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Christine Welker
28. August 1978


Anfangs kannten wir sie kaum, doch dann kam das Schullandheim. Hier teilte sie mit mir (Julia Schmid) ein Ehebett. In sehr aufschlussreichen Gesprächen in der Nacht erfuhr ich fast alles über sie. Auch alle anderen lernten unsere Christine besser kennen (können) :-).
Nach dem Schullandheim ging es dann, bei täglichen Sitzungen in der Mittagspause, bei Christine im Wohnheim weiter. Es gab und war immer eine morz Gaudi, d. h. ihr Kühlschrank wurde leergeräumt, sie selbst war sprachlos und Dirk durfte zum Staubsaugen kommen.
Dann wurde es ihr im Wohnheim zu eng und deshalb sieht man sie seitdem nur noch von hinten (run and catch die S-Bahn bzw. den Bus). Wohin verschlug es sie ??? In irgend so ein Nest, Ober..., wie war das noch gleich, ach ja Oberjettingen.

Aber eins hat sie nicht verloren:
- ihre Hilfsbereitschaft
- ihre gute Laune
- ihr "ich schaff´ doch alles"-Elan
- ihre aufbrausende Art, wenn andere noch ruhig blieben (sieh deine Laborpartnerin an)
- und ihr größtes Laster: ihre UNGEDULD !! (vor allem im Labor)
 

Was gibt es noch zu berichten:

1. Da gab es auch noch jemanden von der Alb: Klaus!  Mit ihm hat sie heute noch Kontakt, was wiederum für sie spricht, ihre gute Pflege der Freundschaften und ihr großes Herz für Freunde (Tine der Seelendoktor).

2. Dann noch so ein paar andere Sachen. Da wären zum Beispiel der Fernseher und der Computer: Als sie noch in Stuttgart wohnte, wollte sie vom Fernsehen nichts wissen. Dann zog sie um und mit ihrer Freundin Stephi zusammen und dann passierte es, Stephi steckte sie mit dem "Verbotene Liebe Syndrom" an. Seither schaut sie es jeden Tag und ist immer auf dem Laufenden. Doch dann zog Stephi aus, nahm ihren Fernseher mit und wir hielten dich über die Soap auf dem Laufenden.
Dann trat auch noch ein Computer namens Rosalie, die beste Freundin, und ein Modem namens Elsa in ihr Leben. Jetzt war Christine sauglücklich, da sie ihre Freundschaften per E-mail von zuhause  aus pflegen konnte. Außerdem war es ihr nun möglich im Internet zu surfen, was sich zu ihrer Lieblingsbeschäftigung entwickelte. Was dabei herauskam, sieht man ja heute!!! (Insider!!!)

3. Aussprüche ihrer Freunde:
Dirk:   Christine ist die einzige Frau die ich kenne, die immer und überall Röcke trägt. Na ja, fast immer. Ausnahmen: Snowboarden, Schlittschuhlaufen...

4. Was wir vermissen werden:
- Jeden Tag (fast jeden) ein freundliches Gesicht
- Genüssliche  und ausgiebige UFA-Besuche mit ihr ("Auf immer und ewig")
- Usw. es würde den Rahmen sprengen alles aufzuzählen.

5. Erwähnenswert ist auch noch ihr Fimmel: die Liebe zu der Farbe BLAU !!!
Bei ihr ist fast alles blau. Wenn es blaue Spaghettinudeln gäbe, wäre Christine ein potenzieller Kunde.
Ebenso ihr "Tick" allem und alles was sie besitzt zu "taufen". Ihren Computer und ihr Modem lernten wir ja schon oben kennen. Jetzt gibt es aber auch noch einen neuen Staubsauger namens R2-D2. Verrückt, oder ???

6. Nicht zu vergessen noch ihr Ehrgeiz. Christine möchte am liebsten alles immer 100 besser noch 200 %ig machen. Dies gelingt ihr auch meistens, wenn da nicht ihr Problem mit ihrer Laborbrille gewesen wäre. Immer und überall lässt sie sie liegen und findet sie nicht wieder. Christine daran musst du noch arbeiten.

