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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie, Biotechnologie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.
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Lösungen der bisherigen Online-Preisfragen

Das Institut Dr. Flad bedankt sich bei allen, die mitgemacht haben und gratuliert den Gewinnerinnen und Gewinnern, die schriftlich benachrichtigt wurden.

Preisfrage vom 1. Juli 2019
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2019)
Die Frage lautete: Welches deutsche Bundesland hat die meisten Feiertage?
Lösung: 2019 gab es in Bayern, Baden-Württemberg sowie im Saarland jeweils zwölf Feiertage.
Quelle: de.statista.com
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2019
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2019)
Die Frage lautete: Welchen Geburtstag feiert das Periodensystem der Elemente in diesem Jahr?
Lösung: 150 Jahre.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2018
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2019)
Die Frage lautete: Welches Bundesland weist die niedrigste Stundenzahl in Chemie an Gymnasien auf?
Lösung: Laut Birger Pistohl (Vorsitzender des Verbands der Chemielehrer an Bayrischen Gymnasien) ist Bayern das Bundesland mit der niedrigsten Stundenzahl in Chemie an Gymnasien.
Preis: Erstmals erreichte uns keine richtige Einsendung.
 
Preisfrage vom 1. Juli 2018
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2018)
Die Frage lautete: Warum hängt der Acetonitril-Preis von der Konjunktur im Automobil-Sektor ab?
Lösung: Acetonitril wird nicht im industriellen Maßstab hergestellt, sondern fällt bei der Produktion von Acrylnitril sozusagen als Abfall an. Das Monomer Adrylnitril wird zu Polyacrylnitril weiterverarbeitet, welches u.a. in der Automobilindustrie als wichtiger Kunststoff eingesetzt wird.
Sinkende Nachfrage nach Fahrzeugen reduziert die Produktion von Polyacrylnitril und führt somit zur Verknappung von Acetornitril.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2018
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2018)
Die Frage lautete: Welcher Bundespräsident war oder ist mit Justus von Liebig verwandt?
Lösung: Theodor Heuss. Großonkel seiner Ehefrau Elly war der berühmte Chemiker Justus von Liebig.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2017
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2018)
Die Frage lautete: Wer ist der erste namentlich bekannte Chemiker bzw. die erste namentlich bekannte Chemikerin?
Lösung: Nach heutigem Wissensstand kommt diese Ehre der Palastaufseherin und Parfümherstellerin Tapputi zu, die auf einer babylonischen Tafel von ca. 1200 v. Chr. Erwähnung findet. Der Keilschrifttext beschreibt, wie sie aus verschiedenen duftenden Rohmaterialien wie Myrrhe und Balsam Unreinheiten herausfilterte, das Ergebnis in Wasser erhitzte und die Dämpfe auffing. Dies ist damit zugleich der älteste Hinweis auf Destillation und Filtration, jedem Chemiker bis heute vertraute Prozesse.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2017
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2017)
Die Frage lautete: Was lässt sich so abkürzen bzw. verschlüsseln?

Was lässt sich so abkürzen bzw. verschlüsseln?

Lösung: Lösung
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2017
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2017)
Die Frage lautete: Welche Straße in Stuttgart trägt den Namen eines Chemikers?
Lösung: Gleich mehrere Straßen in Stuttgart tragen den Namen eines Chemikers:
Bergiusweg, Kielmeyerstraße, Liebigstraße und Oswald-Hesse-Straße.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2016
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2017)
Die Frage lautete: Welches exotische Lösungsmittel benutzte Hittorf bei der Herstellung der nach ihm benannten Phosphormodifikation?
Lösung: Hittorf benutzte flüssiges Blei. Aus diesem Solvens gewann er die nach ihm benannte Phosphormodifikation durch Umkristallisieren.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2016
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2016)
Die Frage lautete: Wie viele nachgewiesene aktive Geschmacksstoffe enthält der Hartkäse Parmesan?
Lösung: Dieser Frage sind Chemiker der Technischen Universität München nachgegangen. Die Forscher fanden 31 aktive Geschmacksstoffe.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2016
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2016)
Die Frage lautete: Wie groß muss mindestens der Sauerstoffgehalt der Luft sein für menschliches Leben, und wie hoch darf er maximal sein?
Lösung: Um uneingeschränktes menschliches Leben zu ermöglichen, muss der Sauerstoffanteil zwischen 16 % und 50 % liegen.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2015
(Einsendeschluss war der 29. Februar 2016)
Die Frage lautete: Elementarer Kohlenstoff kann bei 4000 Grad Celsius dampfförmig vorliegen. Erhöht man den Druck fortgesetzt, kann man nacheinander drei Phasenübergänge beobachten. Welche Aggregatzustände nimmt der Kohlenstoff nacheinander ein?
Lösung: Dampfförmig - flüssig - fest - flüssig.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2015
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2015)
Die Frage lautete: Welches gasförmige Element wird in der Chirurgie eingesetzt?
Lösung: In der Chirurgie wird das Edelgas Xenon als Inhalationsanästhetikum eingesetzt.
Bei chirurgischen Eingriffen bleibt dadurch der Blutdruck des Patienten stabil und die Kontraktilität des Herzens wird nicht beeinträchtigt. Da der Patient durch dieses Narkosegas weniger belastet wird, erfolgt die Regeneration nach einer Operation leichter und schneller.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2015
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2015)
Die Frage lautete: Gesucht ist die stärkste Atombindung zwischen zwei Atomen. Um welche Verbindung handelt es sich?
Lösung: Bei der gesuchten Verbindung handelt es sich um CO (Kohlenstoffmonooxid).
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2014
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2015)
Die Frage lautete: Nach Luft und Wasser ist Sand das meistverbrauchte Wirtschaftsgut der Welt. Wie viel Kilogramm pro Kopf werden statistisch gesehen jährlich verbraucht?
Lösung: 20.000 kg (20 Tonnen)
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2014
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2014)
Die Frage lautete: Gesucht wird ein Luftfahrtpionier, der auch Chemie studiert hat.
Lösung:

