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René Horneff
29. Oktober 1981


René, einer der ganz Großen aus unserem Lehrgang und gleichzeitig wohl einer der Jüngsten. Seinen Platz in der zweiten Reihe im Hörsaal neben uns verteidigt er seit dem ersten Schultag am Institut Dr. Flad. Hier sitzt er meist fingerknackend, was einigen (gelle, Julchen und Julia!!) gar nicht gefiel und zu missbilligenden Blicken führte. Eine weiter Angewohnheit von ihm war, irgendwelche Comics zu lesen oder sogar selbst zu zeichnen (vor allem Autos, oder!?).


Hier eine kleine Kostprobe seiner zeichnerischen Künste!!!

Anstatt dem Unterricht immer lebhaft beizuwohnen, träumte er sich oft mit einer Reisezeitschrift oder GEO ins ferne Kanada!!! Tja, René, da werden wir dich wohl in naher Zukunft auch finden. Alles, was es über dieses Land zu wissen und erfahren gibt, verschlingt er wie sein Mittagessen, in der Mensa, das ihm nie ganz reichte. Für uns ist es unverständlich, wie du es geschafft hast, volle zwei Jahre, täglich dieses Plastikfutter aus einer Aluschale zu essen.

Bewundernswert ist es auch, dass sich unser René nie aus der Ruhe hat bringen lassen, egal was passierte. Ob eine Arbeit nun gut oder schlecht läuft bzw. lief, ließ ihn immer relativ kalt. Auch alles was so im Labor passiert lässt in ruhig bleiben, sei es nun sein neuer Laborpartner, mit dem es nicht immer leicht war, oder ein Versuch, der mal wieder nicht richtig funktioniert. Aber diese harten zwei Jahre zu überstehen, zeugt schon von großer "Klasse". Wenn man auch noch bedenkt, was unser netter Schulkamerad auch nebenher zu Hause noch zu erledigen hatte. Denkt man nur an seine kleinen "Quälgeister"!!!
Vor allem im Organik-Unterricht war René immer zu einer guten Antwort bereit und aufgelegt. War er einmal während des Unterrichts voll und ganz bei der Sache, so bermerkte er auch sofort wenn seine Nebensitzerin zum Fenster rausträumte (René, du hast mich (Tine) immer sehr unsanft wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt).

So, jetzt haben wir dann alles, was wir über ihn wissen aufgelistet, haben auch sicherlich einiges dabei vergessen. Anmerken sollte man vielleicht noch: mit ihm zu arbeiten, war immer eine große Freude und hat viel Spass gemacht und zuverlässige Arbeit war bei ihm garantiert. Danke für die tollen zwei Jahre im selben Labor und in der zweiten Reihe im Hörsaal.

Wir wünschen dir, dass sich deine Träume in Kanada alle erfüllen und dass du euer Geschäft auf Erfolgskurs bringst. Lass uns dann deine neue Adresse zukommen, denn wenn wir mal über den großen Teich fliegen sollten, dann wollen wir doch schauen, was aus dir geworden ist.

Alles Liebe

Christine Welker und Julia Schmid

 Christian Hoffmann

 Jens Kärcher

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