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| Deutscher Name: |
Waldmeister |
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| Lateinischer Name: |
Galium odoratum |
| Familie: |
Rubiaceae (Rötegewächse) |
| Fundort: |
Am Waldrand |
| Funddatum: |
Ende April |
| Blütezeit: |
April - Mai |
| Droge: |
Das aufblühende Kraut (Herba Galii odorati) |
| Inhaltsstoffe: |
Das Cumarin liegt in glycosidischer Bindung vor, erst beim Trocknen wird es freigesetzt und entwickelt den typischen Waldmeistergeruch. Iridoide, organische Säuren, Vanillin. |
| Verwendungen: |
Volksheilkundlich bei Kopf- und Leibschmerzen, Schlaflosigkeit, Herzbeschwerden, Nervenschmerzen und Nervosität sowie bei Lebererkrankungen, Durchblutungsstörungen, Hämorrhoiden und Venenerkrankungen verwendet. |
| Anmerkungen: |
Nebenwirkung:
Cumarin ruft in größeren Mengen u.a. Kopfschmerzen hervor, bei Langzeitverwendung begünstigt es möglicherweise die Entstehung von Tumoren.
Gegenanzeigen:
Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit anwenden.
Besonderheiten:
Die Verwendung von Cumarin und Waldmeisterkraut zur Herstellung von Lebens- und Genussmitteln ist seit 1981 verboten. Für die Maibowle sollte pro Liter Wein nicht mehr als 3g Frischdroge eingesetzt werden.
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| Simone Schneider, PTA 11 |
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