Es gab drei richtige Lösungen:

  • Ferdinand Graf von Zeppelin
  • Paul von Gans
  • Bartolomeu Lourenço de Gusmão
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2014
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2014)
Die Frage lautete: Gesucht wird ein vor 125 Jahren verstorbener Apotheker, der aus seiner Apotheke eine Chemische Fabrik machte, die bis vor wenigen Jahren selbständig mit mehr als 25.000 Mitarbeitern weltweit tätig war und danach von einem Großkonzern übernommen wurde.
Lösung:

Ernst Christian Friedrich Schering

geb. 31. Mai 1824 in Prenzlau
gest. 27. Dezember 1889 in Berlin (125. Todestag)
Der deutsche Apotheker Schering funktionierte im Jahr 1871 seine 1851 gekaufte "Grüne Apotheke" in der Berliner Chausseestraße zur "Chemischen Fabrik auf Actien (vormals Schering)" um, und gründete damit ein bis 2006 bestehendes, weltweit agierendes Unternehmen. Zu diesem Zeitpunkt hatte es als Pharmaunternehmen mehr als 25000 Mitarbeiter in 160 Tochtergesellschaften weltweit. Nach der Verschmelzung mit Bayer trug das neue Pharmaunternehmen zunächst den Namen Bayer Schering Pharma. Seit 2010 tritt es unter dem Namen Bayer Health Care Pharmaceuticals auf.

Mit freundlicher Genehmigung zitiert aus: "Nachrichten aus der Chemie" der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh), Ausgabe 01/2014.

Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2013
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2014)
Die Frage lautete: Das Institut Dr. Flad liegt im Stadtbezirk Stuttgart-West. Zu welchem Stadtteil Stuttgarts gehört das Institut?
Lösung: Das Institut Dr. Flad liegt im Stadtteil Rosenberg, einem von neun Stadtteilen im Stadtbezirk Stuttgart-West. Im Stadtteil Rosenberg gibt es die Rosenbergstraße und den Rosenbergplatz. Der schon 1516 urkundlich erwähnte Flurname kommt wohl von der Blume (Rose) und der leicht ansteigenden Lage des Gebiets.
Evelina Volkmann verdanken wir den Hinweis auf den US-amerikanischen Chemiker Barnett Rosenberg (1926 - 2009), der 1960 zufällig Cisplatin als Zytostatikum entdeckte. Wenn das nicht passt! Und für den Hinweis eine Extra-Tasse.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2013
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2013)
Die Frage lautete: Welches Land wurde nach einem chemischen Element benannt?
Lösung: Das Land Argentinien wurde nach dem Element Silber (lat. argentum) benannt.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2013
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2013)
Die Frage lautete: Bei welchen heute noch teilweise eingesetzten großtechnischen Verfahren spielt eine Alkalimetalllegierung eine wichtige Rolle als Zwischenprodukt?
Lösung: Beim Amalgamverfahren zur Darstellung von Natronlauge bzw. Chlor, was aber in naher Zukunft nicht mehr erlaubt sein wird.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2012
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2013)
Die Frage lautete: Quasikristalle findet man bis heute nur bei Metallen. In welcher für Metalle typischen physikalischen Eigenschaft unterscheiden sich Quasikristalle von Kristallen ganz wesentlich?
Lösung: Die Temperaturgradienten der elektrischen Leitfähigkeit haben umgekehrtes Vorzeichen.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2012
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2012)
Die Frage lautete: Kennen Sie ein aprotisches brennbares Lösungsmittel, in dessen Flamme Sie aufgrund der sehr niedrigen Flammentemperatur einen Geldschein unbeschadet halten können?
Lösung: Das gesuchte aprotische brennbare Lösungsmittel ist Schwefelkohlenstoff.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2012
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2012)
Die Frage lautete: Albin Julius Weisbach (1833 - 1901) war ein deutscher Mineraloge, der als Erstbeschreiber von mehreren Mineralen bekannt ist. Eines dieser Mineralien führte zur Entdeckung eines Elementes. Um welches Element handelt es sich dabei?
Lösung: Germanium. Clemens Alexander Winkler (1938 - 1904) entdeckte das Element 1886 bei der Analyse des seltenen Minerals Argyrodit, das von Julius Weisbach erstmals beschrieben wurde. Dieses Mineral besteht zu 7 % aus dem neuen Element, das Winkler Germanium benannte. Dimitri Iwanowitsch Mendelejew hatte die Existenz des Elements (Eka-Silicium) und seine Eigenschaften schon vorausgesagt.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2011
(Einsendeschluss war der 29. Februar 2012)
Die Frage lautete: Durch Wasserstoffbrückenbindungen können mehrere Wassermoleküle miteinander verbunden sein. Größere derartige Verbände sind in der Lage, Elektronen aufzunehmen.
Wie viele Wassermoleküle werden benötigt, um 1 Elektron aufzunehmen?
Lösung: Ein Cluster von 6 Wassermolekülen kann ein Elektron binden (ein Cluster von 83 Wassermolekülen kann sogar 2 Elektronen aufnehmen).
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2011
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2011)
Die Frage lautete: Das (massenanteilig) häufigste Element des dichtesten Planeten unseres Sonnensystems hat eine Eigenschaft, die es vor allen anderen bis heute bekannten Elementen auszeichnet. Welches ist diese Eigenschaft?
Lösung: Der dichteste Planet unseres Sonnensystems ist die Erde. Ihr häufigstes Element ist das Eisen. Das Eisen besitzt von allen Elementen den stabilsten Kern.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2011
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2011)
Die Frage lautete: Welcher Chemiker gilt als einer der Pioniere der Fotografie? Das von ihm gemachte Foto seiner Schwester gilt als das älteste, das ein menschliches Gesicht zeigt.
Lösung: Bei dem gesuchten Chemiker handelt es sich um John William Draper.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2010
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2011)
Die Frage lautete: Gesucht wird ein Chemiker, der vor 100 Jahren starb. Ihm gelangen zahlreiche Synthesen in der organischen Chemie und außerdem entwickelte er eine noch heute bekannte maßanalytische Methode.
Lösung: Gesucht wurde Jacob Volhard (geboren 1834 in Darmstadt, gestorben 1910 in Halle an der Saale).
Ihm gelang die Synthese u.a. von Thioharnstoff, Aminoessigsäure und Cyanamid. Neben zahlreichen weiteren Synthesen entwickelte er die Titration von Silberionen mit Ammoniumrhodanidlösung. Erwähnenswert auch seine Biographie über Justus von Liebig.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2010
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2010)
Die Frage lautete: Gesucht wird ein Organiker, der vor 150 Jahren geboren wurde. Er entwickelte grundlegende Synthesen und schrieb vor über einhundert Jahren ein Praktikumsbuch, das Generationen von Chemiestudenten begleitete.
Lösung: Der gesuchte Chemiker ist Ludwig Gattermann. 1860 in Goslar geboren und 1920 in Freiburg verstorben. Er entwickelte nach ihm benannte Synthesen und begründete 1894 sein bekanntes Praktikumsbuch "Die Praxis des organischen Chemikers".
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2010
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2010)
Die Frage lautete: Gesucht wird eine musikalische Komposition, in deren Titel ein Farbstoff vorkommt.
Lösung: Die letzte Preisfrage wurde von sehr vielen beantwortet und recht unterschiedlich. Die Lösungsvorschläge reichten von der Operette "Indigo und die 40 Räuber" (Johann Strauß) über "Mood Indigo" (Duke Ellilngton) bis "Indigo Girl" (Watershed) und "Indigo" (Yiruma). Auch "Purpur" (Peter Szkatula) und die Kantate "Was hilft des Purpurs Majestät" (Johann Sebastian Bach) waren unter den Einsendungen vertreten. Erwähnt sei schließlich noch "Mandarin", ein Farbstoff und der Titel einer Ballettmusik von Béla Bartók. Alle diese Einsendungen haben an der Verlosung teilgenommen.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2009
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2010)
Die Frage lautete: Die Sieben Hügel Roms kennen viele. Wer aber kennt die sieben Hügel Stuttgarts und kann sie uns nennen? Stuttgart ist übrigens eine sehr schöne Stadt und ein idealer Ort zum Lernen!
Lösung:

Die "offiziellen" 7 Hügel Stuttgarts sind:
Birkenkopf, Bopser, Frauenkopf, Hasenberg, Killesberg, Kriegsberg und Uhlandshöhe.

Es gibt natürlich noch andere Erhebungen. Deshalb haben wir unter allen Einsendern, die 7 Hügel Stuttgarts aufgelistet haben, ausgelost.

Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2009
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2009)
Die Frage lautete: Überwiegen in der Organischen Chemie die Verbindungen mit gerader oder die mit ungerader Kohlenstoffzahl?
Lösung: In der Datenbank des Beilstein Informationssystems, in der ungefähr 50 Millionen Verbindungen erfasst sind, kommen deutlich mehr Verbindungen mit einer geraden Zahl von Kohlenstoffatomen vor als solche mit einer ungeraden Zahl.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2009
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2009)
Die Frage lautete: Gesucht wird ein Apotheker und Chemiker, nach dem sowohl eine Regel als auch ein Laborgerät benannt wurde. Er war Liebig-Schüler und schrieb Lehrbücher.
Lösung: Der gesuchte ist Emil Erlenmeyer (1825 - 1909).
1880 formulierte er die Erlenmeyersche Regel, nach der zwei oder drei Hydroxylgruppen an einem C-Atom im Allgemeinen instabil sind. Der nach ihm benannte Erlenmeyerkolben hat einen nach oben hin enger werdenden Hals.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2008
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2009)
Die Frage lautete: Seit der Antike gilt Asbest als feuerbeständig. Sein Name kommt auch aus dem Griechischen und bedeutet: ewig, unauslöschlich. 1687 gelang es einem Bekannten von Spinoza und Isaac Newton Asbest zu verflüssigen. Er benutzte dazu ein Gerät, das er selbst hergestellt hat und sich noch heute im Mathematisch-Physikalischen Salon in Dresden befindet.
Was war das für ein Gerät und wie lautet der Name des Gesuchten, der vor genau 300 Jahren gestorben ist?
Lösung: Ehrenfried Walther von Tschirnhaus (1651 - 1708) hat als Erster Asbest verflüssigt und benutzte dazu einen Brennspiegel.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2008
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2008)
Die Frage lautete: Welcher Apotheker begann im Alter eine literarische Karriere und ist uns bis heute als Schriftsteller von Rang im Gedächtnis?
Lösung: Der gesuchte Apotheker und Schriftsteller war Theodor Fontane. Nach Jahrzehnten in der Pharmazie begann der Wanderer durch die Mark Brandenburg seine literarische Karriere in seinen Siebzigern. Nicht als Apotheker, sondern als Schriftsteller von Rang bleibt uns Fontane im Gedächtnis.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2008
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2008)
Die Frage lautete: Welcher Apotheker und leidenschaftliche Raucher entschied sich später für den Beruf eines Malers?
Lösung: Der Gesuchte ist Carl Spitzweg. Als Grundflächen seiner Bilder dienten oft die Bretter seiner Zigarrenkisten. Das Zedernholz war ein idealer Träger.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2007
(Einsendeschluss war der 29. Februar 2008)
Die Frage lautete: An welchem Tag hatten zwei Chemie-Nobelpreisträger Geburtstag und wer waren die beiden?
Lösung: 23 mal kommt es vor, dass am gleichen Tag zwei Chemie-Nobelpreisträger Geburtstag haben, an drei Tagen im Jahr haben sogar gleich drei Chemie-Nobelpreisträger Geburtstag; am 19. März Sir Walter Norman Haworth, Frédéric Joliot und Mario Molina, am 24. März John Cowdery Kendrew, Adolf F.J. Butenandt und Peter J.W. Debye und am 30. August Jacobus Henricus van 't Hoff, Sir Ernest Rutherford und Theodor Svedberg.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2007
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2007)
Die Frage lautete: Im "Grundriss der Chemie" aus dem Jahr 1838 stellt Dr. F. Wöhler die damals bekannten Metalle und Nichtmetalle vor. Wie viele waren es?
Lösung: Es waren 54 Elemente - 42 Metalle und 12 Nichtmetalle (so genannte Metalloide).
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2007
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2007)
Die Frage lautete:

Im "Grundriss der Chemie" von Dr. F. Wöhler aus dem Jahr 1838 werden noch andere Formeln als heute benutzt.

Was ist mit und was mit gemeint?

Lassen Sie uns die heutige Schreibweise der beiden Substanzen wissen!

Lösung:
= ZnO • SO3 = ZnSO4
= N2O

Statt Sauerstoff wurde ein Punkt über das Elementsymbol gesetzt und ein mittiger Querstrich bedeutete die Verdopplung des Elementsymbols.

Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2006
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2007)
Die Frage lautete: Wozu setzt die Medizin untenstehenden Wirkstoff ein?
Wozu setzt die Medizin diesen Wirkstoff ein?
Lösung:

Gesucht war Cisplatin, ein sehr verbreitetes Zytostatikum (Mittel zur Bekämpfung von Krebserkrankungen).

Folgende ausführliche Erläuterung schickte uns eine Gewinnerin:

Bei dem abgebildeten Molekül handelt es sich um "CIS-Platin". Es wird in der Onkologie eingesetzt; dabei bindet es an die DNS und führt zur Vernetzung innerhalb eines Stranges. Dies führt dazu, dass der DNS Strang nicht mehr abgelesen und reproduziert werden kann.
Zu beachten ist die kovalente Fixierung im Gewebe, d.h. von dem Stoff geht ein erhebliches Nebenwirkungspotential aus (u.a. die Hepatotoxizität), da dieser Stoff nicht zwischen gesundem und kranken Gewebe unterscheiden kann.

Interessant ist folgende Entdeckung (1965): Das Anlegen eines elektrischen Feldes verhinderte ein Wachstum bei E.coli Bakterien, dieses stellte sich auch nach Abschalten des Feldes nicht wieder ein. Verantwortlich dafür waren die Platin-Elektroden.

Wofür ein Pharmazie Studium doch gut sein kann!
Mit besten Wünschen und schönen Grüßen!
Bettina G. (PTA Lehrgang 1 im Institut Dr. Flad)

Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurden drei exklusive "Koffein"-Kaffeebecher ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2006
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2006)
Die Frage lautete: Welches ist das stärkste chemische Oxidationsmittel?
Lösung: Kryptondifluorid (KrF2) ist das stärkste bekannte Oxidationsmittel, stärker noch als Sauerstoffdifluorid und elementares Fluor. Es vermag als einzig bekannte Substanz Gold in die Oxidationsstufe +5 zu bringen.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Alles Repetitio - oder was???" von Maren Bulmahn und Rolf Kickuth ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2006
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2006)
Die Frage lautete: Ein chemisches Element erhielt nach dem süßen Geschmack seiner (giftigen!) Salze einen seiner Namen, der in Frankreich bis 1957 offiziell verwendet wurde. Um welches Element handelt es sich hier?
Lösung: Beryllium wurde 1798 durch Louis-Nicolas Vauquelin in Form seines Oxides aus den Edelsteinen Beryll und Smaragd dargestellt. 1828 gelang Friedrich Wöhler und Antoine Bussy die Reduktion des Berylliumchlorids mit Kalium zum metallischen Beryllium. Wegen des süßen Geschmackes der Berylliumsalze und Berylliumoxid wurde in Frankreich bis 1957 für das vierte Element die Bezeichnung Glucinium verwendet.
Im Altertum und Mittelalter dienten durchsichtige Beryllstücke vielfach als Zauberglas. Vom Wort Beryll leitet sich auch der Ausdruck Brille (Augenglas aus Beryll) ab.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Alles Repetitio - oder was???" von Maren Bulmahn und Rolf Kickuth ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2005
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2006)
Die Frage lautete: In welcher Form ist der "aktive" Sauerstoff in Oxi-Reinigern hauptsächlich gebunden?
Lösung:

Der Sauerstoff liegt in gebundener Form als Natriumcarbonat-Peroxohydrat (2 Na2CO3 · 3 H2O2) vor.

