Institut Dr. Flad - Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt - CTA, UTA, PTA

 
 
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Lösungen und Gewinner der bisherigen Online-Preisfragen

Das Institut Dr. Flad gratuliert den Gewinnerinnen und Gewinnern und bedankt sich bei allen, die mitgemacht haben.

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Preisfrage vom 1. November 2011
(Einsendeschluss ist der 29. Februar 2012)
Die Frage lautet: Durch Wasserstoffbrückenbindungen können mehrere Wassermoleküle miteinander verbunden sein. Größere derartige Verbände sind in der Lage, Elektronen aufzunehmen.
Wie viele Wassermoleküle werden benötigt, um 1 Elektron aufzunehmen?
Die Lösung sowie die GewinnerInnen werden nach dem Einsendeschluss hier veröffentlicht.
 
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Preisfrage vom 1. Juli 2011
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2011)
Die Frage lautete: Das (massenanteilig) häufigste Element des dichtesten Planeten unseres Sonnensystems hat eine Eigenschaft, die es vor allen anderen bis heute bekannten Elementen auszeichnet. Welches ist diese Eigenschaft?
Lösung: Der dichteste Planet unseres Sonnensystems ist die Erde. Ihr häufigstes Element ist das Eisen. Das Eisen besitzt von allen Elementen den stabilsten Kern.
Die GewinnerInnen werden baldmöglichst hier bekannt gegeben.
 
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Preisfrage vom 1. März 2011
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2011)
Die Frage lautete: Welcher Chemiker gilt als einer der Pioniere der Fotografie? Das von ihm gemachte Foto seiner Schwester gilt als das älteste, das ein menschliches Gesicht zeigt.
Lösung: Bei dem gesuchten Chemiker handelt es sich um John William Draper.
Der Preis und seine GewinnerInnen: Die glücklichen GewinnerInnen sind: Daniel Leitz aus Bretzfeld, Hubert Fischer aus Algund, Südtirol, und Sonja Ziegler aus Vellberg. Sie erhalten jeweils einen exklusiven "Koffein"-Kaffeebecher.
 
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Preisfrage vom 1. November 2010
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2011)
Die Frage lautete: Gesucht wird ein Chemiker, der vor 100 Jahren starb. Ihm gelangen zahlreiche Synthesen in der organischen Chemie und außerdem entwickelte er eine noch heute bekannte maßanalytische Methode.
Lösung: Gesucht wurde Jacob Volhard (geboren 1834 in Darmstadt, gestorben 1910 in Halle an der Saale).
Ihm gelang die Synthese u.a. von Thioharnstoff, Aminoessigsäure und Cyanamid. Neben zahlreichen weiteren Synthesen entwickelte er die Titration von Silberionen mit Ammoniumrhodanidlösung. Erwähnenswert auch seine Biographie über Justus von Liebig.
Der Preis und seine GewinnerInnen: Die glücklichen Gewinnerinnen sind: Regina Potempa aus Königsee/Thüringen, Katrin Krieg aus Tübingen und Petra Hildebrandt aus Rheinfelden/Schweiz. Sie erhalten jeweils einen exklusiven "Koffein"-Kaffeebecher.
 
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Preisfrage vom 1. Juli 2010
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2010)
Die Frage lautet: Gesucht wird ein Organiker, der vor 150 Jahren geboren wurde. Er entwickelte grundlegende Synthesen und schrieb vor über einhundert Jahren ein Praktikumsbuch, das Generationen von Chemiestudenten begleitete.
Lösung: Der gesuchte Chemiker ist Ludwig Gattermann. 1860 in Goslar geboren und 1920 in Freiburg verstorben. Er entwickelte nach ihm benannte Synthesen und begründete 1894 sein bekanntes Praktikumsbuch "Die Praxis des organischen Chemikers".
Der Preis und seine GewinnerInnen: Die glücklichen GewinnerInnen sind: Jens Ingwersen aus Aabenra, Dänemark; Martina Faulhammer aus Wien, Österreich; und Maja Schank aus Backnang. Sie erhalten jeweils einen exklusiven "Koffein"-Kaffeebecher.
 
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Preisfrage vom 1. März 2010
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2010)
Die Frage lautet: Gesucht wird eine musikalische Komposition, in deren Titel ein Farbstoff vorkommt.
Lösung: Die letzte Preisfrage wurde von sehr vielen beantwortet und recht unterschiedlich. Die Lösungsvorschläge reichten von der Operette "Indigo und die 40 Räuber" (Johann Strauß) über "Mood Indigo" (Duke Ellilngton) bis "Indigo Girl" (Watershed) und "Indigo" (Yiruma). Auch "Purpur" (Peter Szkatula) und die Kantate "Was hilft des Purpurs Majestät" (Johann Sebastian Bach) waren unter den Einsendungen vertreten. Erwähnt sei schließlich noch "Mandarin", ein Farbstoff und der Titel einer Ballettmusik von Béla Bartók. Alle diese Einsendungen haben an der Verlosung teilgenommen.
Der Preis und seine GewinnerInnen: Die glücklichen GewinnerInnen sind: Dr. Matthias Pötter aus Halle/Saale, Monika Klein aus Illerrieden und Adeline Brendian aus Ludwigsburg. Sie erhalten jeweils einen exklusiven "Koffein"-Kaffeebecher.
 
