Institut Dr. Flad - Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt - CTA, UTA, PTA

 
 
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Ginkgobaum (Ginkgo)
Ginkgogewächse

Fächerblattbaum, Tempelbaum: Ginkgo biloba
Lebendes Fossil, ca. 200-150 Mio Jahre
Seit Jahrtausenden Tempelbaum in Japan und China, Heilmittel TCM
Sehr vitaler Baum, heute auch für pharmazeutische Zwecke gepflanzt

Droge: Blätter

Wirksame Inhaltsstoffe:
Wohl synergistische Wirkung:
Bilobalid + Ginkgolide + Flavonoide
Ginkgolide: Ungewöhnlicher Molekülbau

Droge selbst wird nicht verwendet. Blätter werden zu einem Trockenextrakt verarbeitet (v.a. Spezialextrakt EGb761).

Wirkung: Ginkgo fördert die Durchblutung, v.a. Mikrozirkulation, verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und wirkt als Radikalfänger.

Anwendung: Arterielle Durchblutungsstörungen (peripher und zerebral), Hirnleistungsstörungen wie z.B. Gedächtnisschwäche, Ohrensausen, Konzentrationsschwäche, Demenz u.a.

Ginkgo
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Ginkgo

 

Der Ginkgobaum ist zweihäusig. Beliebter Parkbaum, meist wird nur das männliche Exemplar gepflanzt. Sehenswerte Besonderheit im Stuttgarter Killesbergpark: Zwei Ginkgobäume (männlich / weiblich) nebeneinander!
Die gerösteten Samen gelten als Delikatesse.

Ginkgobäume
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Ginkgobäume

 


Damaszener-Rose
Damaszener-Rose

Herkulesstaude
Herkulesstaude

Text und Fotos von Franz Xaver Fraschio.