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Irene Halblaub
25. August 1978

So ihr wollt also was über unsere allseits beliebte Irene wissen !!? Na gut mal schau`n, was ich euch so erzählen kann ( Aber nix weiter sagen !!! ).

Also es war einmal ein nettes Madel aus dem schönen Heidenheim. Sie hörte dann und wann auf den Namen Irene ( andere Bezeichnungen möchte ich hier unerwähnt lassen). Es zog sie aus dem elterlichen Haus in die Ferne und sie fand ihr "Glück" so wie es scheint in Stuttgart. Kaum war sie hier wollte sie auch gar nicht mehr heim und so kam es, dass ihre Eltern schon fast vergaßen, dass so etwas wie ein Tochter überhaupt existiert und sie sich eine neuen Nachwuchs zulegten.
Und, man glaubt es kaum plötzlich war da doch tatsächlich wieder eine Tochter (oder jemand der behauptet das zu sein) und Irenchen  fand nun wieder öfters den Weg in die Heimat. Schließlich muss man ja aufpassen, dass einem der kleine Bruder nicht das so hart erkämpfte Revier streitig macht.

Aber man kann sich ja nicht nur um die vergangenen Errungenschaften sorgen, sondern muss sich auch einen Platz in der Zukunft sichern. Auch unsere Irene erkannte dies und lies sich von der einen oder anderen
Lernwelle erfassen. Auf diesen Wellen ritt sie meistens bis spät in die Nacht hinein und fing dabei oft einen Stern des Wissens auf. Zum Glück kann man ja die Strapazen eines solchen Rittes mit dem Schlaf im
Unterricht ausgleichen, was natürlich für unser Irenchen sehr wichtig ist, denn was gibt es schlimmeres für ein Mädchen in der Blüte seiner Jugend als riesige Augenringe und Falten. Etwas was mich in diesem Zusammenhang bis heute fasziniert ist, dass  Sie  trotzdem immer ALLE Aufschriebe vollständig hat !

An dieser Stelle möchten wir auch einem ihrer tatkräftigsten Mitarbeitern unseren aufrichtigen Dank aussprechen: Gesegnet sei der Kopierer !!

Dann und wann erlaubt sie sich auch einen kleinen Ausgleich. Gut bewährt hat sich da ein kleiner, gemütlicher Spaziergang, zum Beispiel von Stuttgart nach Ludwigsburg (ca. 15 km), bei dem sie die meiste Zeit vor sich hin
träumt, was dann oft in einer hoffnungslosen Orientierungslosigkeit endet. Aber zum Glück gibt es ja die S-Bahn, die sich nie verfährt und Irenchen wieder sicher nach Hause bringt.

Unvergesslich wird sie natürlich auch als unsere gute Fee in unserem Alltag bleiben . Dank ihrer Großzügigkeit waren ihre Leidensgenossen im Labor stets mit Handtüchern versorgt. Tja, und wenn der Anblick meines nicht ganz sauberen Labormantels für Sie zu einem unerträglichen Graus wurde, so sorgte sie stets dafür, daß am nächsten Morgen wieder ein frisch gewaschener Labormantel (inklusive Bügelfalten !) in meinem Schrank hing.

Ach ja, auf den ersten Blick ist unsere Irene ein liebes, nettes und ruhiges Mädchen. Aber!!! Wie heißt es so schön: Wehe wenn sie losgelassen!!!! Kaum ist sie auf dem Canstatter Wasen, schon tanzt und singt Sie auf den Bierbänken und leert ein Maß nach dem anderen.

Ja, ja  das ist Irene life !!

Wer`s nicht glaubt, dem kann ich auch nicht helfen! Da hilft nur eins : Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie die Packungsbeilage und fragen Sie Freunde und Bekannte!!!

Irina Brinster und Natalija Step
 

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