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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

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"Komposition und Herstellung eines Parfüms"

von Samira Schenk (Schuljahr 2006/07)

1 Einleitung   Komposition und Herstellung eines Parfüms
1-1 Das Parfüm: Definition und Allgemeines
1-2 Eine lückenhafte Zusammenfassung der Geschichte des Parfüms
1-3 Die verschiedenen "Ebenen" eines Parfüms
2 Duftöle
2-1 Wichtige Duftbausteine
2-2 Herstellung der Duftstoffe (aus natürlichen Rohstoffen)
3 Eigene Herstellung von Duftölen
3-1 Lavendelöl
3-2 Melissenöl
3-3 Rosenöl
3-4 Fliederöl
3-5 Mandarinenöl
3-6 Orangenöl
3-7 Walnussöl
3-8 Gletschereisbonbon
4 Parfümherstellung
4-1 Rezept Parfüm 1
4-2 Rezept Parfüm 2
5 Umfrage
6 Zusammenfassung / Summary
7 Quellenangaben

 

1. Einleitung zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

"Die Komposition und Herstellung eines Parfüms"

Ein Parfüm ist ein komplexes Duftölgemisch, bestehend aus Kopf-, Herz- und Basisnote.
Auf der Basisnote wird das ganze Parfüm aufgebaut, sie ist wie ein Fundament. Mit der Herznote wird die Stimmung des Parfüms ausgedrückt, sie zeigt den wahren Charakter. Durch die Kopfnote wird das Parfüm vervollständigt und verfeinert. Hierfür werden reine ätherische Öle verwendet, die meist mit sehr aufwendigen und teuren Verfahren hergestellt werden müssen. Während meiner Projektarbeit konnte ich selbst ausprobieren, verschiedene ätherische Öle mit den unterschiedlichen Verfahren (Wasserdampf, Expression, Enfleurage und Mazeration) zu gewinnen, jedoch mit einem sehr hohen Zeitaufwand und einer sehr geringen Ausbeute.

Die weiteren benötigten Öle wurden aus zeitlichen Gründen oder aus nicht verfügbaren Rohstoffen dazu gekauft. Die Auswahl der Öle muss vorher aus folgenden Gründen gut durchdacht werden:

  • Möglichst geringer Aufwand für die Selbstherstellung
  • Harmonie der einzelnen Öle untereinander
  • Persönlicher Geschmack
  • Geringe Kosten

Nachdem die richtige Auswahl getroffen ist und genügend Öle zur Verfügung stehen, kann man mit dem Mischen der Öle beginnen. Es wird nun versucht, die einzelnen Duftnoten wie ein Lied zu komponieren, bis diese ein stimmiges und komplettes Bild ergeben.

 

1-1. Das Parfüm: Definition und Allgemeines zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

franz. parfum: Duft
lat. per: durch
und lat. Fumum: Rauch, Dampf

Definition: Parfüm ist ein flüssiges Gemisch aus Duftstoffen, hauptsächlich in ca. 80%igem Alkohol gelöste ätherische Öle pflanzlicher, tierischer oder synthetisch hergestellter Duftstoffe.

Es wird in folgende Verdünnungen unterschieden:

  • Eau de Cologne (EdC, 2-5%)
  • Eau de Toilette (EdT, 4-8%)
  • Eau de Parfum (EdP, 8-15%)
  • Parfum oder Extrait (15-30%)

 

1-2. Eine lückenhafte Zusammenfassung der Geschichte des Parfüms zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

Antike: In der Antike gab es zwar keine Parfüms, es wurden aber Blüten, Kräuter und Harze verwendet, um die Götter zu verehren. Die Düfte wurden als Öle, Salben, Räuchermittel, ... von Armen und Reichen benutzt.

Mittelalter: Man glaubte im Mittelalter, dass die wohlriechenden Düfte vor Seuchen schützen und desinfizierend wirken. Parfüms waren ein Zeichen von Wohlstand und Reichtum. Die Kirche verachtete die neuen Düfte und die Alchemisten, die diese herstellten. Im Mittelalter wurden auch Ethanol und die Destillation entdeckt.

Klassische Epoche: In diesem Zeitalter war das Waschen unüblich, schmutzig sein war normal. Die schlechten Gerüche wurden mit schweren Parfüms überdeckt.

Moderne (1860-1900): Hier wurden zum ersten mal synthetische Parfüms hergestellt.

1920-1930: In den "wilden Zwanzigern" bestimmten die Aldehyde mit ihrer Frische die neuen Parfüms.

1950-1960: In den Fünfzigern wurden die Parfüms für jeden erschwinglich. Es war auch die Geburtsstunde des Herrenparfüms.

 

1-3. Die verschiedenen "Ebenen" eines Parfüms zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

Kopfnote:
Sind leichte, frische Düfte z.B. Zitrusdüfte, die sich schnell verflüchtigen und als erstes wahrgenommen werden. Sie haften nur ca. 15 Minuten.

Herznote:
Sie wird erst nach ungefähr 15 Minuten wahrgenommen. Die Herznote vereinigt alle Düfte und zeigt den Charakter des Parfüms.