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Preisfrage vom 1. November 2009
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2010)
Die Frage lautet: Die Sieben Hügel Roms kennen viele. Wer aber kennt die sieben Hügel Stuttgarts und kann sie uns nennen? Stuttgart ist übrigens eine sehr schöne Stadt und ein idealer Ort zum Lernen!
Lösung:

Die "offiziellen" 7 Hügel Stuttgarts sind:
Birkenkopf, Bopser, Frauenkopf, Hasenberg, Killesberg, Kriegsberg und Uhlandshöhe.

Es gibt natürlich noch andere Erhebungen. Deshalb haben wir unter allen Einsendern, die 7 Hügel Stuttgarts aufgelistet haben, ausgelost.

Der Preis und seine GewinnerInnen: Die glücklichen GewinnerInnen sind: Michaela Link aus Stuttgart, Thomas Rösner aus Schlettau und Bernd Wendeborn aus Dessau-Roßlau. Sie erhalten jeweils einen exklusiven "Koffein"-Kaffeebecher.
 
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Preisfrage vom 1. Juli 2009
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2009)
Die Frage lautet: Überwiegen in der Organischen Chemie die Verbindungen mit gerader oder die mit ungerader Kohlenstoffzahl?
Lösung: In der Datenbank des Beilstein Informationssystems, in der ungefähr 50 Millionen Verbindungen erfasst sind, kommen deutlich mehr Verbindungen mit einer geraden Zahl von Kohlenstoffatomen vor als solche mit einer ungeraden Zahl.
Der Preis und seine Gewinnerinnen: Unter den richtigen Einsendungen haben wir Ingeborg Boettger aus Rudolstadt, Barbara Finger aus Kammeltal und Michaela Link aus Oberndorf als Gewinnerinnen ausgelost. Sie erhalten jeweils einen exklusiven "Koffein"-Kaffeebecher.
 
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Preisfrage vom 1. März 2009
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2009)
Die Frage lautet: Gesucht wird ein Apotheker und Chemiker, nach dem sowohl eine Regel als auch ein Laborgerät benannt wurde. Er war Liebig-Schüler und schrieb Lehrbücher.
Lösung: Der gesuchte ist Emil Erlenmeyer (1825 - 1909).
1880 formulierte er die Erlenmeyersche Regel, nach der zwei oder drei Hydroxylgruppen an einem C-Atom im Allgemeinen instabil sind. Der nach ihm benannte Erlenmeyerkolben hat einen nach oben hin enger werdenden Hals.
Der Preis und seine Gewinnerinnen: Unter den richtigen Einsendungen haben wir Diana Eichholz aus Stuttgart, Martina Faulhammer aus Wien und Gisela Thomi aus Wollerau (Schweiz) als Gewinnerinnen ausgelost. Sie erhalten jeweils einen exklusiven "Koffein"-Kaffeebecher.
 
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Preisfrage vom 1. November 2008
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2009)
Die Frage lautet: Seit der Antike gilt Asbest als feuerbeständig. Sein Name kommt auch aus dem Griechischen und bedeutet: ewig, unauslöschlich. 1687 gelang es einem Bekannten von Spinoza und Isaac Newton Asbest zu verflüssigen. Er benutzte dazu ein Gerät, das er selbst hergestellt hat und sich noch heute im Mathematisch-Physikalischen Salon in Dresden befindet.
Was war das für ein Gerät und wie lautet der Name des Gesuchten, der vor genau 300 Jahren gestorben ist?
Lösung: Ehrenfried Walther von Tschirnhaus (1651 - 1708) hat als Erster Asbest verflüssigt und benutzte dazu einen Brennspiegel.
Der Preis und seine GewinnerIn: Unter den richtigen Einsendungen haben wir Isabel Rodriguez de la Rosa aus Frankfurt und Klaus Köberlein aus Stuttgart als Gewinner ausgelost. Sie erhalten jeweils zwei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher.
 
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Preisfrage vom 1. Juli 2008
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2008)
Die Frage lautete: Welcher Apotheker begann im Alter eine literarische Karriere und ist uns bis heute als Schriftsteller von Rang im Gedächtnis?
Lösung: Der gesuchte Apotheker und Schriftsteller war Theodor Fontane. Nach Jahrzehnten in der Pharmazie begann der Wanderer durch die Mark Brandenburg seine literarische Karriere in seinen Siebzigern. Nicht als Apotheker, sondern als Schriftsteller von Rang bleibt uns Fontane im Gedächtnis.
Der Preis und seine GewinnerIn: Unter den richtigen Einsendungen haben wir Catrin Boenisch aus Rudolstadt und Raymund Betz aus Basel als Gewinner ausgelost. Sie erhalten jeweils zwei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher.
 
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Preisfrage vom 1. März 2008
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2008)
Die Frage lautete: Welcher Apotheker und leidenschaftliche Raucher entschied sich später für den Beruf eines Malers?
Lösung: Der Gesuchte ist Carl Spitzweg. Als Grundflächen seiner Bilder dienten oft die Bretter seiner Zigarrenkisten. Das Zedernholz war ein idealer Träger.
Der Preis und seine Gewinnerinnen: Unter den richtigen Einsendungen haben wir Verona Gensch aus Flensburg und Diana Peitel aus Berlin als Gewinnerinnen ausgelost. Sie erhalten jeweils zwei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher.
 
