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Andreas Oehling
6. Januar 1979

" Es war wohl Liebe auf den ersten Blick "

Ein privater Brief an meinen Laborpartner Andreas Oehling. Und deshalb sind folgende Zeilen auch für keine weiteren Augen bestimmt ! ! ! ! !
 

Geliebter Andreas,

schon vom ersten Tag an warst Du für mich der einzig wahre Mensch zwischen all diesen neuen Gesichtern. Ich, als unbedeutender Neuling in Deinem Universum namens Stuttgart, wurde von Dir an der Hand genommen und durch Deine Welt geführt.

Von diesem Augenblick an war ich Dir verfallen. Deine unglaubliche Aura, die Viertelproben dazu bringt ständig exakt bei X,0 mL umzuschlagen oder die Tiegel schon durch einmaliges Erhitzen konstant werden lässt, raubt mir seitdem alle meine Sinne. Auch diese Lebendigkeit, mit der Du jeden Morgen das triste Labor mit neuer Energie erfüllst, steckte mich jedes Mal von Neuem an und entfachte in mir das Feuer der Leidenschaft. Diese Energie ermöglichte es mir dann auch, an einem grauen Wintertag mein Arbeitspensum durch zu ziehen.

Genauso  ist auch Deine unendliche Tapferkeit absolut beneidenswert, auch wenn ich weiß, dass ich niemals so mutig sein werde. Diese Tapferkeit, mit der Du Dich durch das wohl mörderische Navy-Seals- Trainingsprogramm quälst, nur um Deinen perfekten Körper noch mehr zu stählen. Auch die Coolness, die es Dir ermöglicht mit einer menschenfressenden Riesenspinne ein Zimmer zu teilen, erfüllt mich mit absoluter Ehrfurcht.

Dein völlig umfassendes Wissen auf dem Gebiet der Analytik ließ mich diese zwei Jahre unbeschadet überstehen. Aber auch Deine Bildung auf dem Fernsehsektor verhalf mir aus so mancher Krise, denn nur Du bist der wahre Hans Meiser. Dies zeigt sich ja auch in Deiner Arbeit in der psychiatrischen Abteilung der Uni Stuttgart, bei der Du bestimmt schon so manchen labilen Student vor dem sicheren Selbstmord durch eine Überdosis an Chemielektüre bewahrt hast, indem Du Diese gefährlichen Schriften einfach aus den Regalen nahmst und an sicheren Orten in Deinem Bekanntenkreis versteckt hast. Dies ganz spezielle Einfühlsamkeit durfte auch ich manchmal erfahren, und zwar immer dann, wenn Du mit mir über meinen etwas längeren Anreiseweg sprachst. Ich fühlte mich danach immer so frisch aufgebaut.

Selbst Deine so extravagante Essensgewohnheiten, bei der in jeder zweiten Mahlzeit das Naturprodukt Thunfisch vorkommt, steigern Deine Reize mit denen Du meine Knie zum erweichen bringst. Eben so wie Dein exklusiver Geschmack was Handtäschchen angeht, ich denke da nur an diese neckische Tasche bedruckt mit lauter leicht bekleideter Fräuleins, macht Dich nur noch mehr zu meinem Traummann.

Nun lieber Andreas hab ich Dir mein ganzes Herz ausgeschüttet, und ich kann jetzt nur noch hoffen das Du meine Gefühle nur ein wenig erwiderst, denn mir ist eins in diesen zwei Jahren klar geworden, Du bist einfach der pefekteste Mensch den ich jemals getrofen habe. Aber eine Winzigkeit will ich Dir noch sagen:

Wir sind auch nur Menschen, wir Bayern ! ! ! ! !

Dein Dich aufrichtig liebender Laborpartner aus dem Regierungsbezirk Schwaben,

Felix Balser




Andreas ist ein Schüler, der so gar nicht in den genormten schulischen Betrieb passen will, dem die Monotonie und Trägheit der unendlich langen Schulstunden ein Greuel sind, und der seinen zeitweiligen Mangel an Fleiß, Hingabe und Ausdauer mit nonchalanter Lebensfreude und einer bemerkenswerten Unbekümmertheit zu kompensieren weiß.

Im Labor wahr er anfänglich nur ein Störfaktor der mir in meinen wissenschaftlichen Studien in keiner Weise nützlich erschien, dann jedoch bemerkte ich seine Freude daran, Befehle bedingungslos auszuführen was ihn zu einem treuen und gerngesehenen Mitarbeiter des B-Labors machte.

Chris Hoffmann




Stinker, der überzeugteste "SÜDLÄNDER" den ich wohl im Schwabenländle kennengelernt habe, konnte den Mund nicht voll genug bekommen, um zu erklären weshalb man im Süden am sichersten und bequemsten lebt.
Aber Andy, glaub mir der Norden ist gar nicht soooo schlimm, wie du es dir immer ausmalst.
Spaß bekam man mit ihm immer, sei es im Unterricht, Labor oder wenn man mit ihm Nachts durch Stuggi-Town zog. Andy viel Glück in deinem weiteren Leben und treibs net so doll !!!

Dominik Schulze Lohoff




Ein sehr geselliger und vielleicht etwas freakiger Kerl,welcher eigentlich keine Minute auslässt um seinen Spass zu treiben. Seine Lieblingsbeschäftigung ist es, in der Schule Gerüchte (meist mit Erfolg) zu verbreiten.

Tillman Gehring
 

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