Basisnote:
Die Basisnote besteht aus schwer flüchtigen Duftstoffen, meist auf tierischer oder holziger Basis, z.B. Sandelholz. Man kann sie auch nach Stunden oder Tagen noch wahrnehmen. Außerdem verhindert die Basisnote, dass sich Kopfnote und Herznote zu schnell verflüchtigen.

 

2. Duftöle zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

 

2-1. Wichtige Duftbausteine der Parfümherstellung zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

 

2-1.1 Blüten
  • Geranien
  • Hyazinthe
  • Jasmin
  • Lavendel
  • Maiglöckchen
  • Mimose
  • Neroli (Blüten des Bitterorangenbaums)
  • Osmanthus (Ölbaumgewächse aus China)
  • Rose
  • Tuberose / Nachthyazinthe
  • Veilchen
Duftöle, die aus Blüten gewonnen wurden, werden meist als Herznote wegen ihres blumigen, lieblichen, samtigen, oft fantasievollen Geruchs verwendet. Dennoch sind sie einer der teuersten Düfte, da den empfindlichen Blüten das ätherische ÖL mit sehr aufwendigen Verfahren entzogen werden muss.
 
2-1.2 Früchte
  • Bergamotte
  • Grapefruit
  • Limette
  • Orange
  • Zitrone
  • Pfirsich
  • Grüner Apfel
  • Erdbeere
  • Himbeere
  • Pflaume
  • Kokosnuss
Die Duftöle aus Früchten sind für die Kopfnote geeignet, da sie leicht flüchtig sind (vor allem Citrusfrüchte). Mit ihrem frischen, leichten und fruchtigen Geruch werden sie gern für sommerliche Parfüms eingesetzt.
 
2-1.3 Gewürze
  • Anis
  • Ingwer
  • Kardamom
  • Koriander
  • Muskatnuss
  • Nelke
  • Piment (Nelkenpfeffer)
  • Rosmarin
  • Vanille
  • Zimtrindenöl
Die Öle der Gewürze werden vor allem bei sehr schweren Düften und Herrenparfüms verwendet.
 
2-1.4 Rinden und Harze
  • Benzoe (vanilleartiges duftendes Harz)
  • Elemi (waldig - zitronig mit Fenchelnote)
  • Myrrhe
  • Olibanum (Weihrauch)
  • Perubalsamöl (ähnlich wie Weihrauch)
  • Rosenholz
  • Sandelholz
  • Styrax (schwer süßlich)
  • Zedernholz
Die ätherischen Öle der Rinden und Harze werden vor allem als Basisnoten eingesetzt. Es sind sehr schwere Düfte, haben aber auch teilweise süßliche Noten.
 
2-1.5 Blätter, Gräser, Moose, Beeren, Wurzeln
  • Citronella
  • Eichenmoos
  • Lorbeer
  • Patchouli (holziger-herber und süßer Duft)
  • Tonkabohne (Herrenparfüm)
  • Veilchenblätter
  • Vetiver-Gras
  • Wacholderbeeren
Ihre Öle verleihen einem Parfüm eine grüne Note, sie können einen frischen, süßlichen, holzigen oder herben Duft haben.
 
2-1.6 Tierische Sekrete
  • Zibet
  • Moschus
  • Amber
  • Bibergeil
Die tierischen Sekrete werden heutzutage meist nur noch synthetisch hergestellt, um den Tieren nicht zu schaden.
 
2-1.7 Gourmand-Noten
  • Schokolade
  • Karamell
  • Zucker
  • Honig
  • Süßliche Milch
  • Mandel
Sie verleihen einem Parfüm Süße und werden gern für winterliche Duftmischungen benutzt.
 
2-1.8 Synthetische Duftstoffe
  • Aldehyde
  • Cumarin
  • Maltol
  • Moschus Keton
  • Moschus Xylol
  • Phenole
Die häufigsten Duftstoffe werden aus finanziellen Aspekten synthetisch hergestellt.
 

 

2-2. Herstellung der Duftstoffe (aus natürlichen Rohstoffen) zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

Für die Duftstoffherstellung aus natürlichen Rohstoffen gibt es verschiedene Methoden:

 

2-2.1 Enfleurage

Eine Methode, die seit vielen hunderten von Jahren zur Verarbeitung von sehr empfindlichen Blütenpflanzen verwendet wird. (Bsp.: Jasmin, Veilchen, Fliederblüten, Hyazinthen, ....)
Es wird unterschieden, zwischen der kalten Enfleurage und der heißen Enfleurage (auch Mazeration genannt).

Die kalte Enfleurage:
Hier werden Glasplatten mit Rinder-, oder Schweineschmalz bestrichen (da diese geruchsneutral sind). Auf die Platten werden täglich neue Blüten gelegt , so dass das Fett, vom wertvollen ätherischen Öl gesättigt wird. Dies erfolgt über einen Zeitraum von 3 Monaten. Das gesättigte Fett wird nun "Pomade" bezeichnet. Die Pomade wird nun mit hochprozentigem Ethanol ausgewaschen, um das Blütenöl vom Fett zu trennen. Man erhält nun absolue d´enfleurage (reines Blütenöl); durch den hohen Aufwand ist dieses Öl sehr teuer.