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Preisfrage vom 1. November 2007
(Einsendeschluss war der 29. Februar 2008)
Die Frage lautete: An welchem Tag hatten zwei Chemie-Nobelpreisträger Geburtstag und wer waren die beiden?
Lösung: 23 mal kommt es vor, dass am gleichen Tag zwei Chemie-Nobelpreisträger Geburtstag haben, an drei Tagen im Jahr haben sogar gleich drei Chemie-Nobelpreisträger Geburtstag; am 19. März Sir Walter Norman Haworth, Frédéric Joliot und Mario Molina, am 24. März John Cowdery Kendrew, Adolf F.J. Butenandt und Peter J.W. Debye und am 30. August Jacobus Henricus van 't Hoff, Sir Ernest Rutherford und Theodor Svedberg.
Der Preis und seine Gewinnerinnen: Unter den Einsendungen mit einem (oder mehr) richtigen Einsendungen haben wir Christian Hartinger aus Flörsheim und Carolin Nonnenmacher aus Börtlingen als Gewinnerinnen ausgelost. Sie erhalten jeweils zwei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher.
 
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Preisfrage vom 1. Juli 2007
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2007)
Die Frage lautete: Im "Grundriss der Chemie" aus dem Jahr 1838 stellt Dr. F. Wöhler die damals bekannten Metalle und Nichtmetalle vor. Wie viele waren es?
Lösung: Es waren 54 Elemente - 42 Metalle und 12 Nichtmetalle (so genannte Metalloide).
Der Preis und sein Gewinner: Ernst Schön aus Singen erhielt zwei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher.
 
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Preisfrage vom 1. März 2007
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2007)
Die Frage lautete:

Im "Grundriss der Chemie" von Dr. F. Wöhler aus dem Jahr 1838 werden noch andere Formeln als heute benutzt.

Was ist mit und was mit gemeint?

Lassen Sie uns die heutige Schreibweise der beiden Substanzen wissen!

Lösung:
= ZnO • SO3 = ZnSO4
= N2O

Statt Sauerstoff wurde ein Punkt über das Elementsymbol gesetzt und ein mittiger Querstrich bedeutete die Verdopplung des Elementsymbols.

Der Preis und seine Gewinnerinnen: Marta und Kata Söregi aus Zenta in Serbien erhielten zwei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher.
 
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Preisfrage vom 1. November 2006
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2007)
Die Frage lautete: Wozu setzt die Medizin untenstehenden Wirkstoff ein?
Wozu setzt die Medizin diesen Wirkstoff ein?
Lösung:

Gesucht war Cisplatin, ein sehr verbreitetes Zytostatikum (Mittel zur Bekämpfung von Krebserkrankungen).

Folgende ausführliche Erläuterung schickte uns die Gewinnerin:

Bei dem abgebildeten Molekül handelt es sich um "CIS-Platin". Es wird in der Onkologie eingesetzt; dabei bindet es an die DNS und führt zur Vernetzung innerhalb eines Stranges. Dies führt dazu, dass der DNS Strang nicht mehr abgelesen und reproduziert werden kann.
Zu beachten ist die kovalente Fixierung im Gewebe, d.h. von dem Stoff geht ein erhebliches Nebenwirkungspotential aus (u.a. die Hepatotoxizität), da dieser Stoff nicht zwischen gesundem und kranken Gewebe unterscheiden kann.

Interessant ist folgende Entdeckung (1965): Das Anlegen eines elektrischen Feldes verhinderte ein Wachstum bei E.coli Bakterien, dieses stellte sich auch nach Abschalten des Feldes nicht wieder ein. Verantwortlich dafür waren die Platin-Elektroden.

Wofür ein Pharmazie Studium doch gut sein kann!
Mit besten Wünschen und schönen Grüßen!
Bettina Geck (PTA1)

Der Preis und seine Gewinnerin: Bettina Geck aus Erlangen erhielt zwei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher.
 
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Preisfrage vom 1. Juli 2006
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2006)
Die Frage lautete: Welches ist das stärkste chemische Oxidationsmittel?
Lösung: Kryptondifluorid (KrF2) ist das stärkste bekannte Oxidationsmittel, stärker noch als Sauerstoffdifluorid und elementares Fluor. Es vermag als einzig bekannte Substanz Gold in die Oxidationsstufe +5 zu bringen.
Der Preis und seine Gewinnerin: Florence Ferret aus Montreuil (Frankreich) erhielt das Buch "Alles Repetitio - oder was???" von Maren Bulmahn und Rolf Kickuth.
 