Experimente mit Oxi-Reinigern, die von Prof. Flint bei den 12. Stuttgarter Chemietagen vorgestellt wurden, finden Sie hier in unserer Eduthek.

Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2005
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2005)
Die Frage lautete: Die chemischen Elemente lassen sich in unterschiedlicher Reinheit herstellen. Welches Element kann derzeit mit höchster Reinheit hergestellt werden?
Lösung: Den Rekord an Reinheit hält Silicium mit 99,9999999999 % (d.h. jedes billiardste Atom ist ein Fremdatom).
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2005
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2005)
Die Frage lautete:
Woher stammt dieser Gesteinsbrocken? Woher stammt dieser Gesteinsbrocken?
(Foto: Mikroskopie AG)
Lösung: Bei dem gesuchten Gesteinsbrocken handelt es sich um Mondgestein von Apollo 12. Die Aufnahme stammt vom Deckblatt des Institutskalenders 2005.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2004
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2005)
Die Frage lautete: Welches ist das stärkste chemische Reduktionsmittel?
Lösung: Das stärkste chemische Reduktionsmittel ist das Azid-Ion N3.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2004
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2004)
Die Frage lautete: "Die Chemie muss stimmen" - woher stammt dieses bekannte Zitat?
Gefragt wird nach dem Werk und seinem Autor.
Lösung: Dieses bekannte Zitat stammt aus den "Wahlverwandtschaften" von Johann Wolfgang von Goethe; erschienen 1809.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2004
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2004)
Die Frage lautete: Was ist beim Erhitzen von Kaliumrhodanid auf ca. 400 Grad Celsius zu beobachten und wie lässt sich diese Beobachtung erklären?
Lösung: Die bei stärkerem Erhitzen von KSCN auftretende Blaufärbung beruht nach H. Lux auf einer unter Abspaltung von Schwefel erfolgenden reversiblen thermischen Dissoziation dieser Verbindung. Der Schwefel tritt dabei in einer ihrer Natur nach noch nicht bekannten intensiv blauen Form auf, die durch ein steiles Lichtabsorptionsmaximum bei 606 nm gekennzeichnet ist.
Das gleiche Absorptionsmaximum ließ sich auch in anderen schwefelhaltigen blauen Schmelzen oder Lösungen beobachten. Auf ihm beruht auch die intensiv blaue Farbe schwefelhaltiger Boratgläser und ebenso die des Ultramarins.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2003
(Einsendeschluss war der 29. Februar 2004)
Die Frage lautete: Zum Jahr der Chemie berichtete die Flad-Preisträgerin Frau Dr. Angela Köhler-Krützfeldt über Moderne Polymere mit faszinierenden Eigenschaften. Faszinierend ist das Absorptionsvermögen von Natriumpolyacrylat. Wie viel Wasser können 100 Gramm dieses Polymers binden?
Lösung: 100 Gramm Natriumpolyacrylat können rund 100 Liter Wasser binden.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2003
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2003)
Die Frage lautete: Welches Element kann als Narkosemittel eingesetzt werden?
Lösung: Xenon.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2003
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2003)
Die Frage lautete: Wie kann man Trockeneis zum Schmelzen bringen?
Lösung: Der Tripelpunkt liegt bei einem Druck von 5,2 bar und einer Temperatur von -56,6 Grad Celsius, d.h. oberhalb dieses Drucks und dieser Temperatur beginnt das Trockeneis zu schmelzen. Bei Normaldruck sublimiert es.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Im Reich der Elemente" von Prof. Dr. P.W. Atkins ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2002
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2003)
Die Frage lautete: Welches Element hat einen besonders hohen Schmelzpunkt und bildet ein unter Normalbedingungen gasförmiges Oxid?
Lösung: Kohlenstoff.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Taschenatlas der Analytik" von Georg Schwedt ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2002
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2002)
Die Frage lautete: Wie viel Gene enthält nach Schätzungen das menschliche Genom?

  1. 100 - 1.000
  2. 1.000 - 10.000
  3. 50.000 - 100.000
  4. 200.000 - 500.000
Lösung: Nach derzeitigen Schätzungen enthält das menschliche Genom 50.000 - 100.000 Gene.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Taschenatlas Biotechnologie und Gentechnik" von Rolf D. Schmid ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2002
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2002)
Die Frage lautete: Wie viele isomere Alkane mit der Summenformel C10H22 gibt es?
Lösung: Es gibt 75 Isomere.