Da diese Methode der ätherischen Ölgewinnung sehr teuer und zeitintensiv ist, findet sie heute kaum noch Verwendung, außer in Grasse (Parfümstadt in Frankreich),wo sie noch im großen Stil durchgeführt wird.

Die Mazeration:
Anders wie bei der kalten Enfleurage, wird bei der Mazeration das Fett und die Blüten gemeinsam auf ungefähr 60°C erwärmt. Nach jedem Erhitzen werden die Blüten ausgetauscht. Das Fett wird später wieder mit Alkohol ausgewaschen, wie bei der kalten Enfleurage.

 

2-2.2 Destillation

Diese Methode wird vor allem bei Hölzern und Kräutern angewendet, da diese gegenüber höheren Temperaturen unempfindlicher sind.

Wasserdampf-Destillation:
Hier wird Wasserdampf und Wasser durch die Pflanzenteile geleitet, dies entzieht den Pflanzen dabei die ätherischen Öle. Das Kondensat wird nun aufgefangen. Da sich die Öle nicht mit dem Wasser mischen und je nach ihrer Dichte oberhalb oder unterhalb schwimmen, kann man diese leicht abtrennen (z. B. Scheidetrichter ). Man erhält reines ätherisches Öl.

Aufbau eines Destillationsapparats:
Komposition und Herstellung eines Parfüms
In dem rechten Rundkolben wird das Destillationsgut (z.B. Lavendel) eingefüllt, in dem linken Rundkolben sammelt sich das Destillat. Der linke Schlauch des Liebigkühlers wird an einen Wasserhahn angeschlossen, durch den rechten Wasserschlauch läuft das verbrauchte (erwärmte) Wasser aus.

 

2-2.3 Expression

Bei dieser Methode werden z. B. Orangen-, Mandarinen-, oder Zitrusschalen ausgepresst. Dies geschieht noch häufig von Hand. Es ist eine sehr schonende Methode.

 

2-2.4 Extraktion

Dies ist die häufigste Methode zur Gewinnung von Duftstoffen z. B. für Rosenblätter.

Bei dieser Methode werden mit organischen Lösungsmittel (z.B. Ethanol) die Duftstoffe verschiedener Pflanzen extrahiert. Für die Extraktion verwendet man niedersiedende organische Lösungsmittel, um die empfindlichen Rohstoffe schonend (keine hohen Temperaturen) bearbeiten zu können.

 

3. Eigene Herstellung von Duftölen zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

 

3-1. Lavendelöl zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang
Lavendelblüten
Abb.3 "Lavendelblüten" © Matthias Bauer; Quelle:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Lavendelblueten.jpg

Allgemeines über die Pflanze: Lavendel gehört zu der Pflanzenfamilie der Lippenblütler.

Beschreibung : Lavendel ist ein Halbstrauch , mit einer Höhe von bis zu 1m. Seine Stiele sind lang und hölzern und mit langen, lanzenförmigen Blättern versehen. Um so älter die Blätter sind, desto grüner sind sie. Junge Blätter sind graublau und fühlen sich filzig an. Die Blüten sind ebenfalls länglich und besitzen eine kräftige violette Farbe.

Vorkommen : Lavendel kommt ursprünglich aus Südeuropa , ist aber inzwischen in Mitteleuropa heimisch.

Heilwirkung: Die Heilwirkung ist sehr vielseitig von Lavendel. Es werden nur einige aufgelistet :
Spannungskopfschmerzen, Migräne, Asthma, Herzbeschwerden, Bluthochdruck, beruhigend, Magenkrämpfe, Kreislaufschwäche, Husten, ...

 

Herstellung des Öls:

Für die Destillation werden Blüten, Blätter und Stengel des Lavendels verwendet. Zwischen Juli und August wird die Pflanze geerntet und muss frisch verarbeitet werden.

Herstellung des Öls erfolgt über die Wasserdampf-Destillation (siehe Wasserdampf-Destillation) Die Pflanze wird vorher in kleine Stücke zerschnitten um eine bessere Ausbeute zu erzielen.

Das ätherische Öl wird zum Schluss vom Wasser getrennt, indem die Ölschicht mit einer Pasteurpipette abpipettiert wurde.

1. Destillation 18.09.06
Einwaage an Lavendel: 136,0 g
Destillationszeit: 30 min
2. Destillation
Einwaage an Lavendel: 144,0 g
Destillationszeit: 30 min
3. Destillation 19.09.06
Einwaage an Lavendel: 167,0 g
Destillationszeit: 45 min
4. Destillation
Einwaage an Lavendel: 101,0 g
Destillationszeit: 45 min

 

Auswertung:

Das Öl aller Destillationen wurde gesammelt. Doch trotz der großen Menge an Lavendel (insgesamt 548,0 g) und dem hohen Zeitaufwand von ca. 10 Stunden (mit dazu zählt die Zeit der Ernte; Vorbereiten der Pflanzen; säubern, Auf-, und Abbau des Destillationsapparates und die Destillation.) ist die Ausbeute sehr gering.