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Preisfrage vom 1. März 2006
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2006)
Die Frage lautete: Ein chemisches Element erhielt nach dem süßen Geschmack seiner (giftigen!) Salze einen seiner Namen, der in Frankreich bis 1957 offiziell verwendet wurde. Um welches Element handelt es sich hier?
Lösung: Beryllium wurde 1798 durch Louis-Nicolas Vauquelin in Form seines Oxides aus den Edelsteinen Beryll und Smaragd dargestellt. 1828 gelang Friedrich Wöhler und Antoine Bussy die Reduktion des Berylliumchlorids mit Kalium zum metallischen Beryllium. Wegen des süßen Geschmackes der Berylliumsalze und Berylliumoxid wurde in Frankreich bis 1957 für das vierte Element die Bezeichnung Glucinium verwendet.
Im Altertum und Mittelalter dienten durchsichtige Beryllstücke vielfach als Zauberglas. Vom Wort Beryll leitet sich auch der Ausdruck Brille (Augenglas aus Beryll) ab.
Der Preis und seine Gewinnerin: Anastasia Terzieva aus Momchilgrad (Bulgarien) erhielt das Buch "Alles Repetitio - oder was???" von Maren Bulmahn und Rolf Kickuth.
 
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Preisfrage vom 1. November 2005
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2006)
Die Frage lautete: In welcher Form ist der "aktive" Sauerstoff in Oxi-Reinigern hauptsächlich gebunden?
Lösung:

Der Sauerstoff liegt in gebundener Form als Natriumcarbonat-Peroxohydrat (2 Na2CO3 · 3 H2O2) vor.

Experimente mit Oxi-Reinigern, die von Prof. Flint bei den 12. Stuttgarter Chemietagen vorgestellt wurden, finden Sie hier in unserer Eduthek.

Der Preis und sein Gewinner: Andreas Früh aus Wetzikon (Schweiz) erhielt das Buch "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins.
 
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Preisfrage vom 1. Juli 2005
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2005)
Die Frage lautete: Die chemischen Elemente lassen sich in unterschiedlicher Reinheit herstellen. Welches Element kann derzeit mit höchster Reinheit hergestellt werden?
Lösung: Den Rekord an Reinheit hält Silicium mit 99,9999999999 % (d.h. jedes billiardste Atom ist ein Fremdatom).
Der Preis und sein Gewinner: Bernd Wendeborn aus (06844) Dessau erhielt das Buch "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins.
 
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Preisfrage vom 1. März 2005
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2005)
Die Frage lautete:
Woher stammt dieser Gesteinsbrocken? Woher stammt dieser Gesteinsbrocken?
(Foto: Mikroskopie AG mit Prof. M. Kage)
Lösung: Bei dem gesuchten Gesteinsbrocken handelt es sich um Mondgestein von Apollo 12. Die Aufnahme stammt vom Deckblatt des Institutskalenders 2005.
Der Preis und seine Gewinnerin: Julia Koch aus Altbach erhielt das Buch "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins.
 
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Preisfrage vom 1. November 2004
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2005)
Die Frage lautete: Welches ist das stärkste chemische Reduktionsmittel?
Lösung: Das stärkste chemische Reduktionsmittel ist das Azid-Ion N3.
Der Preis und seine Gewinnerin: Jutta Müsken aus Duisburg erhielt das Buch "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins.
 
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Preisfrage vom 1. Juli 2004
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2004)
Die Frage lautete: "Die Chemie muss stimmen" - woher stammt dieses bekannte Zitat?
Gefragt wird nach dem Werk und seinem Autor.
Lösung: Dieses bekannte Zitat stammt aus den "Wahlverwandtschaften" von Johann Wolfgang von Goethe; erschienen 1809.
Der Preis und seine Gewinnerin: Babett Damberg aus Potsdam erhielt das Buch "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins.
 
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Preisfrage vom 1. März 2004
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2004)
Die Frage lautete: Was ist beim Erhitzen von Kaliumrhodanid auf ca. 400 Grad Celsius zu beobachten und wie lässt sich diese Beobachtung erklären?
Lösung: Die bei stärkerem Erhitzen von KSCN auftretende Blaufärbung beruht nach H. Lux auf einer unter Abspaltung von Schwefel erfolgenden reversiblen thermischen Dissoziation dieser Verbindung. Der Schwefel tritt dabei in einer ihrer Natur nach noch nicht bekannten intensiv blauen Form auf, die durch ein steiles Lichtabsorptionsmaximum bei 606 nm gekennzeichnet ist.
Das gleiche Absorptionsmaximum ließ sich auch in anderen schwefelhaltigen blauen Schmelzen oder Lösungen beobachten. Auf ihm beruht auch die intensiv blaue Farbe schwefelhaltiger Boratgläser und ebenso die des Ultramarins.
Der Preis und sein Gewinner: Frank Mohan aus Konstanz erhielt das Buch "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins.
 
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Preisfrage vom 1. November 2003
(Einsendeschluss war der 29. Februar 2004)
Die Frage lautete: Zum Jahr der Chemie berichtete die Flad-Preisträgerin Frau Dr. Angela Köhler-Krützfeldt über Moderne Polymere mit faszinierenden Eigenschaften. Faszinierend ist das Absorptionsvermögen von Natriumpolyacrylat. Wie viel Wasser können 100 Gramm dieses Polymers binden?
Lösung: 100 Gramm Natriumpolyacrylat können rund 100 Liter Wasser binden.
Der Preis und seine Gewinnerin: Angelika Habermehl aus Oberleichtersbach erhielt das Buch "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins.
 
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Preisfrage vom 1. Juli 2003
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2003)
Die Frage lautete: Welches Element kann als Narkosemittel eingesetzt werden?
Lösung: Xenon.
Der Preis und sein Gewinner: Gerwin R.M. Grossinger aus Graz erhielt das Buch "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins.
 