Literatur: Klemens Adam, "Die Anzahlbestimmung der isomeren Alkane", MNU Heft 1 1983, 36. Jahrgang

Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Chemie en miniature" von Prof. Dr. Herbert Roesky ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2001
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2002)
Die Frage lautete: In welcher nichtmetallischen Flüssigkeit lässt sich Natrium ohne Wasserstoffentwicklung lösen?
Lösung: In flüssigem Ammoniak (Kp: -33,43 °C) lösen sich Alkalimetalle ohne Wasserstoffentwicklung. In 100 g NH3 lösen sich bei -50 °C 25,7 g Natrium.

Die Lösungen sind in verdünntem Zustand blau und im konzentrierten metallisch-bronzefarben. Sie leiten den elektrischen Strom und sind paramagnetisch. Das Natrium gibt sein Valenzelektron ab, das mit Ammoniak anionische Cluster der Form [(NH3)n]- bildet, die auch als "solvatisierte Elektronen" bezeichnet werden. Diese Lösungen sind starke Reduktionsmittel.

(Lit.: Hollemann, Wiberg, "Lehrbuch der Anorganischen Chemie", 101. Aufl., deGruyter)

Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "7000 Jahre Chemie" von Prof. Dr. Otto Krätz ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2001
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 2001)
Die Frage lautete: Welches ist das härteste und welches das weichste feste Element?
Lösung: Der Kohlenstoff ist zugleich das weichste und das härteste feste Element, und zwar in Form von Graphit bzw. Diamant. Auf der Härteskala nach Mohs wurde dem Diamant die Härte 10 gegeben, auf der Skala nach Knoop der absolute Höchstwert von 90 GPa. Das Kohlenstoffallotrop Graphit ist eine äußerst weiche Substanz mit einer Mohs-Härte von 0,5 bzw. einer Knoop-Härte von 0,12 GPa.
(Lit.: H.-J. Quadbeck-Seeger, Chemie-Rekorde, WILEY-VCH, 1997)
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "7000 Jahre Chemie" von Prof. Dr. Otto Krätz ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2001
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2001)
Die Frage lautete: Man unterscheidet s-, p- und d-Orbitale. Wie kam es zu den Buchstaben s, p und d, wofür sind sie Abkürzungen?
Lösung: Die Nebenquantenzahl wird häufig durch kleine Buchstaben symbolisiert: s, p, d, f usw. Die Buchstaben s, p, d und f sind aus der Spektroskopie übernommen und entsprechen den Anfangsbuchstaben der englischen Ausdrücke sharp (scharf), principal (hauptsächlich), diffuse (zerstreut) und fundamental (grundlegend).
Lit.: Römpp Lexikon Chemie, 10. Aufl., S. 293, Georg Thieme Verlag (1996)
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "7000 Jahre Chemie" von Prof. Dr. Otto Krätz ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 2000
(Einsendeschluss war der 28. Februar 2001)
Die Frage lautete: Freiburger Chemikern gelang es, das theoretisch vorhergesagte kleinste Fulleren darzustellen, allerdings hat es nur eine Lebensdauer von 0,4 Millisekunden.
Wie viele C-Atome bilden hier ein Molekül?
Lösung: Das Kohlenstoffgerüst von Fullerenen enthält zwölf Fünfringe, die die zweidimensionale Graphitstruktur in Kugelgestalt zwingen.
Das kleinstmögliche Fulleren ist demnach ein Pentagondodekaeder, zwölf Fünfecke, die direkt miteinander verbunden sind.

Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "7000 Jahre Chemie" von Prof. Dr. Otto Krätz ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 2000
(Einsendeschluss war der 30. Oktober 2000)
Die Frage lautete: Ist es richtig, dass heißes Wasser schneller gefriert als kaltes Wasser?
Lösung: Ja, das ist richtig. Schon Aristoteles erwähnt dieses paradoxe Phänomen und es gibt unterschiedliche Erklärungsversuche. Zwei Effekte seien hier genannt. Zum einen verdunstet das heiße Wasser teilweise, so dass weniger Wasser gefriert, d.h. weniger Erstarrungswärme übertragen werden muss. Zum anderen setzt die Eisbildung bei schnellem Abkühlen (Umgebungstemperatur unter 0 Grad Celsius) verzögert ein, man spricht von einer unterkühlten Schmelze. Das ursprünglich kalte Wasser lässt sich ein paar Grad tiefer unterkühlen und gefriert deswegen etwas später. Die Forschung ist noch auf der Suche nach einer eindeutigen Erklärung für diesen Effekt.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "7000 Jahre Chemie" von Prof. Dr. Otto Krätz ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 2000
(Einsendeschluss war der 30. Juni 2000)
Die Frage lautete: Pb2+-Ionen werden in
  1. salzsaurer
  2. salpetersaurer
  3. schwefelsaurer
Lösung elektrolysiert.

Welches sind die Elektrodenvorgänge?

Lösung:
  1. Elektrolyse von Pb2+-Ionen in salzsaurer Lösung:
    An der Kathode scheidet sich Blei ab und an der Anode Chlor (Sauerstoff zeigt eine Überspannung).
  2. Elektrolyse von Pb2+-Ionen in salpetersaurer Lösung:
    An der Kathode scheiden sich Stickoxide ab und an der Anode PbO2.
  3. Elektrolyse von Pb2+-Ionen in schwefelsaurer Lösung:
    An der Kathode scheidet sich Blei ab und an der Anode PbO2 (Bleiakku).
Preis: Leider gingen keine richtigen Lösungen ein, deswegen wurde der Buchpreis "7000 Jahre Chemie" von Prof. Dr. Otto Krätz ausgesetzt.
 