Ausbeute reines ätherischen Lavendelöls: 1-2 mL

Betrachtet man den Preis für 5 mL reines ätherischen Lavendelöls von ca. 5 € (Reformhaus), erscheint dieser zunächst teuer. Zieht man aber den Aufwand für diese Herstellung in Betracht, ist dieser Preis angemessen.

 

Ergebnis:

Es wurden 1-2 mL des reinen, farblosen, ätherischen Lavendelöls hergestellt. Das Öl riecht frisch, krautig und klar.

 

3-2. Melissenöl zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang
Melissa officcinalis
Abb.4 "Melissa officcinalis" © Kristian Peters; Quelle:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Melissa_officinalis.jpeg

Allgemeines über die Pflanze: Melisse gehört ebenfalls wie der Lavendel zu der Pflanzenfamilie der Lippenblütler.

 

Beschreibung:

Die Melisse kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, ist aber bereits seit dem Mittelalter in europäischen Gärten heimisch. Im März oder April wächst die Melisse aus dem Boden heraus. Jung ähnelt sie der Taubnessel oder Minze (mit denen sie verwandt ist) im Aussehen, man kann sie aber an ihrem charakteristischen Geruch, nach Zitrone, leicht unterscheiden. Bis zum Juni / Juli kann die Melisse bis zu 70 cm hoch werden und je nach Platz verzweigen sich ihre Stängel. Im Juni/ Juli fangen auch die weißen Lippenblüten an zu blühen.

Wie auch der Lavendel hat die Melisse sehr viele verschiedene Heilwirkungen.
Hier ein paar Beispiele:

Erkältung, Fieber, beruhigend, Husten, Asthma, Migräne, Gicht , Rheuma , Wunden, Geschwüre, Zahnschmerzen, Ohrenschmerzen, ...

 

Herstellung von Melissenöl:

Im Juni/Juli wird die Melisse geerntet. Zur Weiterverarbeitung werden die Blätter und Blüten von den Stängel getrennt, da nur die Blätter und Blüten zur Herstellung des teuren Öls verwendet werden.

Um das ätherische Öl zu gewinnen, kommt die Wasserdampf-Destillation (siehe Wasserdampf-Destillation) zum Einsatz.
Auch hier wird die Pflanze vorher zerkleinert, um eine bessere Ausbeute zu erzielen.

1. Destillation 21.09.06
Einwaage an Melisse: 150,0 g
Destillationszeit: 50 min
2. Destillation
Einwaage an Melisse: 303,3
Destillationszeit: 50 min

 

Auswertung:

Der Versuch zur Gewinnung von Melissenöl ist fehlgeschlagen. Trotz der großen Menge an Melisse (453,3 g) konnte nicht genügend ätherisches Öl gewonnen werden, um dieses vom Wasser abzutrennen.

 

Ergebnis:

Der Versuch ist fehlgeschlagen.

 

3-3. Rosenöl zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

Allgemeines:
Rosen sind freistehende Sträucher, deren Ursprung in der Chinesischen Gartenkunst 500 v. Chr. lag. Es gibt ungefähr 300 Arten von Rosen.

Beschreibung:
Die Blüten der Rose kann bis auf reines blau und schwarz alle Farben besitzen. Auch die Stacheln an den Stielen können sehr unterschiedlich in Form, Größe und Farbe sein.

Verwendete Sorten:

Sutter's Gold

Sutter's Gold:
Sutter's Gold ist eine gelb/orange (teilweise mit roten Rändern) Duftrose, die von Juni an bis zum ersten Frost blüht. Sie kann bis zu 70 cm hoch werden. Ihr Duft ist sehr intensiv.

Abb.6 "Sutter's Gold" © Kurt Stueber / www.biolib.de
Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Rosa_sp.230.jpg

Papa Meilland

Papa Meilland:
Papa Meilland ist eine dunkelrote Duftrose. Sie wurde 1963 von dem französischen Rosenzüchter Meilland eingeführt und wurde 1988 zur Weltrose erklärt. Papa Meilland ist eine öfter blühende Rose, die Blütezeit ist vom Juni bis September. Der Duft der Blüten ist sehr stark und intensiv.

Abb.7 "Papa Meilland" © Kurt Stueber / www.biolib.de
Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Rosa_sp.215.jpg

Herstellung des Öls:

Reines Rosenöl ist eines der teuersten ätherischen Öle, weil die Blüten der Rose sehr empfindlich gegenüber Hitze sind und der prozentuale Anteil an ätherischem Öl sehr klein ist. Es erfordert viel Aufwand, um dieses Öl zu gewinnen.

Die Rosenblüten wurden mit 2 verschiedenen Verfahren (Wasserdampfdestillation und Mazeration) bearbeitet, um einen Vergleich der Methoden zu erhalten.

Insgesamt wurden 1,3 kg Rosenblüten (Sorten: Papa Meilland / Sutter's Gold 2:1) verarbeitet.