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Preisfrage vom 1. März 2003
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2003)
Die Frage lautete: Wie kann man Trockeneis zum Schmelzen bringen?
Lösung: Der Tripelpunkt liegt bei einem Druck von 5,2 bar und einer Temperatur von -56,6 Grad Celsius, d.h. oberhalb dieses Drucks und dieser Temperatur beginnt das Trockeneis zu schmelzen. Bei Normaldruck sublimiert es.
Der Preis und sein Gewinner: Dirk Ehlting aus Bocholt erhielt das Buch "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins.
 
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Preisfrage vom 1. November 2002
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2003)
Die Frage lautete: Welches Element hat einen besonders hohen Schmelzpunkt und bildet ein unter Normalbedingungen gasförmiges Oxid?
Lösung: Kohlenstoff.
Der Preis und seine Gewinnerin: Petra Hofman aus Anaheim (Californien, USA) erhielt das Buch "Taschenatlas der Analytik" von Georg Schwedt.
 
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Preisfrage vom 1. Juli 2002
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2002)
Die Frage lautete: Wie viel Gene enthält nach Schätzungen das menschliche Genom?

  1. 100 - 1.000
  2. 1.000 - 10.000
  3. 50.000 - 100.000
  4. 200.000 - 500.000
Lösung: Nach derzeitigen Schätzungen enthält das menschliche Genom 50.000 - 100.000 Gene.
Der Preis und seine Gewinnerin: Kerstin Ohler aus Wien erhielt das Buch "Taschenatlas Biotechnologie und Gentechnik" von Rolf D. Schmid.
 
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Preisfrage vom 1. März 2002
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2002)
Die Frage lautete: Wie viele isomere Alkane mit der Summenformel C10H22 gibt es?
Lösung: Es gibt 75 Isomere.

Literatur: Klemens Adam, "Die Anzahlbestimmung der isomeren Alkane", MNU Heft 1 1983, 36. Jahrgang

Der Preis und sein Gewinner: Ottmar Haas aus Beilstein erhielt das Buch "Chemie en miniature" von Prof. Dr. Herbert Roesky.
 
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Preisfrage vom 1. November 2001
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2002)
Die Frage lautete: In welcher nichtmetallischen Flüssigkeit lässt sich Natrium ohne Wasserstoffentwicklung lösen?
Lösung: In flüssigem Ammoniak (Kp: -33,43 °C) lösen sich Alkalimetalle ohne Wasserstoffentwicklung. In 100 g NH3 lösen sich bei -50 °C 25,7 g Natrium.

Die Lösungen sind in verdünntem Zustand blau und im konzentrierten metallisch-bronzefarben. Sie leiten den elektrischen Strom und sind paramagnetisch. Das Natrium gibt sein Valenzelektron ab, das mit Ammoniak anionische Cluster der Form [(NH3)n]- bildet, die auch als "solvatisierte Elektronen" bezeichnet werden. Diese Lösungen sind starke Reduktionsmittel.

(Lit.: Hollemann, Wiberg, "Lehrbuch der Anorganischen Chemie", 101. Aufl., deGruyter)

Der Preis und seine Gewinnerin: Claudia Stegemann aus Essen erhielt das Buch "7000 Jahre Chemie" von Prof. Dr. Otto Krätz
 
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Preisfrage vom 1. Juli 2001
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2001)
Die Frage lautete: Welches ist das härteste und welches das weichste feste Element?
Lösung: Der Kohlenstoff ist zugleich das weichste und das härteste feste Element, und zwar in Form von Graphit bzw. Diamant. Auf der Härteskala nach Mohs wurde dem Diamant die Härte 10 gegeben, auf der Skala nach Knoop der absolute Höchstwert von 90 GPa. Das Kohlenstoffallotrop Graphit ist eine äußerst weiche Substanz mit einer Mohs-Härte von 0,5 bzw. einer Knoop-Härte von 0,12 GPa.
(Lit.: H.-J. Quadbeck-Seeger, Chemie-Rekorde, WILEY-VCH, 1997)
Der Preis und seine Gewinnerin: Maria Schimani aus Zwenkau/Sachsen erhielt das Buch "7000 Jahre Chemie" von Prof. Dr. Otto Krätz.
 
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Preisfrage vom 1. März 2001
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2001)
Die Frage lautete: Man unterscheidet s-, p- und d-Orbitale. Wie kam es zu den Buchstaben s, p und d, wofür sind sie Abkürzungen?
Lösung: Die Nebenquantenzahl wird häufig durch kleine Buchstaben symbolisiert: s, p, d, f usw. Die Buchstaben s, p, d und f sind aus der Spektroskopie übernommen und entsprechen den Anfangsbuchstaben der englischen Ausdrücke sharp (scharf), principal (hauptsächlich), diffuse (zerstreut) und fundamental (grundlegend).
Lit.: Römpp Lexikon Chemie, 10. Aufl., S. 293, Georg Thieme Verlag (1996)
Der Preis und sein Gewinner: Michael Paech aus South Bend, Indiana/USA erhielt das Buch "7000 Jahre Chemie" von Prof. Dr. Otto Krätz.
 
