Institut Dr. Flad - Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt - CTA, UTA, PTA

 
 
Das CHF Aktuelles Ausbildung Berufsinformation Projekte
Das CHF Extras Aktuelles Gästebuch Ausbildung Kontakt Berufsinformation Suchen Projekte Eduthek
Extras Gästebuch Kontakt Suchen  Eduthek

Aktuell im Institut Dr. Flad
 
Benzolring online
Benzolring
Freiplätze
Freiplätze
Das Institut Dr. Flad ist seit 1998 QM-zertifiziert nach DIN EN ISO 9001

QM-zertifiziert
PSE-Quiz
PSE-Quiz
Preisrätsel
Preisrätsel
eCards
eCards
Die Instituts-CD
Instituts-CD
Die E-Mail-Datenbank für Fladianer
Fladianer
FAQ - Häufig gestellte Fragen und Antworten
FAQ
Eduthek
Periodensystem der Elemente
Chemie in der Mikrowelle
Herbarium
Arzneipflanzen im Botanischen Garten Hohenheim
Perlonfasern für die Schulchemie
Suppenchemie
Experimente mit Oxi-Reinigern
Chemie im alten Ägypten
Videos unter dem Mikroskop
Chemischer Index und Gewässergüte
Projektarbeiten
SuperLab - Das Labor in der Küche aktuelle Rubrik
Treibhauseffekt
Kupfer-Kreislauf
Chemie en miniature
Wettbewerb Umweltfreundlicher Chemieunterricht
Seminar zum Thema Chemiewaffen
Supraleiter
Das Osterei
Weihnachtsgewürze
Weihnachtsgalenik

SuperLab - Das Labor in der Küche  »  Experimente aus dem SuperLab

 

Experimente aus dem SuperLab Enthärter in Reinigungsmitteln

Hartes Leitungswasser verhindert, dass Seifen und Reinigungsmittel ihre volle Waschaktvität entfalten, erkennbar an nur geringer Schaumbildung. Vielen Reinigungsmitteln sind deshalb heute Wasserenthärter beigemischt, welche mit dem folgenden Versuch nachgewiesen werden können.

 

Was kann untersucht werden?

  • Waschmittel
  • Shampoo, Duschgel
  • Geschirrspülmaschinenreiniger
  • Bad/WC Reiniger

 

Experiment:

  • In ein Schnappdeckelglas weiches (deionisiertes) Wasser, in ein anderes hartes Wasser (Leitungswasser, "Stilles" Mineralwasser) ca. 1 cm hoch füllen
  • Zu beiden Gläsern einen halben Kaffeelöffel bzw. einige Tropfen des Reinigungsmittels geben und kräftig schütteln:

In Gegenwart von Wasserenthärtern bildet sich in beiden Gläsern gleich viel Schaum; Reinigungsmittel ohne Wasserenthärter hingegen zeigen bei hartem Wasser nur eine geringe Schaumbildung.

 

Hintergrund:

Verantwortlich für die Wasserhärte sind die im Wasser gelösten Calcium- und Magnesiumsalze. Diese Salze können mit Seifen und Reinigungsmitteln einen Feststoff bilden, der in Wasser schwer löslich ist und keine waschaktive Wirkung mehr hat. Deshalb stört hartes Wasser die Reinigungswirkung.

Wasserenthärter reagieren nun ihrerseits mit den Metallsalzen; sie bilden einen Komplex, wodurch das Metallion "maskiert" ist und in dieser Form nicht mehr mit den Seifenstoffen reagieren kann. In Gegenwart von Enthärtern kann also ein Reinigungsmittel unabhängig von der Wasserhärte seine volle Waschkraft entwickeln. Der häufigste Wasserenthärter war früher das Phosphat; da es die Umwelt sehr belastet, wird es heute meist durch andere Komplexbildner wie z.B. EDTA (Ethylendiamintetraacetat - di-Natriumsalz) ersetzt, welche aber auch nicht ganz unbedenklich sind.

Waschmittel ohne Komplexbildner müssen entsprechend der Wasserhärte höher oder geringer dosiert werden; entsprechende Dosierhinweise finden sich heute auf den meisten Verpackungen.

 

Stichworte zum Weiterforschen:

  • Komplex, Komplexbildner
  • Chelateffekt
  • Permanente und temporäre Härte
  • Grad Deutscher Härte
  • Wasserenthärtung

 

Printversion
Printversion "Enthärter in Reinigungsmitteln"

(PDF-Datei, 37 KB)

 

 

SuperLab - Das Labor in der Küche  »  Experimente aus dem SuperLab