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Wasserdampf-Destillation:

Ca. der Hälfte der Rosenblüten wurde das ätherische Öl mit der Wasserdampf-Destillation (siehe Wasserdampf-Destillation) entzogen.

Die Blüten werden vorher zerkleinert, um eine bessere Ausbeute zu erziehlen.

1. Destillation 26.09.2006
Einwaage an Rosenblüten: 207,3 g
Destillationszeit: 30 min.
2. Destillation
Einwaage an Rosenblüten: 242,3 g
Destillationszeit: 15 min.
3. Destillation
Einwaage an Rosenblüten: 215,8 g
Destillationszeit: 20 min.

 

Das gewonnene Öl wurde mit Hilfe eines Scheidetrichters vom Wasser abgetrennt.

 

Auswertung:

Das Öl aller Destillationen wurde zusammengefügt. Es wurde dadurch ca. 1 mL reines ätherisches Rosenöl gewonnen.

 

Ergebnis:

Ca. 1 mL reines ätherisches Rosenöl (eine klare Flüssigkeit), welches einen sinnlichen, warmen und blumigen Geruch verströmt.

 

Mazeration:

Die andere Hälfte der Rosenblüten wurde mit der Methode der Mazeration (siehe Mazeration) bearbeitet.

Fett: 500 g Schweineschmalz
Temperatur des Fettes: 60-70°C
Rosenblüten pro Tag: 150 g
Dauer der Mazeration: 4 Tage
Auswaschung der Pomade: mit 50 mL Ethanol (96%)

Komposition und Herstellung eines Parfüms

 

Auswertung:

Es ist ein Gemisch aus Rosenöl und Ethanol entstanden, ca.10 mL

 

Ergebnis:

Ungefähr 10 mL eines Gemisches aus Rosenöl und Ethanol. Die Farbe der Lösung ist dunkel und rötlich, neben dem Rosenduft kann man einen kleinen Hauch von Schweineschmalz riechen.

 

Vergleich der Methoden:

Die Ausbeute bei der Mazeration (10 mL) ist um das zehnfache höher, wie bei der Wasserdampf-Destillation (1 mL). Auch wenn man die Zeit, die man dafür aufwendet, betrachtet, bietet die Mazeration Vorteile.

Die Qualität allerdings ist bei der Wasserdampf-Destillation um einiges höher, das Öl ist bei dieser Methode rein und zeigt keine Geruchsveränderungen durch Fette, anders wie bei der Mazeration.

Für die Herstellung von reinem ätherischen Rosenöl ist somit die Wasserdampf-Destillation (auch wenn diese Methode mehr Zeit beansprucht und eine geringere Ausbeute aufweist) besser geeignet, als die Mazeration.

 

3-4. Fliederöl zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang
Flieder
Abb.9 "Flieder" © Magnus Manske
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Lilac_(2).jpg

Allgemeines:
Der Flieder (Syringa vulgaris) gehört zu den Ölbaumgewächsen. Er kann bis zu 5m hoch werden und kommt ursprünglich aus Europa, Balkan und Asien. Die Blütezeit ist von Mai bis Juni.

 

Pflanzenbeschreibung:
Die Blätter des Flieders sind leicht herzförmig und haben ein sattes, leuchtendes Grün. Die Blüten sind in Kerzenform angeordnet mit Farben von weiss bis lila, je nach Unterart.

 

Herstellung:

Zur Herstellung des wertvollen Öls werden nur die Blüten verwendet. Da diese gegen höhere Temperaturen empfindlich sind, wird die Methode der kalten Enfleurage (siehe kalte Enfleurage) angewendet.

Fett: es wurde 500g geruchsneutrales Schweineschmalz verwendet.
Flieder pro Tag: 100g
Dauer der Enfleurage: 5 Tage (vom 19.-23. Juni 2006)
Auswaschung des Fettes: mit 45 mL Ethanol (96%)

Komposition und Herstellung eines Parfüms

 

Auswertung:

Entstanden sind 0,5-1,0 mL eines Ethanol/ Fliederöl Gemisches. Der Geruch ist sehr schwach und enthält eine Note von Schweineschmalz und Ethanol. Dies ist auf die Methode der Enfleurage oder auf die zu kurze Dauer von nur 5 Tagen zurückzuführen.

Die Enfleurage ist die teuerste aller Methoden für die Herstellung von ätherischen Ölen, das liegt an dem hohen Aufwand und der sehr geringen Ausbeute. Es ist schwer, genügend frische Blüten für ca. 30 Tage zu finden und die Zeitkosten, diese jeden Tag auszuwechseln, enorm.

 

Ergebnis:

Es sind 0,5-1,0 mL einer klaren Ethanol/Fliederöl-Mischung entschanden.
Der Geruch ist sehr schwach.

 

3-5. Mandarinenöl zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

Komposition und Herstellung eines Parfüms Allgemeines:
Mandarinen gehören zu den Rautengewächsen und kommen ursprünglich aus China. Seit dem 19. Jahrhundert wurden sie auch in Europa eingeführt. Sie werden in den Monaten Oktober bis Januar geerntet.
1 Mandarine deckt 40% des Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C.