Preisfrage vom 1. November 1999
(Einsendeschluss war der 29. Februar 2000)
Die Frage lautete: Was sind Nanotubes? Welche Hoffnung wecken jüngste Forschungsergebnisse bezüglich einer zukünftigen Energietechnik?
Lösung: Als Nanotubes bezeichnet man eine röhrenförmige Modifikation des Kohlenstoffs. Der Durchmesser der Röhrchen liegt im nm-Bereich, ihre Struktur ist graphitähnlich (wabenförmige C6-Ringe).

Große Hoffnungen setzt man auf die Nanotubes nicht nur in der Elektronik, sondern auch in der Energietechnik und zwar als potentiellen Wasserstoffspeicher.
Versuche ergaben bei mit Lithium dotierten Nanotubes ein Speichervermögen von 0,16 g pro cm3, das entspricht einer höheren Dichte als der von flüssigem Wasserstoff.

Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "7000 Jahre Chemie" von Prof. Dr. Otto Krätz ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 1999
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 1999)
Die Frage lautete: Welche Verwendung findet Natriumazid im Modernen Automobilbau?
Lösung: Natriumazid (NaN3) wird zum schlagartigen Aufblasen von Airbags mit Stickstoff eingesetzt. Man verwendet dabei z.B. eine Mischung aus Natriumazid und Kaliumnitrat. Das frei werdende Natriumoxid wird mit Siliciumdioxid gebunden.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Rätsel der Kochkunst Naturwissenschaftlich erklärt" von Herve This-Benckhard ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. März 1999
(Einsendeschluss war der 30. Juni 1999)
Die Frage lautete: Gesucht wird eine Bromverbindung, die schon in der Bibel (Hesekiel) erwähnt wird.
Lösung: Die gesuchte Bromverbindung ist Purpur (6,6'-Dibromindigo).
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Goethe und die Naturwissenschaften" von Prof. Dr. Otto Krätz ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Dezember 1998
(Einsendeschluss war der 28. Februar 1999)
Die Frage lautete: Gesucht wird ein chemisches Element, das von einem Alchemisten im 17. Jahrhundert erstmals isoliert wurde. Wahrscheinlich einzigartig ist dabei, dass hier von humanem Material ausgegangen wurde.
Lösung: Das gesuchte Element ist der Phosphor.
1669 isolierte der Alchemist H. Brandt das Element aus Urin.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Rätsel der Kochkunst Naturwissenschaftlich erklärt" von Herve This-Benckhard ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. September 1998
(Einsendeschluss war der 30. November 1998)
Die Frage lautete: Kennen Sie eine kristalline Verbindung, die bronzefarben ist, metallisch glänzt, metallische Leitfähigkeit besitzt, aber kein Metall, Halbmetall oder Kohlenstoff enthält?
Nennen Sie uns Name und Formel der Verbindung.
Lösung: Polythiazyl, (SN)x
Polymeres Schwefelnitrid wurde erstmals 1910 von F.B. Burt dargestellt, der sich im wesentlichen der gleichen Methode bediente, die auch heute noch angewandt wird, nämlich der Festkörperpolymerisation von kristallinem S2N2 bei Raumtemperatur (oder besser bei 0 Grad Celsius, Reaktionszeit mehrere Tage). Obwohl das Polymer bronzefarben ist und metallischen Glanz aufweist, mussten erst 50 Jahre vergehen, ehe man die metallische elektrische Leitfähigkeit, das thermische Leitvermögen sowie den thermoelektrischen Effekt untersuchte. 1973 stand schließlich fest, dass (SN)x in der Tat bis hinab zu Temperaturen des flüssigen Heliums als Metall anzusprechen ist, und im Jahr 1975 konnte gezeigt werden, dass das Polymer unterhalb 0,26 K zum Supraleiter wird. (Hochwertige Kristalle zeigen eine Übergangstemperatur von 0,33 K.) Der Betrag der spezifischen Leitfähigkeit hängt ab von der Reinheit und dem Kristallzustand des Polymers sowie von der Messrichtung, wobei man in Richtung der Fasern (b-Achse) wesentlich höhere Werte findet als senkrecht dazu.

(SN)x ist wesentlich stabiler als S2N2, aus dem es gewonnen wird. Beim Erhitzen an Luft zerfällt es bei 240 Grad Celsius explosionsartig, lässt sich hingegen ohne Schwierigkeiten im Vakuum bei 135 Grad Celsius sublimieren. Die Kristallstruktur zeigt, dass es sich um ein nahezu planares Kettenpolymer handelt. Die S- und N-Atome liegen etwa 17 pm weit von der gemittelten Ebene entfernt. Aufschlussreich ist ein Vergleich mit der helikalen Struktur von Schwefel: durch die (rein formale) Ersetzung von alternierenden S-Atomen durch N resultiert sowohl eine konformative Änderung bezüglich der Position der Atome als auch eine Änderung des elektronischen Zustandes, wobei für jede SN-Einheit in der Kette ein Valenzelektron entfernt wird. Man nimmt an, dass die Polymerisation durch eine Ringöffnung an einer Stelle des S2N2-Moleküls eingeleitet wird, wonach das Wachstum des cis-trans-Polymeren längs der a-Achse des S2N2-Kristalls erfolgt, die dadurch zur b-Achse des (SN)x-Polymers wird.

Aus "Chemie der Elemente" von N.N. Greenwood und A. Earnshaw, VCH, Weinheim, 1988.

Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Rätsel der Kochkunst Naturwissenschaftlich erklärt" von Herve This-Benckhard ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Mai 1998
(Einsendeschluss war der 30. August 1998)
Die Frage lautete: Welcher aller bekannten Stoffe besitzt die größte Wärmeleitfähigkeit? Sie ist fünfmal größer als die von Kupfer.
Lösung: Der gesuchte Stoff mit der größten Wärmeleitfähigkeit ist der Diamant.
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Chemierekorde" von Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Februar 1998
(Einsendeschluss war der 30. April 1998)
Die Frage lautete: Wir sind auch historisch interessiert; deshalb fragten wir: Wer ist der Herr auf dem nachstehenden Portrait?

Wer ist der Herr auf diesem Portrait?

Lösung: Abgebildet ist Jöns Jacob Berzelius
Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Rätsel der Kochkunst Naturwissenschaftlich erklärt" von Herve This-Benckhard ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. November 1997
(Einsendeschluss war der 31. Januar 1998)
Die Frage lautete: Als "Supersäuren" bezeichnet man Systeme, die saurer sind als 100%ige Schwefelsäure. Reine Fluorschwefelsäure (HSO3F) ist eine solche Supersäure. Die Acidität der Fluorschwefelsäure lässt sich aber noch drastisch steigern durch Zugabe einer flüssigen Verbindung. Die erhaltene Mischung bezeichnet man auch als "magische Säure". Im geeigneten Verhältnis gemischt, kann sie circa 10 Milliarden Mal saurer sein als reine Schwefelsäure.

Welche Flüssigkeit wird der Fluorschwefelsäure hier beigemischt? Und wie ist die Steigerung zu erklären?

Lösung: Die Acidität der Fluorschwefelsäure (HSO3F) lässt sich durch Zugabe von flüssigem Antimonpentafluorid drastisch erhöhen. Diese Mischung wird auch als "magische Säure" bezeichnet

Antimonpentafluorid ist eine sehr starke Lewis-Säure, die mit dem SO3F--Ion ein Addukt bildet und somit das Autoprotolysegleichgewicht der Fluorschwefelsäure nach rechts verschiebt und die H2SO3F+-Ionenkonzentration erhöht.

Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Chemische Kabinettstücke" von H.W. Roesky und K. Möckel ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. Juli 1997
(Einsendeschluss war der 31. Oktober 1997)
Die Frage lautete: Was war die erste metallorganische Verbindung mit Benzol und wie erfolgte die Synthese?
Lösung: Die erste metallorganische Verbindung mit Benzol (C6H6, es war keine Phenylverbindung (C6H5-) gemeint) war Dibenzolchrom ( (C6H6)2Cr).

Ernst Otto Fischer (Nobelpreis 1973) und sein Mitarbeiter Walter Hafner haben 1954/55 folgende Synthese durchgeführt.

Durch Aluminium wird Cr(III) reduziert:

CrCl3 + 2/3 Al + 1/3 AlCl3 + 2 C6H6 --- Cr(C6H6)2+ AlCl4-

Dieser gelbe Kationenkomplex wird mit Dithionit weiter reduziert:

2 Cr(C6H6)2+ + S2O42- + 4 OH- --- 2 C6H6)2Cr + 2 SO32- + 2 H2O

Die Synthese findet bei 140 Grad Celsius unter Druck statt. Das Dibenzolchrom bildet braunschwarze Kristalle (Fp: 285 Grad Celsius).

Literatur: G. Schwedt, Dibenzol, die erste metallorganische Verbindung mit Benzol, CLB 48, 211 (1997)

Preis: Unter den richtigen Einsendungen wurde der Buchpreis "Chemische Kabinettstücke" von H.W. Roesky und K. Möckel ausgelost. Herzlichen Glückwunsch!
 
Preisfrage vom 1. April 1997
(Einsendeschluss war der 30. Juni 1997)
Die Frage lautete: Trägt die kurzwellige UV-Strahlung (mit einer Wellenlänge kleiner als 242 nm) in der oberen Atmosphäre eher zur Bildung oder zum Abbau von Ozon bei?
Lösung: Die kurzwellige UV-Strahlung trägt eher zur Bildung als zum Zerfall von Ozon bei.
 
Preisfrage vom 1. Januar 1997
(Einsendeschluss war der 31. März 1997)
Die Frage lautete: Welches Halogen hat die größte Elektronenaffinität?
Lösung: Chlor hat von allen Halogenen die stärkste Elektronenaffinität.
Vielfach wird vermutet, dass Fluor als elektronegativstes Element auch das elektronenaffinste Element sei.
Fluor hat aber wegen seines sehr kleinen Radius für ein zusätzliches Elektron wenig Raum, d.h. die gegenseitige Abstoßung der Elektronen ist hier wesentlich größer als bei Chlor. Brom ist aufgrund seines größeren Radius weniger elektronenaffin als Chlor.

EA: F: 3.399 eV, Cl: 3.617 eV, Br: 3.365 eV, nach Holleman-Wiberg

 
Preisfrage vom 1. April 1996
(Einsendeschluss war der 30. Juni 1996)
Die Frage lautete: Gibt es Dihydrogentrioxid? Und wenn ja, was ist das?
Lösung: "Ja" war die richtige Antwort auf den ersten Teil der Frage, und die weitere Auflösung hieß:
Es gibt Dihydrogentrioxid. Diese chemische Verbindung ist bis -40 Grad Celsius stabil, bei höheren Temperaturen zerfällt sie bereits.

 

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