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Christiane Heß
17. November 1979


 
Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Verständigung, hat sich Christiane Heß, die aus einem fernen Ort Zella-Mehlis (wo liegt denn das???) stammt, ganz gut im schwäbischen Stuttgart eingelebt. Wörter wie "plättelt" oder "Glotzbebbel"  riefen zu Beginn eine unverständige Miene auf Christianes Gesicht hervor, doch wenn wir sie über die Bedeutung der Wörter aufgeklärten und es sie nachsagen ließen , gab es immer viel zu lachen.

Sicherlich nimmt sie jetzt nach den zwei Jahren Ausbildung nicht nur chemische sondern auch schwäbische Kenntnisse  mit.

"Hüte sie wie Deine Glotzbebbel, sie könnten einmal lebensnotwendig werden ?!!!"

Manchmal hegt Christiane deswegen auch Rachepläne und will uns unbedingt zu sich einladen, um uns dort einem Ureinwohner, mit dem wir uns unterhalten sollen, zwei Stunden alleine ausliefern. Nein, bitte, tu‘ uns dies nicht an!!! (Der Frevel an der Spagettinudel genügt vollkommen!!!).

Christiane war immer die Person, die an unserem Labortisch, die absolute Ruhe bewahrte. Egal, ob es um sie herum brodelte, zischte, stank oder explodierte, Christiane blieb cool und konnte immer noch die tausend, meist unmögliche Fragen, die von allen Seiten auf sie einstürmten, beantworten.

Aber wehe, wenn es einer Person gelang, ihre Bürette zu demolieren und dies bei ihr erst nach sechs Tagen zu melden: ehrlich, in eurem eigenen Interesse, lasst sie dann lieber in Ruhe, denn nun ist eine absolute Ausnahmesituation, in der unsere Christiane auch ausrasten könnte. Und wenn es mal so weit gekommen ist, wird es lebensgefährlich und könnte tödlich enden.

Für deine Zukunft in München, mit deinen Mikroorganismen, wünschen wir dir alles Gute!!!

Christine Welker und Julia Schmid


 

Nun zum Schluss möchte ich mich als deine Laborpartnerin und beinahe Wohngenossin (schade eigentlich, dass es nie mit unserer WG geklappt hat!!!) äußern. Dich als Laborpartnerin zu haben war wohl ein guter Zug, denn wer hätte meinem ungeduldigen Wesen mehr Ausgleich schaffen können als du. Wenn ich manchmal wegen irgendwelcher Projekte oder sonstigen Dingen überall anders anzutreffen war, außer an unserem Laborplatz, dann hast du es immer noch geschafft, den Überblick zu behalten und die Arbeit voranzubringen. Ab und zu gab es zwar auch einen genervten Blick deinerseits oder kam der Spruch: "Lasst jetzt endlich die Tine in Ruhe, die gehört jetzt mir!!!" Ja, du hattest schon ein schweres Los mit mir, aber ich möchte die Zeit mit Dir als Laborpartnerin nicht missen. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei dir bedanken!!!! Schön ist auch, dass du dich nun auch für München entschieden hast, denn so werden wir uns ganz sicher nicht aus den Augen verlieren und vielleicht klappt es dann in der wunderschönen bayrischen Hauptstadt mit unserer Frauen-WG... wer weiß :-)!!!

Ich wünsche dir jedenfalls das Beste für deine Zukunft und wir hören auf alle Fälle voneinander oder werden zusammen München unsicher machen oder mal zusammen ein Gläschen Wein aus deiner Heimat genießen :-)!!!

Alles Liebe

Christine Welker


 

Jetzt komme noch ich ganz zum Schluss. Zwar hatten wir nie das Vergnügen direkt miteinander zu arbeiten, doch so nebeneinander am selben Tisch wars doch auch nicht schlecht und sehr lustig. Am Anfang hast du doch recht wenig mit uns geredet, doch im Schullandheim tautest du langsam auf und ich glaube, das hat nicht nur mir gefallen. Dein trockener und guter Humor brachte unsere Clique mehr als einmal zum Lachen. Mal schaun, wie du jetzt mit dem bayrischen Dialekt zurechtkommst. Schlimmer als mit dem Schwäbischen kann's ja nicht mehr werden, oder!?
Was ich persönlich allerdings immer noch nicht verstehen kann, ist deine große Zuneigung zu diesen ekligen Mikroorganismen :-) !!!!!! Trotzdem viel Spass mit deinen Viechern (auch wenn ich den sicher nicht hätte!!!).

Für deine Zukunft wünsche ich dir alles Gute und viel Glück und vor allem Spass in der großen "Weltstadt mit Herz".

Julia Schmid
 
 
 

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