 

Pflanzenbeschreibung:

Mandarinen sind orangefarbene Citrus-Früchte, die kleiner sind als Orangen.
Mandarinen besitzen 2 Schalen, die äußere (Flavedo), auf der die Drüsen mit dem ätherischen Öl sitzen, und die dünnere weiße Schicht (Albedo).
Zur Familie der Mandarinen gehören auch die Unterarten wie Clementinen, Satsumas, Tangelos, Tangarinen und Ortanique-Früchte.

 

Herstellung des Öls:

Für die Herstellung des Öls wird die Methode der Expression/Kaltpressung (siehe Expression) verwendet. Es gibt das grüne Mandarinenöl (von unreifen Früchten) und das rote Mandarinenöl (von reifen Früchten). Hier wurde das rote Mandarinenöl hergestellt, dazu wurden 150 g Mandarinenschalen von Hand in einen Trichter ausgepresst und mit 25 mL Ethanol (96%) in ein 30 mL Braunglasfläschchen gespült.

Komposition und Herstellung eines Parfüms

 

Auswertung:

Ausbeute: ca. 26 mL eines Ethanol/Mandarinenöl-Gemisches.
Trotz der großen Verdünnung mit Ethanol ist der Geruch der Mandarine sehr deutlich.
Der Zeitaufwand (3 Stunden) ist im Verhältnis zu anderen Methoden sehr gering.

 

Ergebnis:

Ca. 26 mL eines Ethanol/Mandarinenöl-Gemisches. Die Flüssigkeit hat eine trübe Färbung und riecht frisch, leicht und spritzig.

 

3-6. Orangenöl zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

 

Allgemeines:

Orangenbäume gehören ebenfalls zu den Rautengewächsen. Schon vor 3000 Jahren wurden sie in China angebaut und seit dem 15. Jahrhundert in Europa (Portugal).
Es ist die wichtigste Zitrusfrucht weltweit. Es gibt verschiedene Sorten:
Die wichtigste ist die Blondorange mit ihrem hohen Zuckergehalt. Außerdem gibt es noch die Navel-Orange, die pigmentierte Orange und die säurefreie Orange.

 

Pflanzenbeschreibung:

Orangen sind größere orangefarbene Citrusfrüchte die an bis zu 15 m hohen Bäumen wachsen. Der Orangenbaum ist immergrün (durch die lederartigen Blätter), aber gegen Frost empfindlich. Vom Februar bis Juni ist deren Blütezeit (weiße Blüten).

 

Herstellung des Öls:

Wie auch das Mandarinenöl wird das der Orangen durch Expression/Kaltpressung (siehe Expression) gewonnen. Es wurden für die Herstellung 175 g Orangenschalen in einen Trichter ausgepresst und mit 25 mL Ethanol (96%) in ein 30 mL Braunglasfläschchen gespült.

 

Auswertung:

Ausbeute: ca. 26 mL eines Ethanol/Orangenöl-Gemischs.
Der Geruch nach Orange ist in der Mischung sehr intensiv, und der Zeitaufwand (3 Stunden) ist nicht sehr hoch.

 

Ergebnis:

Ca. 26 mL eines Ethanol/Orangenöl-Gemischs, welches frisch, fruchtig, warm und süß duftet.

 

3-7. Walnussöl zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

 

Komposition und Herstellung eines Parfüms Der Walnussbaum:

Ein Walnussbaum kann bis zu 30m hoch werden und ein Alter von bis zu 160 Jahren erreichen. Er bevorzugt kalkhaltigen Lehmboden. Es gibt 20 verschiedene Arten von Walnüssen.

 

Beschreibung:

Die Walnüsse sind von einer grünen Schale umgeben, die mit der Zeit bräunlich und rissig wird. Darunter kommt die eigentliche Walnuss zum Vorschein. Walnüsse sind sogenannte Schließfrüchte, bei denen die Schichten der Fruchtwand verholzen.

 

Herstellung des Öls:

Für die Herstellung des Öls wird die Methode der Extraktion (siehe Extraktion) verwendet. Dafür werden 5 g gemahlene Walnüsse mit 10 mL Ethanol (96%) getränkt und in einem Reagenzglas im Wasserbad erwärmt.

Komposition und Herstellung eines Parfüms

 

Auswertung:

Die Ausbeute an Ethanol/Walnussöl-Gemisch beträgt 8-9 mL.
Mit einem vergleichbar geringem Aufwand wurde bei dieser Methode eine gute Ausbeute erzielt. Qualitativ ist das Öl nicht hochwertig, da ein leichter Geruch von gerösteten/verbrannten Nüssen hervortritt.

 

Ergebnis:

Es wurden 8-9 mL Walnussöl/Ethanol-Gemisch hergestellt.

 

3-8. Gletschereisbonbon-Geruch (synthetisch) zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

Komposition und Herstellung eines Parfüms Herstellung:

5 mL Butanol-1 werden mit 5 mL Eisessig versetzt und ein paar Tropfen (ca. 6) verdünnte Schwefelsäure 2M zugefügt.
Die Lösung wird kurz über der Brennerflamme erwärmt und dann in ca. 40 mL demin. Wasser gegossen.