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Preisfrage vom 1. November 2000
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2001)
Die Frage lautete: Freiburger Chemikern gelang es, das theoretisch vorhergesagte kleinste Fulleren darzustellen, allerdings hat es nur eine Lebensdauer von 0,4 Millisekunden.
Wie viele C-Atome bilden hier ein Molekül?
Lösung: Das Kohlenstoffgerüst von Fullerenen enthält zwölf Fünfringe, die die zweidimensionale Graphitstruktur in Kugelgestalt zwingen.
Das kleinstmögliche Fulleren ist demnach ein Pentagondodekaeder, zwölf Fünfecke, die direkt miteinander verbunden sind.

Der Preis und seine Gewinnerin: Melanie Mannsberger aus Reutlingen erhielt das Buch "7000 Jahre Chemie" von Prof. Dr. Otto Krätz.
 
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Preisfrage vom 1. Juli 2000
(Einsendeschluss war der 30. Oktober 2000)
Die Frage lautete: Ist es richtig, dass heißes Wasser schneller gefriert als kaltes Wasser?
Lösung: Ja, das ist richtig. Schon Aristoteles erwähnt dieses paradoxe Phänomen und es gibt unterschiedliche Erklärungsversuche. Zwei Effekte seien hier genannt. Zum einen verdunstet das heiße Wasser teilweise, so dass weniger Wasser gefriert, d.h. weniger Erstarrungswärme übertragen werden muss. Zum anderen setzt die Eisbildung bei schnellem Abkühlen (Umgebungstemperatur unter 0 Grad Celsius) verzögert ein, man spricht von einer unterkühlten Schmelze. Das ursprünglich kalte Wasser lässt sich ein paar Grad tiefer unterkühlen und gefriert deswegen etwas später. Die Forschung ist noch auf der Suche nach einer eindeutigen Erklärung für diesen Effekt.
Der Preis und sein Gewinner: Andreas Eisele aus Ingersheim erhielt das Buch "7000 Jahre Chemie" von Prof. Dr. Otto Krätz.
 
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Preisfrage vom 1. März 2000
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2000)
Die Frage lautete: Pb2+-Ionen werden in
  1. salzsaurer
  2. salpetersaurer
  3. schwefelsaurer
Lösung elektrolysiert.

Welches sind die Elektrodenvorgänge?

Lösung:
  1. Elektrolyse von Pb2+-Ionen in salzsaurer Lösung:
    An der Kathode scheidet sich Blei ab und an der Anode Chlor (Sauerstoff zeigt eine Überspannung).
  2. Elektrolyse von Pb2+-Ionen in salpetersaurer Lösung:
    An der Kathode scheiden sich Stickoxide ab und an der Anode PbO2.
  3. Elektrolyse von Pb2+-Ionen in schwefelsaurer Lösung:
    An der Kathode scheidet sich Blei ab und an der Anode PbO2 (Bleiakku).
Der Preis und sein Gewinner: Leider gingen keine richtigen Lösungen ein, deswegen wird der Buchpreis "7000 Jahre Chemie" von Prof. Dr. Otto Krätz bei der aktuellen Preisfrage ausgesetzt.
 
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Preisfrage vom 1. November 1999
(Einsendeschluss war der 29. Februar 2000)
Die Frage lautete: Was sind Nanotubes? Welche Hoffnung wecken jüngste Forschungsergebnisse bezüglich einer zukünftigen Energietechnik?
Lösung: Als Nanotubes bezeichnet man eine röhrenförmige Modifikation des Kohlenstoffs. Der Durchmesser der Röhrchen liegt im nm-Bereich, ihre Struktur ist graphitähnlich (wabenförmige C6-Ringe).

Große Hoffnungen setzt man auf die Nanotubes nicht nur in der Elektronik, sondern auch in der Energietechnik und zwar als potentiellen Wasserstoffspeicher.
Versuche ergaben bei mit Lithium dotierten Nanotubes ein Speichervermögen von 0,16 g pro cm3, das entspricht einer höheren Dichte als der von flüssigem Wasserstoff.

Der Preis und sein Gewinner: Herr Anton Mayer aus Kaufbeuren erhielt das Buch "7000 Jahre Chemie" von Prof. Dr. Otto Krätz.
 
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Preisfrage vom 1. Juli 1999
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 1999)
Die Frage lautete: Welche Verwendung findet Natriumazid im Modernen Automobilbau?
Lösung: Natriumazid (NaN3) wird zum schlagartigen Aufblasen von Airbags mit Stickstoff eingesetzt. Man verwendet dabei z.B. eine Mischung aus Natriumazid und Kaliumnitrat. Das frei werdende Natriumoxid wird mit Siliciumdioxid gebunden.
Der Preis und sein Gewinner: Prof. Dr. Peter Böttinger vom Staatl. Seminar für Schulpädagogik in Karlsruhe erhielt das Buch "Rätsel der Kochkunst. Naturwissenschaftlich erklärt" von Hervé This-Benckhard aus dem Springer Verlag.
 
