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Arjuna Koblo
2. Juli 1981



Ein Typ für sich:

Wohnhaft in einem Wohnheim des Instituts und am Wochenende zu Hause bei seinen Eltern, war Arjuna Koblo ein eher ruhiger Mensch.

Allerdings sollte man sich nicht davon täuschen lassen, denn als Laborpartner von ihm musste ich bald feststellen, dass dem nicht so war. Im frühen Anfang der Labortätigkeiten schüttete ich ihm aus Versehen einen alkalischen Sturz weg, da war die Hölle am rauchen. Im späteren Verlauf der Laborzeit konnte man mit ihm ohne größere Komplikationen zusammenarbeiten.

So wie jeder hatte er auch Schwächen und diese lagen wie viele es wissen beim rechtzeitigen Abgeben der Hefte. Dies versäumte er manchmal bis um einen Monat, was sich auf seine praktische Bewertung nachteilig auswirkte.

Er konnte aber auch recht "spaßig" sein. Seine Leidenschaft, war alles, was kräftig brannte und explodierte, wurde ihm fast zum Verhängnis, als er mit einem Feuerzeug einem Aceton getränkten Lappen zu Nahe kam. Der darauf folgende Löschtanz auf dem brennenden Lappen war einmalig. Ansonsten überstand er die Laborzeit heil.

Dennoch war er oft im Labor im Bereich Wissen und organischer Chemie gefragt, wenn nicht sogar begehrt. Was man ebenfalls als eine gute Leistung von ihm bezeichnen kann, ist dass er die Fachhochschulreife nebenbei abslovierte, sowie an den Schuleinheiten des Internationalen Abschlusses teilnahm.

Er wird den meisten als ein eher theoretischer Typ, mit von ihm nicht genutzten Fähigkeiten in Erinnerung bleiben.

René Horneff
 

 Sandra Kienzle

 Matthias Lamböck

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