 

Ergebnis:

In der verdünnten Form tritt ein Gletschereisbonbon-Geruch auf.

 

4. Parfümherstellung zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

Für die Herstellung eines Parfüms werden verschiedene Duftöle gemischt und mit Ethanol (96%) nach Belieben verdünnt.

Es wurden für die Herstellung teilweise selbst hergestellte Öle verwendet.
Die meisten reinen ätherischen Öle wurden jedoch zugekauft, da es aus zeitlichen Gründen nicht möglich war, so viele verschiedene Öle in der Menge und Qualität herzustellen.

Da reine ätherische Öle sehr teuer sind, ist bei dem Kauf auf folgendes zu achten:
Die Düfte müssen zusammen harmonieren und aufeinander abgestimmt sein, der persönliche Geschmack ist bei der Auswahl auch sehr wichtig. Es ist noch darauf zu achten, dass für jede Note (Kopf-, Herz- und Basisnote) entsprechende Düfte vorhanden sind.

Das Mischen der Duftöle

Zuerst wird die Basisnote gemischt, sie ist das Fundament des Parfüms. Hierfür werden schwerere Düfte verwendet (meist Hölzer, Rinden, Harze).

Danach folgt die Herznote, sie zeigt den wahren Charakter und spiegelt die Stimmung des Parfüms. Verwendet werden vor allem die Düfte verschiedener Blüten wie z. B. Rosenöl.

Als letztes wird die Kopfnote dazu gemischt, sie komplettiert das Parfüm und verleiht ihm den letzten Schliff. Am besten sind dafür die Duftöle verschiedener Früchte (vor allem Zitrusfrüchte) geeignet, da sie sich schnell verflüchtigen.

 

Für die Herstellung des Parfüms stehen folgende Öle zur Verfügung:

Komposition und Herstellung eines Parfüms
 
Basisnote:
Sandelholz 19,90 €
Vanille 4,90 €
Vanille/Schokolade Mischung 8,90 €
Vanille/Kokosnuss Mischung 7,90 €
Tanne 4,90 €
 
Herznote:
Lavendel 4,80 €
Rosenholz 4,80 €
Zimt 4,90 €
Zitrone 4,80 €
Samt u. Rose Mischung 7,90 €
Christrose 8,90 €
 
Kopfnote:
Blutorange 3,90 €
Grapefruit 4,80 €
Mandarine (selbst hergestellt) -
Orange (selbst hergestellt) -
Wacholder 8,90 €
Zitrone 4,80 €
Cajeput 2,95 €
 

 

4-1. Rezept Parfüm 1 zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

Rezept

Basisnote:
Sandelholz 4 Tropfen
Tanne 3 Tropfen
Vanille 3 Tropfen
Vanille/Kokosnuss 4 Tropfen
Vanille/Schokolade 4 Tropfen
 
Herznote:
Zimt 1 Tropfen
Lavendel 2 Tropfen
Samt u. Rose Mischung 3 Tropfen
Rosenholz 2 Tropfen
 
Kopfnote:
Lemongras 1 Tropfen
Blutorange 4 Tropfen
Zitrone 4 Tropfen
Mandarine 4 Tropfen
Grapefruit 4 Tropfen
Wacholder 2 Tropfen
Cajeput 3 Tropfen
Orange 5 Tropfen
 

 

Die Duftöl-Mischung wird mit 55 mL Ethanol (96%) verdünnt.

 

Auswertung:

Es ist ein schweres aber sinnliches Parfüm entstanden, das an die Winter- und Weihnachtszeit erinnert. Die Düfte von Zimt, Vanille und Orange treten dabei besonders hervor. Es wurden insgesamt 16 verschiedene reine ätherische Öle verwendet, um dieses Parfüm herzustellen.

 

Ergebnis:

Es ist ein winterliches Parfüm entstanden.

 

4-2. Rezept Parfüm 2 zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

Rezept

Basisnote:
Vanille/Kokosnuss Mischung 4 Tropfen
Sandelholz 4 Tropfen
Vanille 2 Tropfen
 
Herznote:
Lavendel 2 Tropfen
Christrose 6 Tropfen
Samt u. Rose Mischung 3 Tropfen
 
Kopfnote:
Blutorange 4 Tropfen
Orange 4 Tropfen
Grapefruit 6 Tropfen
Zitrone 6 Tropfen
Mandarine 5 Tropfen
 

 

Die Duftöl Mischung wird mit 30 mL Ethanol (96%) verdünnt.

 

Auswertung:

Durch den großzügigen Einsatz an fruchtigen Noten erhält dieses Parfüm einen frischen, sommerlichen Charakter. Dabei treten die Zitrusfrüchte besonders in den Vordergrund. Das 2. Parfüm ist nicht ganz so intensiv wie das 1. Parfüm. Für die Herstellung dieses Parfüms wurden 11 verschiedene, reine ätherische Öle verwendet.

 

Ergebnis:

Es ist ein sommerlich, frisches Parfüm entstanden.