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Preisfrage vom 1. März 1999
(Einsendeschluss war der 30. Juni 1999)
Die Frage lautete: Gesucht wird eine Bromverbindung, die schon in der Bibel (Hesekiel) erwähnt wird.
Lösung: Die gesuchte Bromverbindung ist Purpur (6,6'-Dibromindigo).
Der Preis und sein Gewinner: Gottfried Beyer aus Stutensee erhielt das Buch "Goethe und die Naturwissenschaften" von Prof. Dr. Otto Krätz.
 
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Preisfrage vom 1. Dezember 1998
(Einsendeschluss war der 28. Februar 1999)
Die Frage lautete: Gesucht wird ein chemisches Element, das von einem Alchemisten im 17. Jahrhundert erstmals isoliert wurde. Wahrscheinlich einzigartig ist dabei, dass hier von humanem Material ausgegangen wurde.
Lösung: Das gesuchte Element ist der Phosphor.
1669 isolierte der Alchemist H. Brandt das Element aus Urin.
Die Preise und ihre Gewinner: Tobias Merz und Tobias Walker erhalten jeweils ein Exemplar des Buches "Rätsel der Kochkunst. Naturwissenschaftlich erklärt" von Herve This-Benckhard aus dem Springer Verlag.
 
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Preisfrage vom 1. September 1998
(Einsendeschluss war der 30. November 1998)
Die Frage lautete: Kennen Sie eine kristalline Verbindung, die bronzefarben ist, metallisch glänzt, metallische Leitfähigkeit besitzt, aber kein Metall, Halbmetall oder Kohlenstoff enthält?
Nennen Sie uns Name und Formel der Verbindung.
Lösung: Polythiazyl, (SN)x
Polymeres Schwefelnitrid wurde erstmals 1910 von F.B. Burt dargestellt, der sich im wesentlichen der gleichen Methode bediente, die auch heute noch angewandt wird, nämlich der Festkörperpolymerisation von kristallinem S2N2 bei Raumtemperatur (oder besser bei 0 Grad Celsius, Reaktionszeit mehrere Tage). Obwohl das Polymer bronzefarben ist und metallischen Glanz aufweist, mussten erst 50 Jahre vergehen, ehe man die metallische elektrische Leitfähigkeit, das thermische Leitvermögen sowie den thermoelektrischen Effekt untersuchte. 1973 stand schließlich fest, dass (SN)x in der Tat bis hinab zu Temperaturen des flüssigen Heliums als Metall anzusprechen ist, und im Jahr 1975 konnte gezeigt werden, dass das Polymer unterhalb 0,26 K zum Supraleiter wird. (Hochwertige Kristalle zeigen eine Übergangstemperatur von 0,33 K.) Der Betrag der spezifischen Leitfähigkeit hängt ab von der Reinheit und dem Kristallzustand des Polymers sowie von der Messrichtung, wobei man in Richtung der Fasern (b-Achse) wesentlich höhere Werte findet als senkrecht dazu.

(SN)x ist wesentlich stabiler als S2N2, aus dem es gewonnen wird. Beim Erhitzen an Luft zerfällt es bei 240 Grad Celsius explosionsartig, lässt sich hingegen ohne Schwierigkeiten im Vakuum bei 135 Grad Celsius sublimieren. Die Kristallstruktur zeigt, dass es sich um ein nahezu planares Kettenpolymer handelt. Die S- und N-Atome liegen etwa 17 pm weit von der gemittelten Ebene entfernt. Aufschlussreich ist ein Vergleich mit der helikalen Struktur von Schwefel: durch die (rein formale) Ersetzung von alternierenden S-Atomen durch N resultiert sowohl eine konformative Änderung bezüglich der Position der Atome als auch eine Änderung des elektronischen Zustandes, wobei für jede SN-Einheit in der Kette ein Valenzelektron entfernt wird. Man nimmt an, dass die Polymerisation durch eine Ringöffnung an einer Stelle des S2N2-Moleküls eingeleitet wird, wonach das Wachstum des cis-trans-Polymeren längs der a-Achse des S2N2-Kristalls erfolgt, die dadurch zur b-Achse des (SN)x-Polymers wird.

Aus "Chemie der Elemente" von N.N. Greenwood und A. Earnshaw, VCH, Weinheim, 1988.

Der Preis und sein Gewinner: Diesmal erhielten wir leider keine richtige Antwort. Der ausgesetzte Buchpreis wandert in den "Jackpot", deshalb werden jetzt bei der neuen Preisfrage zwei Bücher "Rätsel der Kochkunst Naturwissenschaftlich erklärt" von Herve This-Benckhard aus dem Springer Verlag verlost.
 
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Preisfrage vom 1. Mai 1998
(Einsendeschluss war der 30. August 1998)
Die Frage lautete: Welcher aller bekannten Stoffe besitzt die größte Wärmeleitfähigkeit? Sie ist fünfmal größer als die von Kupfer.
Lösung: Der gesuchte Stoff mit der größten Wärmeleitfähigkeit ist der Diamant.
Der Preis und sein Gewinner: Matthias von Herrmann in Stuttgart erhält das Buch "Chemierekorde" von Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger aus dem Verlag Wiley-VCH.
 
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Preisfrage vom 1. Februar 1998
(Einsendeschluss war der 30. April 1998)
Die Frage lautete: Wir sind auch historisch interessiert; deshalb fragten wir: Wer ist der Herr auf dem nachstehenden Portrait?

Wer ist der Herr auf diesem Portrait?

