Sehnen und Hoffen ziehen an dem alternden Meister vorüber, der diese Bilder in gedämpften, wehmütigen Tönen wieder entstehen lässt.
Alan Hacker
begann seine musikalische Laufbahn im Alter von 19 Jahren als Klarinettist und Mitglied des London Philharmonic Orchesters und wurde gleichzeitig als Professor für Klarinette an die Royal Academy of Musik in London berufen.
Besonders bekannt wurde er als Interpret und Verfechter neuer Musik sowie als Pionier der Interpretation klassischer Kammermusik auf Originalinstrumenten. Für fast ein Jahrzehnt war er ein hoch geschätzter Dozent an der Universität York. Danach begann er hauptsächlich als Dirigent zu arbeiten, vor allem in Europa. In Süddeutschen Raum u.a. mit den beiden Orchestern des Südwestrundfunks, dem Stuttgarter Kammer-orchester und besonders mit dem Staatsorchester Stuttgart. Hier war es auch, wo er die "Asperger Kammersolisten" kennen lernte, mit denen er in den letzten Jahren zahlreiche Konzerte gab.
[zur Website von Alan Hacker]
Bilder zum 18. März 2005

Rezension zum 18. März 2005

Konzertreihe "Musik im Gespräch" im Theaterkeller des Instituts
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