 

5. Umfrage zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

Um herauszufinden welches der beiden Parfüme die Mehrheit anspricht, habe ich eine Umfrage gestartet, bei der das Geschlecht und das Alter auch eine Rolle spielten.

Komposition und Herstellung eines Parfüms

Um an dieser Umfrage teilzunehmen brauchte man nur diesen Fragebogen auszufüllen und die beiden Parfüms zu testen.

Komposition und Herstellung eines Parfüms

 

Auswertung:

Insgesamt nahmen 124 Personen daran teil.

 

Komposition und Herstellung eines Parfüms

Es haben 82 weibliche Personen unter 30 Jahren teilgenommen

 

Komposition und Herstellung eines Parfüms

Es haben 21 männliche Personen unter 30 Jahren daran teilgenommen

 

Komposition und Herstellung eines Parfüms

Es haben 14 weibliche Personen daran teilgenommen, die 30 Jahre oder älter sind.

 

Die Kategorie männlich und 30 Jahre und älter, konnte nicht ausgewertet werden, da nur zwei Personen an dieser Umfrage teilnahmen.

6 Umfrageblätter konnten nicht ausgewertet werden, weil diese unvollständig oder nicht nachvollziehbar ausgefüllt wurden.

 

Ergebnis:

Während bei den weiblichen Personen unter 30 Jahren die Entscheidung unentschieden war, bevorzugten die Damen mit 30 Jahren und älter das Parfüm Nr. 2 (sommerlicher Duft).

Die Herren unter 30 Jahren wählten ebenfalls in der Mehrheit das Parfüm Nr. 2.

Anhand der Umfrage werde ich das Parfüm Nr. 2 produzieren und für den weiteren Verlauf der Projektarbeit bearbeiten (Werbung, Gestaltung und Präsentation).

 

6. Zusammenfassung / Summary zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

 

Zusammenfassung

Bei meiner intensiven Befassung mit dem Thema "Herstellung und Komposition eines Parfüms", habe ich die verschiedensten Verfahren für die Gewinnung der wertvollen ätherischen Öle kennen und anwenden gelernt.

Für eine Vielzahl unserer Mitmenschen ist der Umgang mit Parfüm bzw. Duftstoffen alltäglich. Kaum jemand erkennt dabei, mit wie viel Aufwand und Kosten solche Duftstoffe hergestellt werden. Um diesen hohen Aufwand und die Kosten zu minimieren, werden inzwischen viele Duftstoffe synthetisch hergestellt. Diese lassen sich allerdings nicht mit der Qualität der reinen ätherischen Öle vergleichen.

Ein guter Parfümeur braucht mindestens 7 Jahre, um seine Nase auf die feinen Duftnuancen zu trainieren.

Im Hinblick auf die vergleichbare kurze Zeit, die im Rahmen der Projektarbeit zur Verfügung stand, ist das Ergebnis zwar nicht 100% perfekt, aber nach meinem Geschmack sehr gut gelungen.

 

Summary

Through my extensive research with the subject "Manufacturing and Composition of Perfume", I have learned of various procedures for the extraction of precious essential oils and their uses.

For most people the usage of Perfumes or other fragrances are common. Very few people recognize the amount of effort and monies that are involved in the production of these fragrances. To reduce the cost and the efforts nowadays, many fragrances are produced synthetically. These however, are not comparable with the quality of the fragrances produced with pure essential oils.

A good perfumer requires a minimum of seven years to train his nose to recognize these fine scents.

In consideration of the short time available for the research in this subject, my report is not 100% perfect, but for my liking, successful.

 

7. Quellenangaben zum Seitenanfang nach oben zum Seitenanfang

 

Bildnachweise

 
Datum Quelle
 
Internet:
07.05.2006 http://de.wikipedia.org/wiki/ParfA1/4m
http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,CE0A6AFE9B236C6AE030DB95FBC3551A,,,,,,,,,,,,,,,.html
31.10.2006 http://de.wikipedia.org/wiki/Parf%C3%BCm
http://www.aetherischesoel.at/index.php
http://www.parfuem-faq.de/zusammenfassung.html
30.12.2006 http://www.netzwissen.com/gesund-schoen/parfum/parfum-herstellung.php
02.01.2007 http://www.b-treude.de/duftlexikon.htm
http://de.osmoz.com/encyclo/histparf/hist_parf/hist_parf.asp#
http://de.wikipedia.org/wiki/Orange_(Frucht)
http://www.aetherische-oele.net/aetherische-oele/index.html
03.01.2007 http://www.heilkraeuter.de/lexikon/lavendel.htm
http://heilkraeuter.de/lexikon/melisse.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Mandarine
20.01.2007 http://www.ugb.de/e_n_1_141062_n_n_n_n_n_n_n.html
22.01.2007 http://de.wikipedia.org/wiki/Waln%C3%BCsse
 
Literatur:
03.08.2006 Mandy Aftel
Die Kunst der Alchemisten. Alles über Parfüm.
Verlag: Rütten & Loening / Auflage 1 (September 2004)
verwendete Seiten: 170/171

 

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