Alles erdenklich Gute für deine Zukunft und dass alles so läuft wie du dir das vorstellst wünschen dir

Julia Schmid und Christiane Heß




Nachträge:

Kleiner Kommentar von SWOOT

Danke Tine für unsere Freixenet- und Freß-Orgien. Mich hat es immer wieder aufgebaut, wenn alles gerade  ganz schrecklich war. Nach einem Abend mit dir ging es, zumindest mir, wieder prächtig. (Meinen Magen wollen wir lieber nicht fragen !!)

Julia Cordes




Hiermit bestätige ich, Christiane Heß, Christine Welker die schwerste Form der Telefonitis.
Symptome: Auch während einer fünfstündigen Bahnfahrt, bei der man besonders viel Zeit hat vor allem wenn es schon dunkel ist, bekommt man immer ein Besetztzeichen zu hören. Bestätigt am 07.03.2000.

PS: Auch eine Stunde nach Ankunft bekommt man sie noch nicht am Telefon zu sprechen.

Christiane Heß




Aus geheimer Quelle:

Dass unsere Christine ein sehr kreativer Mensch ist, wissen wir ja alle. Dies fing, wie aus sicherer Quelle bekannt wurde, schon sehr früh an. Als kleines Kind (4 Jahre) nämlich, sang Christine, wenn sie  im Auto durch einen Tunnel fuhr, "Alle meine Entchen" und so oft sie es singen konnte, so lang war schließlich der Tunnel. Beispiel: Der Lämmer-Buckel-Tunnel ist 2 ½  mal "Alle meine Entchen" lang. Diese Kreativität scheint in der Familie zu liegen, denn ihre kleine Schwester Angela  singt heute ebenfalls.

PS: Kennst du die geheime Quelle ???
 
 

So ich denke nun ist alles gesagt und mir fällt auch nichts mehr ein. Da ich Abschiede hasse, weil ich schon viel zu viele erleben durfte eher gesagt, musste, fasse ich mich kurz. Danke für die schöne Zeit mit dir und dass ich dich kennenlernen durfte. Ich weiß es hoch zu schätzen und werde unsere Gepräche, unser gemeinsam Spaß haben und einfach alles vermissen. Aber wir bleiben ja in Kontakt und ich werde dich besuchen kommen, bzw. du mich und ich wünsche dir in München alles Gute für die Zukunft, in jeglichen Bereichen.

Julia Schmid

Zum Schluss möchte ich selbst noch ein paar Worte sagen und mich vor allem bei den Personen bedanken, die mir die beiden Jahren Rückhalt gegeben haben und mich in den schlimmsten Zeiten aufgebaut haben.
Der Dank gilt an allererster Stelle meinen Eltern, ohne die mir die Ausbildung gar nicht möglich gewesen wäre und die mich ständig ermutigt haben weiterzumachen.
Herr Bösch, danke für jegliche Unterstützung als ehemaliger Chemie-LK-Lehrer!!!!
Gabi und Rudi- Danke, dass ihr mich so lieb bei euch in Oberjettingen aufgenommen habt.
Ebenso möchte ich mich bei meinen Freunden Stephi (unsere WG war einfach unschlagbar!!!), Sascha, Doro, Jutta, Anna, Tanja, Karin, Peter, Christian, Niko, Steffi, Stefan, Ulli, Stephan und Brigitte bedanken- danke, dass auf euch immer Verlass war und dass ihr mich durch Mails,  Briefe, Besuche und Telefonate immer wieder aufgebaut habt. Genauso gilt der Dank auch meiner fladianischen Clique, Julchen, Christiane, Julia, Dirk und Markus (und ehemals auch noch Klaus). Wir hatten doch eine schöne Zeit zusammen, oder!?
Durch diese Menschen habe ich die Kraft bekommen, jeden Tag wieder weiterzumachen und durchzuhalten.
  Gerrit Walker

Heidi Aymar

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