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Melanie Berger
26. Mai 1980


 
Melanie kommt aus Sontbergen, das liegt auf der Ostalb und ist allertiefste Provinz. Sie selbst ist jedoch überhaupt nicht provinziell, sondern sehr aufgeschlossen und offenherzig. Trotzdem zog es sie jedes Wochenende nach Hause, weil die Großstadt Stuttgart ihr nicht das bieten kann, was sie in ihrer idyllischen "Heimat" wohl findet.
Früher liebte sie Pferde und jetzt liebt sie die Simpsons. Sehr gerne lag sie auf ihrem Sofa in ihrem gemütlichen Dachzimmer in der Rotebühlstraße und rauchte genüßlich eine Zigarette und träumte von kleinen Hefezellen, die sie in einem kleinen biochemischen Labor bearbeitete.
Meli ist eine sehr angenehme Zeitgenossin. Für die Zukunft alles Gute.
Gruß von

Boris Baric


 
Die kleine Ostalb-Schwäbin war, neben Boris Baric, als zweiter Kaffeegast in meiner Wohnlichkeit zur Mittagspause zu verzeichnen. Sie war immer bereit Zigarettenpause zu machen oder ´ne Lucky Strike abzudrücken.
Doch Frau Berger machte auch Ärger: Schon seit dem Schullandheim war mir klar, dass ein Besuch oftmals zu hohem Promilleanteil führte, da wirklich jede noch so irrationale Idee akzeptiert wurde, letztlich doch reel erschien, und vernünftige Gegenargumente lächerlich wirkten. Diese Systematik wurde allerdings auch bald erkannt und zu verhindern gewusst. Als engagiertes Umwelt AG- und SU-Mitglied, hat sie dennoch allerhand
geleistet (würde ich mal behaupten). Gelegentliche Eskalationen Ihrerseits sind zwar nicht auszuschließen, von mir jedoch nicht registriert worden (was wieder nicht viel heißen muß). Anständig fuhr Melli jedes Wochenende zurück auf die Alb, kam dann auch (mehr oder weniger) erholt zurück. Einmal erzählte Sie mir von Ihrem Wunschtraum mit Ihrer älteren Schwester "Häsin" eine Discothek in ihrem Heimatdorf zu eröffnen. Was das mit Chemie zu tun hat bleibt wohl offen, trotzdem wünsche ich Ihr alles Gute dabei.

Michael Wagner
 

 Boris Baric'

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