Lösung: Abgebildet ist Jöns Jacob Berzelius
Der Preis und sein Gewinner: Matthias Kremer in Tuttlingen erhält das Buch "Rätsel der Kochkunst Naturwissenschaftlich erklärt" von Herve This-Benckhard aus dem Springer Verlag.
 
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Preisfrage vom 1. November 1997
(Einsendeschluss war der 31. Januar 1998)
Die Frage lautete: Als "Supersäuren" bezeichnet man Systeme, die saurer sind als 100%ige Schwefelsäure. Reine Fluorschwefelsäure (HSO3F) ist eine solche Supersäure. Die Acidität der Fluorschwefelsäure lässt sich aber noch drastisch steigern durch Zugabe einer flüssigen Verbindung. Die erhaltene Mischung bezeichnet man auch als "magische Säure". Im geeigneten Verhältnis gemischt, kann sie circa 10 Milliarden Mal saurer sein als reine Schwefelsäure.

Welche Flüssigkeit wird der Fluorschwefelsäure hier beigemischt? Und wie ist die Steigerung zu erklären?

Lösung: Die Acidität der Fluorschwefelsäure (HSO3F) lässt sich durch Zugabe von flüssigem Antimonpentafluorid drastisch erhöhen. Diese Mischung wird auch als "magische Säure" bezeichnet

Antimonpentafluorid ist eine sehr starke Lewis-Säure, die mit dem SO3F--Ion ein Addukt bildet und somit das Autoprotolysegleichgewicht der Fluorschwefelsäure nach rechts verschiebt und die H2SO3F+-Ionenkonzentration erhöht.

Die Preise und ihre Gewinner: Den Bestseller "Chemische Kabinettstücke" von H.W. Roesky und K. Möckel aus dem VCH-Verlag gewannen:

Johannes Abeln, Karlsruhe
Martin Decker, Neunkirchen
Michael Fader, Schramberg-Sulgen
 
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Preisfrage vom 1. Juli 1997
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 1997)
Die Frage lautete: Was war die erste metallorganische Verbindung mit Benzol und wie erfolgte die Synthese?
Lösung: Die erste metallorganische Verbindung mit Benzol (C6H6, es war keine Phenylverbindung (C6H5-) gemeint) war Dibenzolchrom ( (C6H6)2Cr).

Ernst Otto Fischer (Nobelpreis 1973) und sein Mitarbeiter Walter Hafner haben 1954/55 folgende Synthese durchgeführt.

Durch Aluminium wird Cr(III) reduziert:

CrCl3 + 2/3 Al + 1/3 AlCl3 + 2 C6H6 --- Cr(C6H6)2+ AlCl4-

Dieser gelbe Kationenkomplex wird mit Dithionit weiter reduziert:

2 Cr(C6H6)2+ + S2O42- + 4 OH- --- 2 C6H6)2Cr + 2 SO32- + 2 H2O

Die Synthese findet bei 140 Grad Celsius unter Druck statt. Das Dibenzolchrom bildet braunschwarze Kristalle (Fp: 285 Grad Celsius).

Literatur: G. Schwedt, Dibenzol, die erste metallorganische Verbindung mit Benzol, CLB 48, 211 (1997)

Die Preise und ihre Gewinner: Den Bestseller "Chemische Kabinettstücke" von H.W. Roesky und K. Möckel aus dem VCH-Verlag gewannen:

Guido Einck, Stuttgart
Prof. Alfred Mathis, Straßburg
Friedemann Stoß, Nürnberg
 
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Preisfrage vom 1. April 1997
(Einsendeschluss war der 30. Juni 1997)
Die Frage lautete: Trägt die kurzwellige UV-Strahlung (mit einer Wellenlänge kleiner als 242 nm) in der oberen Atmosphäre eher zur Bildung oder zum Abbau von Ozon bei?
Lösung: Die kurzwellige UV-Strahlung trägt eher zur Bildung als zum Zerfall von Ozon bei.
 
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Preisfrage vom 1. Januar 1997
(Einsendeschluss war der 31. März 1997)
Die Frage lautete: Welches Halogen hat die größte Elektronenaffinität?
Lösung: Chlor hat von allen Halogenen die stärkste Elektronenaffinität.
Vielfach wird vermutet, dass Fluor als elektronegativstes Element auch das elektronenaffinste Element sei.
Fluor hat aber wegen seines sehr kleinen Radius für ein zusätzliches Elektron wenig Raum, d.h. die gegenseitige Abstoßung der Elektronen ist hier wesentlich größer als bei Chlor. Brom ist aufgrund seines größeren Radius weniger elektronenaffin als Chlor.

EA: F: 3.399 eV, Cl: 3.617 eV, Br: 3.365 eV, nach Holleman-Wiberg

 
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Preisfrage vom 1. April 1996
(Einsendeschluss war der 30. Juni 1996)
Die Frage lautete: Gibt es Dihydrogentrioxid? Und wenn ja, was ist das?
Lösung: "Ja" war die richtige Antwort auf den ersten Teil der Frage, und die weitere Auflösung hieß:
Es gibt Dihydrogentrioxid. Diese chemische Verbindung ist bis -40 Grad Celsius stabil, bei höheren Temperaturen zerfällt sie bereits.